Steer: "Das wird sicherlich ein harter Fight"

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Rosenheim - Leicht wird die nächste Aufgabe für die Starbulls sicherlich nicht: Im Oberbayernderby treffen sie am Freitagabend auf den Tabellenzweiten SC Riessersee. Der Trainer warnt:

Was an den vergangenen beiden DEL2-Spieltagen noch ein Derby und ein Spitzenspiel war, wird für die Starbulls Rosenheim am neunten Spieltag am Freitag ein Derby inklusive Spitzenspiel und am Sonntag eine große Familienfeier. Die Starbulls spielen zunächst in Garmisch-Partenkirchen beim Tabellenzweiten SC Riessersee und empfangen dann beim Starbulls-Familientag die Lausitzer Füchse.

Mehr Tore geschossen und weniger kassiert, darum stehen die punktgleichen Garmischer auf Platz zwei vor den Starbulls Rosenheim. Egal wie, nach dem Oberbayernderby ist es vorbei mit der Punktgleichheit und Rosenheim würde den SC Riessersee gerne in der Tabelle überholen. Starbulls-Trainer Franz Steer warnt aber vor Riessersee, das bisher fünf Siege und drei Niederlagen zu Buche stehen hat.

Trainer Steer über das bevorstehende Oberbayernderby:

O-Ton

„Garmisch ist sicherlich eine sehr kampfstarke Mannschaft, die sehr diszipliniert in der Defensive spielt, das sieht man auch an den wenigen Gegentoren. Der SC Riessersee hat mit Lubor Dibelka und Jaroslav Kracik zwei sehr gute Spieler, die ein Spiel auch alleine entscheiden können. Das wird sicherlich ein harter Fight.“

Gottwald noch mit Eingewöhnungsphase 

Unterdessen geht Starbulls-Kapitän Stephan Gottwald in sein fünftes Spiel nach seiner fünfwöchigen Verletzungspause. Er freut sich, wieder auf dem Eis zu stehen, aber die fehlende Vorbereitung macht sich doch bemerkbar: „Mir fehlt es noch an Kondition, überhaupt am ganzen Spiel… Ich habe fünf Wochen verpasst und das kann nicht von heute auf morgen gehen. Sonst würden die anderen Spieler die Vorbereitung ja umsonst machen.“

Kapitän Gottwald wieder auf dem Eis:

O-Ton

O-Ton

Immerhin kommt ihm aber die Konstanz im Starbullskader zugute. Die Laufwege seiner Sturmpartner sind ihm nicht fremd: „Dadurch, dass ich Fabian Zick und Andreij Strakhov schon länger kenne, ist das natürlich einfacher, aber trotzdem: Mit der Vergrößerung des Angriffsdrittels ist alles ein bisschen anders, da muss ich mich noch umgewöhnen.“

Spielbeginn in Garmisch-Partenkirchen ist um 20 Uhr.

Enge Liga und Luft nach oben

Steer über die Liga und die bisherige Leistung der Mannschaft:

O-Ton

O-Ton

Mit dem zu erwartenden „harten Fight“ gegen Garmisch wird nach acht Spieltagen auch immer deutlicher, was sich zu Beginn der Saison schon angedeutet hatte. Die Vereine begegnen sich auf Augenhöhe. „Man braucht sich nur die Ergebnisse anzuschauen, da verliert Bremerhaven als Erster zu dem Zeitpunkt in Crimmitschau und zuhause gegen Heilbronn, die vorher gar nix gewonnen und zwei Spiele kein Tor geschossen haben. Also ich glaube, die Ergebnisse sagen schon aus, wie die Liga ist. Es ist egal wo du spielst, du musst erstmal gewinnen“, sagt Steer.

Seiner Mannschaft stellt er bisher ein gutes, aber kein sehr gutes Zeugnis aus. „Wenn wir das Powerplay weglassen, dann stehen wir hervorragend da. Es haben sicherlich noch einige Spieler Luft nach oben, aber wenn man den Tabellenstand (Platz drei) sieht, dann kann man das aber auch positiv sehen. Wir sind aber noch nicht da, wo wir sein wollen.“

Starbulls-Familientag zum Weißwasser-Spiel

Am Sonntag gastieren dann die Lausitzer Füchse in Rosenheim und die Starbulls hoffen auf einen großen Fanandrang gegen Weißwasser. Ab 14:30 Uhr ist der große Starbulls-Familientag mit vielen Attraktionen vor dem Kathrein-Stadion. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten ihre Stehplatzkarte kostenlos und können sich auf eine Füchse-Mannschaft aus Sachsen freuen, die bisher unter ihren Möglichkeiten gespielt hat. Vier Siege bei vier Niederlagen und zwölf Punkte haben die Füchse auf dem Konto und liegen damit nur drei Zähler hinter Rosenheim – ein weiteres Zeichen für die enge Liga.

Steer über den "brutalen Spieler" Jonas Johansson:

O-Ton

Steer wundert sich nach der Videoanalyse ein bisschen über das bisherige Abschneiden der Füchse: „Die haben bis jetzt noch keine so guten Ergebnisse, aber haben natürlich mit dem Jonas Johansson einen Klassespieler, der einen ganz starken Handgelenkschuss hat – ein Top-Kontingentspieler. In der Abwehr scheinen sie nicht so sicher zu sein, aber gegen Weißwasser hatten wir in der Vergangenheit immer schwere Spiele.“

Vergangene Saison teilten sich die Füchse und die Starbulls die Punkte, jeweils drei Siege gab es für Rosenheim und Weißwasser. Aber die Füchse konnten immerhin zweimal im Kathrein-Stadion gewinnen, aus Rosenheimer Sicht bleiben die Punkte am Sonntag aber hier.

Spielbeginn im Rosenheimer Kathrein-Stadion ist um 17 Uhr. 

Pressebericht Starbulls Rosenheim e.V. (C.B.)

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