Herausragendes erstes Starbulls-Drittel

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Auch beim letzten Heimspiel gegen die Steelers hatten die Starbulls die Nase vorn.

Rosenheim - Die Starbulls Rosenheim haben den Bietigheim Steelers am Mittwoch in der 2. Eishockey-Bundesliga eine bittere Lektion erteilt:

Zusammenfassung des 7:2 Sieges auf Radio Charivari:

O-Ton

Die Oberbayern gewannen in der Ellental-Eisarena mit 7:2. Bereits nach dem ersten Drittel hatten sie 5:0 geführt. Das Unheil begann für den Tabellenletzten bereits nach 19 Sekunden: Als die Steelers mit den Gedanken offenbar noch bei ihren Weihnachtsgeschenken waren, schloss Dominic Auger den ersten Rosenheimer Angriff mit dem 1:0 ab. Auch die zweite Chance der frischer und präsenter wirkenden Gäste war drin: Nach einer undurchsichtigen Situation traf Simon Wenzel in Überzahl zum 2:0 (4.). Erst jetzt besannen sich die Bietigheimer darauf, dass sie ein Zweitliga-Pflichtspiel zu bestreiten haben, und attackierten wütend das gegnerische Tor. Starbulls-Keeper Josef Mayer, der den Vorzug für Norm Maracle erhalten hatte, zeigte aber, dass er ein guter Vertreter des kanadischen Stammgoalies ist. Seine Paraden wurden von den etwa 100 mitgereisten Starbulls-Fans mit Sprechchören gewürdigt.

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Effektiver als Bietigheim präsentierten sich die Rosenheimer. Sie nutzten die Deckungslücken in der Steelers-Abwehr gnadenlos aus. Patrick Asselin (15./17.) und Robin Hanselko (17.) erhöhten mit drei Treffern in 142 Sekunden fast mühelos auf 5:0. Der junge Steelers-Torwart Dustin Strahlmeier konnte einem leid tun. Zu seinen eigenen Unsicherheiten - etwa beim Fernschuss zum 0:5, bei dem er mit dem Schoner kräftig mitgeholfen hatte - gesellte sich eine praktisch nicht vorhandene Defensive. SCB-Coach Kevin Gaudet jedenfalls kam auf der Bank aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Mit einem gellenden Pfeifkonzert und Pfui-Rufen wurden die Hausherren in die Kabine begleitet.

Um ein Zeichen zu setzen und Strahlmeier aus der Schusslinie zu nehmen, beorderte Gaudet den Junioren-Torhüter Andreas Mechel zwischen die Pfosten. Wie der erste Durchgang begann auch der zweite mit einem Blitztor, diesmal für die Schwaben: Auf Zuspiel von Fenton und Walton gelang Morris nach nur 39 Sekunden das 1:5. Die Starbulls beschränkten sich fortan darauf, den immer noch komfortablen Vorsprung zu verwalten. Im letzten Powerplay vor der Drittelpause passierte Doug Andress ein folgenschweres Malheur: Der Steelers-Kapitän rutschte nahe der Mittellinie an der Bande aus und ermöglichte so einen Rosenheimer Konter - und der überragende Asselin schoss zum 1:6 ein (39.).

Starbulls vs. Bietigheim Steelers

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Im Schlussdrittel ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und spielten locker ihren zweithöchsten Saisonsieg nach Hause. In doppelter Überzahl besorgte Wenzel das 7:1 für die Rosenheimer, Chris St. Jacques gelang eine Sekunden vor der Schlusssirene im Powerplay noch das zweite Ehrentor zum 2:7-Endstand.

Statistik: Bietigheim Steelers - Starbulls Rosenheim 2:7 (0:5, 1:1, 1:1). Tore: 0:1 (1.) Auger/Marsall, Quirk, 0:2 (4.) Wenzel/Stephens, Gaucher, 0:3 (15.) Asselin/Auger, Quirk, 0:4 (17.) Asselin/Quirk, Marsall, 0:5 (17.) Hanselko/Zick, Rohner, 1:5 (21.) Morris/Walton, Fenton, 1:6 (39.) Asselin, 1:7 (54.) Wenzel/Gaucher, Frank, 2:7 (60.) St. Jacques/Andress, Fenton; Schiedsrichter: Ninkov; Strafminuten: Bietigheim 8, Rosenheim 12 plus 10 Disziplinar für Schopf; Zuschauer:1793.

ae/Oberbayerisches Volksblatt

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