Jetzt ist auch der letzte Makel beseitigt

Rosenheim - Steer: „Schwenningen war bislang die einzige Mannschaft gegen die wir in dieser Saison noch nicht gewonnen hatten – jetzt haben wir auch das geschafft“. Für das Pre-Play-off am Freitag gibt es einen Fanbus.

Das meinte Rosenheims Trainer Franz Steer, nachdem sein Team im letzten Spiel des Grunddurchgangs mit 2:1 über den großen Titelanwärter erfolgreich war. Damit verstärkten die Starbulls auch die Krise der Schwarzwälder, die in Rosenheim das neunte Auswärtsspiel in Serie verloren und nur noch den vierten Tabellenplatz belegen. „Wir haben drei Viertel der Saison sehr gut gespielt, haben aber jetzt einen herben Einbruch erlitten“, erklärte Schwenningens Coach Axel Kammerer, der den Blick zurück mied und nun die volle Konzentration auf das Play-off-Viertelfinale richten will.

Das haben die Starbulls noch nicht erreicht, allerdings kann man guten Mutes in die Pre-Play-offs gegen Bietigheim gehen, die am morgigen Dienstag mit einem Heimspiel beginnen. „Es ist schon wichtig, dass wir die Hauptrunde mit einem positiven Ergebnis beendet haben“, meinte Steer. Sein Team bot den Schwenningern gut Paroli. „Beide Mannschaften waren sehr gut organisiert, Rosenheim hat ein gutes Powerplay gespielt“, merkte Kammerer an.

In der Tat, denn beide Treffer der Starbulls fielen in Überzahl: Zunächst traf Andi Paderhuber von der blauen Linie, 140 Sekunden vor dem Ende verwertete Kapitän Stephan Gottwald einen Querpass zum Siegtor. Dazwischen standen der Ausgleich der Gäste, ebenfalls im Powerplay, durch einen Hammer von Adam Borzecki und jede Menge Strafzeiten: Gleich vier Schwenninger Spieler kassierten Disziplinarstrafen, was die Gäste allerdings hauptsächlich an Schiedsrichter Vogl festmachen. Kammerer wollte sich dazu aber nicht äußern, nachdem er erst kürzlich eine Geldstrafe aufgebrummt bekam. „Wir haben nun ein Tor geschossen, das ist halt zu wenig“, fand er einen triftigeren Grund für die Niederlage. Hingegen lobte Steer sein Team: „Wir hatten zehn Minuten, in denen wir ins Schwimmen gekommen sind, ansonsten hat die Mannschaft eine starke Leistung gezeigt.“

Fanbus nach Bietigheim:

Der Fanclub Crash Team organisiert zum zweiten Pre-Play-Off-Spiel der Starbulls in Bietigheim einen Bus. Abfahrt ist am Freitag um 14 Uhr am Rosenheimer Eisstadion. Spielbeginn im Ellental ist um 20 Uhr, die Rückfahrt erfolgt direkt nach Spielende. Der Fahrpreis beträgt – abhängig von der Teilnehmerzahl – zwischen 45 und 55 Euro. Darin enthalten sind neben der Fahrt auch Eintrittskarte und Getränke im Bus.

Anmeldungen bitte an Martin Weidner (  0173/3807210  , weidner.martin@gmx.de) oder Florian Schmoranzer (  0173/7082345  , f.schmoranzer@gmx.de) bzw. am Dienstag beim Heimspiel im Stadion. Anmeldeschluss ist am Mittwochabend.

Statistik:

Starbulls Rosenheim – Schwenninger Wild Wings 2:1 (0:0, 1:1, 1:0).

Tore: 1:0 (23.) Paderhuber/Werner, Zeller, 1:1 (29.) Borzecki/Hacker, Melischko, 2:1 (58.) Gottwald/Stephens, Möchel;

Schiedsrichter: Vogl

Strafminuten: Rosenheim 8 plus 10 Disziplinar für Stephens, Schwenningen 15 plus je 10 Disziplinar für Hooton, Borzecki und Hacker plus Spieldauer für Kathan;

Zuschauer: 2201.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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