Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 2:0 - Endstand

Final-Traum zerplatzt: Starbulls scheiden gegen Selb im Entscheidungsspiel aus!

Die Starbulls, hier in Person von Simon Heidenreich, wollen bis zum bitteren Ende um den Finaleinzug kämpfen.
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Die Starbulls, hier in Person von Simon Heidenreich, wollen bis zum bitteren Ende um den Finaleinzug kämpfen.

Am frühen Sonntagabend kam es in der Selber Netzsch-Arena zum letzten Akt des Playoff-Halbfinales zwischen den Starbulls Rosenheim und den Selber Wölfen. Der Sieger zog ins Finale der Eishockey Oberliga Süd ein. Hier gibt´s den Liveticker zum Nachlesen.

Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 2:0 (0:0/1:0/1:0)

Tore: 1:0 Hamerbauer (38.); 2:0 Miglio ENG (60.)
Strafzeiten: Selber Wölfe 6 / Starbulls Rosenheim 2

Der Liveticker zum Nachlesen:

Schlussfazit: Es war von Anfang an klar, dass hier und heute eine dieser beiden Spitzenmannschaften ausscheiden würde. So wie sich Rosenheim heute verkauft hat, ist es jedoch doppelt bitter. Die Starbulls waren über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft. Kampf, Wille und Leidenschaft waren uneingeschränkt vorhanden. Ein überragend agierender Andreas Mechel hielt seine Farben auch in diesem Spiel am Leben. Letztendlich muss sich Rosenheim nur die Frage gefallen lassen, ob nicht das schwache Überzahl diese Spiel und die Serie gekostet hat. Ansonsten hat man sich hier überhaupt nichts vorzuwerfen und muss beim abschließenden Shake-Hands nicht auf das Eis schauen, sondern kann seinem Kontrahenten in die Augen schauen. Wir gratulieren den Selber Wölfen zum Sieg und wünschen ihnen im weiteren Verlauf der Saison alles Gute!

Ein ausführlicher Spielbericht folgende am Montagmorgen

60. TOR für die Selber Wölfe! Miglio fängt die Scheibe an der blauen Linie ab und zieht Richtung Rosenheimer Tor. Der Rest ist Formsache.

60. Mechel ist vom Eis. Rosenheim nimmt die Auszeit. Es sind noch genau 42,5 Sekunden auf der Uhr. Bully im Selber Drittel. Jetzt oder nie!

57. Andreas Mechel ist gerade mit vollem Risiko aus seinem Gehäuse gefahren, damit der Selber Angreifer nicht an die Scheibe kommen kann. Er leitet sie in der Rundung weiter, ein Selber Spieler kann die Scheibe abfangen und Richtung Tor bringen. Ein Rosenheimer Verteidiger rettet für den noch nicht ins Tor zurück gekehrten Mechel.

56. Den Starbulls bleiben noch genau vier Minuten, um zumindest die Verlängerung zu erzwingen.

53. Zwei Mannschaften absolut auf Augenhöhe. Die Starbulls heute mit der stärksten Leistung in dieser Serie. Aber die Uhr läuft unerbittlich herunter.

52. Die Oberfranken setzen jetzt nur noch gelegentlich gefährliche Nadelstiche. Sollte jedoch einer dieser Konter verwandelt werden, wäre die Partie sicherlich entschieden.

49. Die Selber Wölfe verteidigen dass jetzt richtig gut. Die Starbulls werden bereits an der roten Linie von drei Feldspielern in Empfang genommen. Jetzt müssen die Grün-Weißen beißen und schnell einen Weg finden, den Ausgleich zu erzielen.

47. Noch viel Zeit auf der Uhr, aber Rosenheim sollte so langsam treffen. Die Selber Wölfe sind wieder vollzählig.

45. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Boiarchinov muss wegen Beinstellen für zwei Minuten vom Eis. Powerplay Rosenheim.

44. Die Selber Wölfe können jetzt geduldig warten, bis die Starbulls einen Fehler machen. Rosenheim rennt hier wie verrückt an.

43. Die Starbulls bereits wieder im Vorwärtsgang! Soeben musste Weidekamp nach einem abgefälschten Schuss von Leinnweber Kopf und Kragen riskieren, um die Führung festzuhalten.

42. Curtis Leinweber mit dem Zuspiel auf den im Slot lauernden Gibbons. Aber keine Chance an die Scheibe zu kommen.

41. Das letzte Drittel der regulären Spielzeit hat begonnen! Was hat sich Trainerfuchs John Sicinski für die nächsten zwanzig Minuten einfallen lassen?

Fazit zum Mitteldrittel: Der Spielstand spiegelt aktuell nicht den Spielverlauf wider. Die Starbulls mit einem bärenstarken Drittel. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann muss man die vergebenen Chancen und das eigene Überzahlspiel anführen. Auf geht‘s - Mund abwischen und weiter machen. Es ist noch alles möglich.

Ende des Mitteldrittels: Die Selber Wölfe gehen mit einer knappen Führung in die Drittelpause. Finden die Starbulls eine Antwort auf die Selber Führung?

38. TOR für die Selber Wölfe! Zwei auf eins Konter. Jan Hammerbauer zeigt vor Andreas Mechel überhaupt keine Nerven und hebelt das Spielgerät über die Stockhand des Rosenheimer Goalies in die Maschen.

36. Was für ein Spiel. Die Selber Wölfe mit dem Schlagschuss aus dem rechten Halbfeld und Krumpe blockt mit dem Schlittschuh. Das gibt einen dicken Fuß.

35. Da hatte die Starbulls jetzt Glück, dass die Scheibe - die da mutterseelenalleine durch den Torraum rutschte - am rechten Torgestänge vorbeiging.

34. Ein Spiel ohne große Unterbrechungen, mit pfeilschnellen Gegenstößen und grandios haltenden Torhütern auf beiden Seiten. Dieses Spiel hat definitiv DEL2 - Niveau!

32. Jetzt wechselt das Momentum gerade hin und her. Chancen hüben wie drüben. War es noch eben Andreas Mechel, der einen platzierten Handgelenkschuss gerade noch so am Gehäuse vorbeilenken konnte, herrscht wenige Sekunden später Alarmbereitschaft vor dem Gehäuse der Selber Wölfe.

29. Die Starbulls sind wieder komplett und fahren direkt den Konter über Gibbons und Leinweber. Daxlberger gesellt sich dazu, setzt Gibbons in Szene, der kann die Chance jedoch nicht nutzen.

28. Gerade noch blockt Henriquez tapfer einen Schlagschuss und startet dann zum Konter durch. Endstation Weidekamp.

27. Jetzt erwischt es einen Rosenheimer! Alexander Biberger muss wegen Hohem Stock für zwei Minuten in die Kühlbox. Selb mit dem Überzahlspiel.

26. Die „Rot - Blauen“ sind wieder mit fünf Mann auf dem Eis. Wenig zwingende Chancen prägten das Rosenheimer Überzahlspiel.

24. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Da kann Geisberger seinen Kontrahenten nur noch durch ein Foul stoppen, sonst wäre da eine riesen Torchance für die Starbulls entstanden. Rosenheim jetzt am Drücker!

23. Die Starbulls versuchen früh das Selber Aufbauspiel zu stören und dadurch schnell wieder in Scheibenbesitz zu kommen.

22. Die Selber Wölfe sind wieder komplett, der Kapitän ist wieder an Bord.

21. Das Mitteldrittel läuft. Wer erzielt hier erstmals die Führung? Rosenheim beginnt in Überzahl.

Fazit zum ersten Drittel: Beide Mannschaften ersparten sich das Abtasten, man kennt sich ja inzwischen! Saubere Checks auf beiden Seiten, keine unschönen Szenen und einige tolle Spielzüge. Das erste Mal, dass Rosenheim ohne Gegentreffer in die erste Pause gehen kann. Mechel ist heute wieder überragend!

20. Mit der Schlusssirene prüft Kevin Slezak den Selber Torhüter noch mit einem abgefälschten Schuss. Hoffentlich müssen die Rosenheimer Fans diesen Chancen später nicht nachtrauern!

20. Strafzeit gegen die Heimmannschaft! Kapitän Florian Ondruschka erhält zwei Minuten wegen Spielverzögerung. Rosenheim mit dem ersten Überzahlspiel der Partie.

19. Nein - Tobias Meier hatte gerade die Möglichkeit einen Rebound vor dem Tor zu verwerten. Weidekamp mit einem klasse Reflex und schon ist die Scheibe gesichert.

17. Gerade im Aufbauspiel merkt man die Rückkehr von Verteidiger Maximilian Vollmayer. Ein Stratege auf dem Eis!

16. Die Starbulls hier mindestens auf Augenhöhe mit den Selber Wölfen.

15. Alexander Höller spielt einen Flippass in den Slot, der soll auf Maximilian Vollmayer kommen, verfehlt sein Ziel jedoch denkbar knapp.

13. Es geht gerade hin und her. Kevin Slezak mit der Großchance zur Führung für die Starbulls. Die Hartgummischeibe geht jedoch an den rechten Außenpfosten.

12. Es ist immer wieder die Baindl - Höller - Henriquez - Reihe, die im Selber Drittel für Alarm sorgt.

9. Aber die Starbulls halten dagegen und hatten selbst gerade eine gute Einschussmöglichkeit durch Tobias Meier.

7. Wahnsinn - was für ein erneuter Save von Andreas Mechel! Von meinem Pressetisch aus konnte ich leider nicht sehen, wer diesen Schuss abgefeuert hatte.

5. Jetzt hatten die Selber Wölfe gerade eine riesen Chance zur Führung. Die Scheibe wird scharf in den Slot gespielt, viel Betrieb vor dem Tor von Andreas Mechel, die Scheibe wird von einem Selber Spieler noch entscheidend abgefälscht und zwingt den Rosenheimer Goalie zu einem Big Save! Jetzt sind auch die Wölfe im Spiel.

3. Höller kommt mit Tempo ins gegnerische Drittel, sieht Draxinger und spielt ihm die Scheibe zu. Kapitän Michael Baindl fährt in den Slot und bekommt das Zuspiel von Draxinger. Baindl kann die Scheibe vor dem Tor noch abfälschen, aber der Selber Goalie hat den Braten gerochen und macht die Schoner zu.

1. Und Kapitän Michael Baindl mit der ersten Chance des Spiels. Der Kapitän kann über rechts ins Drittel der Heimmannschaft einfahren und Weidekamp mit einem Handgelenkschuss prüfen.

1.Spielminute: Der Unparteiische hat die Scheibe eingeworfen, die letzte Partie der Halbfinalserie hat begonnen! Für Rosenheim gilt es, die ersten fünf Minuten der Partie unbeschadet zu überstehen.

+++ 16:50 Uhr: Beide Mannschaften können heute erneut nicht in Bestbesetzung antreten. Bei den Oberfranken fehlen erneut Maximilian Hirschberger, Daniel Worotnikow und Sam Verelst. Das Team aus Oberbayern muss ohne Sebastian Stanik, Marc Bosecker und Dennis Schütt versuchen, Spiel und Serie für sich zu entscheiden. Die Trikots der fehlenden Spieler hängen wie bereits am vergangenen Mittwoch wieder als Symbol der Zugehörigkeit auf der Spielerbank der Starbulls - Gänsehaut pur!

Rosenheim beginnt mit: G: Mechel – D: Vollmayer, Krumpe – F: Henriquez, Baindl, Höller

Selb beginnt mit: G: Weidekamp – D: Linden, Slavetinsky – F: Zimmermann, Miculka, Snetsinger

Die Partie steht heute erneut unter der Leitung der beiden Hauptschiedsrichter Andreas Flad und Vladislav Gossmann. An den Linien unterstützen Tobias Egger und Matthäus Riemel. Das Quartett leitete bereits das letzte Spiel im Rofa-STADION souverän und fehlerfrei.

+++ 16:40 Uhr: Wer heute die Kleinigkeiten richtig macht und den stärkeren Willen hat, der wird heute als Sieger vom Eis gehen. Fällt die Entscheidung heute erneut erst in der Overtime oder sehen wir erstmalig einen Penalty-Krimi?

+++ 16:30 Uhr: Ein herzliches Grüß Gott liebe Eishockeyfreunde aus der Netzsch-ARENA in Selb, wo heute das alles entscheidende Halbfinalspiel der Oberliga Süd zwischen den Selber Wölfen und den Starbulls Rosenheim stattfinden wird. Bis die Partie (17:00 Uhr) beginnt, versorgen wir euch noch wie gewohnt mit ein paar Infos rund um die Partie.

Die Selber Wölfe gegen die Starbulls Rosenheim im Halbfinal-Check:

In Unterzahl rangieren die Selber Wölfe mit einer sensationellen Quote von 97,1 % auf Platz eins, während sich die Starbulls mit 84 % unmittelbar dahinter befinden. Das Überzahlspiel beider Mannschaften ist aktuell bedeutungslos.

Mit Starbulls-Kapitän Michael Baindl und Sturmpartner Alexander Höller liegen aktuell zwei „Bullen“ vor Brad Snetsinger und Nicolas Miglio in der Topscorer-Wertung.

Die Halbfinalbegegnungen in der Analyse:

Im dritten Halbfinale glichen die Selber Wölfe anfangs einer oberfränkischen „Dampfwalze“ und ließen das Spiel der Starbulls Rosenheim nicht zur Entfaltung kommen. Als logische Konsequenz folgte die frühe 1:0 Führung der Hausherren. Im Anschluss konnten sich die „Bullen“ auf das aggressive Forechecking der Wölfe besser einstellen und kämpften sich, wie in den Begegnungen zuvor, in die Partie. Selb konnte Rosenheim in dieser Phase des Spiels immer wieder nur mit regelwidrigem Verhalten stoppen, was zu mehrfachen Hinausstellungen führte. Die Starbulls versäumten es jedoch, den Vorteil zu nutzen, was sich am Ende rächen sollte. Rosenheim konnte die Partie durch Baindl zwischenzeitlich zwar ausgleichen, kurze Zeit später folgte jedoch der Auftritt von Nicolas Miglio und die Wölfe führten erneut. Gegen Ende des Spiels musste Trainer John Sicinski alles auf eine Karte setzen und Andreas Mechel für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor nehmen. Dieses Mal wurde die Maßnahme jedoch nicht wie im ersten Aufeinandertreffen mit dem Ausgleich belohnt, es folgte die Ernüchterung durch Doppeltorschütze Carl Zimmermann. Damit war die Partie dreißig Sekunden vor Schluss entschieden, auch wenn Verteidiger Josef „Beppo“ Frank kurz vor Ende nochmal von der blauen Linie erfolgreich war.

Das vierte Halbfinale übertraf nochmal alles, was beide Mannschaften bis dahin gezeigt hatten. Die Wölfe legten wieder einen ihrer berüchtigten Schnellstarts hin. Dieses Mal hielten die Starbulls jedoch von Anfang an dagegen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch im Rofa-STADION. Dass die Partie bis Mitte des ersten Drittels torlos blieb, war den defensiv gut eingestellten Reihen beider Mannschaften und den überragend aufgelegten Torhütern zu verdanken. Mitte des ersten Drittels positionierte sich Brad Snetsinger jedoch hinter dem Rosenheimer Gehäuse und wartete geduldig ab, bis das Anspiel auf Carl Zimmermann möglich wurde und dieser die Hereingabe am langen Pfosten zum 1:0 verwerten konnte. Damit war der Bann gebrochen, das Momentum wechselte auf die Seite der Selber Wölfe und Rosenheim schien angezählt. Aber genau in dieser Phase des Spiels zeigten die Grün-Weißen, aus welchem Holz sie in dieser Saison geschnitzt sind! Es galt die Devise: Jetzt erst recht! Wie bereits im ersten Spiel ließen sich die Jungs von der Mangfall nicht von ihrem Weg abbringen und erzwangen mit ein wenig Glück den verdienten Ausgleich. Die Starbulls gingen mit dem Unentschieden in die Kabine. Im Mitteldrittel zeichnete sich wieder ein ähnliches Bild ab. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, nur dieses Mal nutzten die Rosenheimer einen ihrer Hochkaräter zur ersten Führung an diesem Abend und blieben selbst ohne Gegentor. Das Momentum war nun auf Seiten der Starbulls und Selb zeigte sich beeindruckt. Die von Trainer Sicinski vorgenommene Umstellung der Reihen, wurde nun auch auf der Anzeigetafel sichtbar. Als Alexander Höller den in der Höller – Baindl – Reihe agierenden Henriquez auf die Reise schickte und dieser den Selber Schlussmann mit einem schönen Move verladen konnte, schienen sich die Wölfe ihrem Schicksal zu ergeben. Als nur drei Minuten später Maximilian Vollmayer bei einem zwei auf eins – Konter Michael Baindl die Scheibe überließ, fiel die endgültige Entscheidung zugunsten der Starbulls und Selb war geschlagen. Gegen Ende der Partie entluden sich bei den Gästen die angestauten Emotionen, die sich in Rosenheim sicherlich mehr ausgerechnet hatten.

Die Mannschaftsaufstellungen:

Rosenheim: G: 50 Mechel, (1 Stettmer) - D: 7 Dietrich, 8 Draxinger, 28 Kolb, 42 Biberger, 55 Krumpe, 95 Frank, 98 Vollmayer - F: 9 Gibbons, 10 März, 11 Leinweber, 12 Steinmann, 17 Daxlberger, 18 Henriquez, 20 Heidenreich, 21 Höller, 40 Baindl (C), 81 Slezak, 83 Meier, Bauer - Trainer: John Sicinski
Selb: G: 27 Weidekamp, (21 König-Kümpel) - D: 2 Silbermann, 6 Otte, 10 Böhringer, 17 Ondruschka (C), 36 Klughardt, 49 Linden, 50 Slavetinsky- F: 4 Zimmermann, 8 Boiarchinov, 9 Schiener, 18 Gare, 23 Geisberger, 29 Miculka, 41 Snetsinger, 47 Miglio, 69 Hechtl, 90 Hammerbauer, 91 Deeg, 92 Gelke - Trainer: Herbert Hohenberger

zwi / A. Sigl, Freier Mitarbeiter - Ro24

Der Vorbericht:

Mit einem überzeugenden Auftritt am vergangenen Freitag und dem daraus resultierenden, verdienten 4:1-Heimerfolg schafften es Starbulls den ersten „Matchpuck“ der Selber abzuwehren. Der zweite Rosenheimer Sieg im vierten Aufeinandertreffen bedeutete gleichzeitig, dass es am Sonntagabend zu einem absoluten Endspiel um den Einzug in das Finale der Oberliga Süd kommt und die Starbulls nun selbst einen „Matchpuck“ haben. In Spiel fünf haben die Selber Wölfe, welche die Spiele zwei und drei für sich entscheiden konnten, wieder Heimvorteil. Beide Mannschaften konnten je ein Heim- und ein Auswärtsspiel gewinnen.

Es wird für beide Teams ein hartes Stück Arbeit. Die zunehmenden Nickligkeiten in der Schlussphase im letzten Duell der Serie waren ein Vorgeschmack auf das nun folgende alles entscheidende Spiel am Sonntag.

Sollten die Rosenheimer die Leistung vom Freitag nochmals abrufen können, stehen die Chancen für die Mannen um Teamkapitän Michael Baindl nicht schlecht. Doch die Starbulls sollten gewarnt sein, denn die Wölfe darf man zu keiner Zeit unterschätzen. Der Sieger dieser Partie steht im Playoff-Finale der Oberliga Süd gegen den Hauptrundenersten Eisbären Regensburg, der Verlierer hingehen darf/muss in die Sommerpause. Ein echter Eishockey-Krimi ist zu erwarten.

rosenheim24.de berichtet ab 17 Uhr live von der Partie.

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