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Massig Chancen, aber keine Tore!

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War von der Chancenauswertung seiner Mannschaft enttäuscht: Starbulls-Trainer Franz Steer.

Bietigheim/Rosenheim - Die Reise ins Schwabenland hatte man sich im Starbulls-Lager sicherlich anders vorgestellt. Die Rosenheimer Eishockeyspieler verloren am Freitagabend mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2).

Dabei ist festzuhalten, dass es keineswegs so weit hätte kommen müssen. Doch die Niederlage hatte zwei Gründe: Umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen und eine mangelhafte Chancenauswertung!

Keine zwei Minuten waren gespielt, als die Starbulls den ersten Nackenschlag einstecken mussten. Der "Hauptschuldige": Schiedsrichter Heffler, der einen vermeintlich astreinen Starbulls-Treffer von Marcus Marsall nach Beratung mit seinen Linesmen nicht gab. Die Begründung hinterher: Man hätte aus Schiedsrichter-Sicht nicht eindeutig beurteilen können, ob der Puck in dieser Szene (Schuss Gottwald; Gestochere) wirklich drin war. Das war aber definitiv der Fall, zumal sogar die Bietigheimer an sich anstandslos zum Wechseln fuhren und sich eigentlich auf das Bully im Mittelkreis vorbereiteten.

Was folgte, waren spielüberlegene Starbulls, die aber wie aus dem Nichts in Rückstand gerieten. In Überzahl zog Ty Morris von der blauen Linie ab und traf leicht abgefälscht zur Führung für die Steelers (17.). Bitter war, dass der Linienrichter bei diesem Angriff eine klare Abseitsstellung der Bietigheimer übersehen hatte.

So mussten die Starbulls im zweiten Drittel einem Rückstand hinterherlaufen. Beste Chancen durch Luft, Auger und Quirk, der in Unterzahl binnen Sekunden zweimal alleine auf das Bietigheimer Gehäuse zufuhr und vergab, reichten aber nicht, um dem Spiel eine Wende zu geben.

Im Schlussabschnitt versuchten die Rosenheimer noch einmal alles. Nun blieben aber viele Aktionen, vor allem in den letzten zehn Minuten, Stückwerk. Nach einem schweren Fehler von Andrej Strahkov fuhren die Gastgeber einen schnellen Konter und Brent Walton hämmerte die Scheibe nach einem Konter kompromisslos zum 2:0 in die Maschen (53.). Dass PJ Fenton 17 Sekunden vor Schluss den Puck noch zum 3:0-Endstand ins leere Rosenheimer Tor schob, war am Ende nur Makulatur.

"Ich ärgere mich, weil wir hier beste Chancen ausgelassen haben. Wir waren die bessere Mannschaft und hätten gewiss nicht verlieren müssen", analysierte Starbulls-Trainer Franz Steer nach dem Spiel. Möglichkeit zur Wiedergutmachung gibt es für die Starbulls bereits am morgigen Sonntag, wenn um 18 Uhr die Dresdner Eislöwen im Kathrein-Stadion aufkreuzen.

Das Spiel in der Statistik:

Bietigheim Steelers - Starbulls Rosenheim 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

Tore: 1:0 (18.) Morris (Schoofs) (Überzahl-Tor), 2:0 (53.) Walton (Andress), 3:0 (60.) Fenton (ENG).

Strafzeiten: Bietigheim 6 - Rosenheim 6.

Zuschauer: 1.403.

mw

Der Bericht aus dem oberbayerischen Volksblatt:

Es war wie verhext gestern Abend beim Gastspiel der Starbulls Rosenheim in Bietigheim: Die Scheibe wollte trotz vieler guter Chancen einfach nicht ins Tor der Hausherren und wenn der Puck einmal im Tor lag, wurde der Treffer nicht gegeben. So stand am Ende eine 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) Niederlage der Starbulls auf der Anzeigentafel. Jetzt haben die Rosenheimer Eishockeyspieler morgen, Sonntag, 18 Uhr, im Heimspiel gegen Dresden nicht nächste Möglichkeit zu punkten - und wieder Tore zu schießen.

Die Starbulls erwischten gestern Abend eigentlich einen optimalen Start: Bereits nach 74 Sekunden lag die Scheibe im Bietigheimer Tor, doch Schiedsrichter Zsolt Heffler erkannte den Treffer nicht an. Warum bleibt sein Geheimnis, denn nach einem Schuss von Stephan Gottwald schob Marcus Marsall die Scheibe nach Meinung der Starbulls regelkonform ins Tor. Die Rosenheimer bestimmten das Spiel, waren spielerisch überlegen. Bietigheim warf seine ganze Kampfkraft in die Waagschale und ging praktisch aus dem Nichts in Führung. Ein Schuss von Ty Morris im Überzahlspiel wurde von Schoofs abgefälscht und fand durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Tor.

Die Gäste scheiterten immer wieder am starken Bietigheimer Keeper Martin Morczinietz oder die Steelers-Verteidiger brachten in höchster Not ein Körperteil oder den Schläger dazwischen. Erst vergab Dominik Luft, der frei zum Schuss kam und dann gab es dreimal das Duell Martin Morczinietz gegen Corey Quirk. Dreimal blieb der Steelers-Keeper Sieger, zweimal innerhalb von zehn Sekunden gegen Ende des zweiten Drittels. In Unterzahl fuhr Quirk zweimal auf Morczinietz zu und scheiterte - spielentscheidende Szenen. Bietigheim hatte eine große Chance durch Fenton, der Starbulls-Keeper Norm Maracle bereits ausgespielt hatte, dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf.

Rosenheim schoss öfter auf das Tor, hatte die klareren Möglichkeiten, aber vor dem letzten Drittel führten die Hausherren. Rosenheim versuchte alles, doch die Tore im Schlussabschnitt schossen die Hausherren. Brent Walton traf nach einem Konter mit einem Gewaltschuss zum 2:0 (53.) und 17 Sekunden vor Schluss schob Fenton die Scheibe ins leere Tor.

bz

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