Mayer ist fix - und Kathan wohl auch

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Zuletzt stand Peppi Mayer als Ravensburger Goalie den Starbulls-Stürmern gegenüber.

Rosenheim - Es hat sich wieder etwas getan bei den Starbulls: Beim Eishockey-Zweitligisten sind zwei Neuzugänge im Anmarsch: Josef Mayer und Peter Kathan zieht es nach Rosenheim.

Während der unterschriebene Vertrag von Torhüter Josef Mayer bereits vorliegt, sind mit Verteidiger Peter Kathan noch die letzten Details zu klären.

In der abgelaufenen Saison Gegner, nun vielleicht Teamkollegen: Robin Hanselko (links) und Peter Kathan.

„Zu 99 Prozent sind wir uns einig“, konnte Starbulls-Vorstand Richard Diebald gestern im Fall von Peter Kathan verkünden. Die Rosenheimer stehen schon seit einiger Zeit mit dem gebürtigen Bad Tölzer in Verbindung, jetzt befinden sich die Gespräche wohl in den letzten Zügen. „Er macht bereits das Sommertraining mit“, vermeldete Diebald. Kathan, dessen älterer Bruder Klaus bereits in früheren DEL-Zeiten in Rosenheim stürmte, soll bei den Starbulls die Position von Andreas Paderhuber einnehmen, der seine Laufbahn ja beendet hatte. Für den 29-Jährigen ist also durchaus eine Führungsposition im Defensivverbund vorgesehen – bei mehr als 500 Spielen für die Tölzer Löwen, Eispiraten Crimmitschau, Bietigheim Steelers und Schwenninger Wild Wings hat Kathan die notwendige Erfahrung dafür. „Er ist ein grundsolider Verteidiger, der auch vom Typ her zu uns passt“, sagt Diebald über den bekennenden FC-Bayern-Fan, dessen Stärken deutlich in der Defensive liegen.

Mit Peppi Mayer kehrt ein gebürtiger Rosenheimer zu den Starbulls zurück. Der Torhüter wechselte zu DNL-Zeiten nach Landshut, spielte dann in der Oberliga für den EHC Klostersee und bestritt in der 2. Bundesliga Partien für die Landshut Cannibals. Seit 2008 stand er für die Ravensburg Towerstars zwischen den Holmen und feierte mit den Oberschwaben heuer den Zweitliga-Titel. „Er ist ein zweitliga-erfahrener Goalie und für uns eine gute Option“, so Diebald. Bei einer Konkurrenz, die da Norm Maracle heißt, dürfte sich Mayer, der noch im Juni 23 Jahre alt wird, erst einmal als Back-Up einordnen.

Der bisherige zweite Goalie, Timon Ewert, soll ebenfalls weiter im Starbulls-Kader bleiben. „Er soll aber Spielpraxis sammeln. Deshalb bemüht sich Trainer Franz Steer gerade darum, für Timon einen Oberligisten zu finden, bei dem er mit einer Förderlizenz spielen kann“, erklärt Diebald, der den bisherigen Rosenheimer Back-Up als „sehr fleißigen Torhüter“ beschreibt.

Noch nichts Neues gibt es in Sachen Ausländerpositionen. „Wir hatten gute Gespräche mit einem Nordamerikaner geführt, der sich jetzt aber für das bessere Angebot aus Dänemark entschieden hat“, berichtete Diebald. Die Suche nach den neuen Kontingentspielern könnte noch andauern, obgleich Franz Steer „extrem am scouten“ (O-Ton Diebald) ist.

Der aktuelle Starbulls-Kader sieht folgendermaßen aus: Tor: Norm Maracle, Josef Mayer, Timon Ewert (FL); Verteidigung: Dominic Auger, Josef Frank, Michael Rohner, Niko Senger, Max Renner, Peter Kathan; Angriff: Mitch Stephens, Stephan Gottwald, Robert Schopf, Marcus Marsall, Simon Wenzel, Dominik Daxlberger, Dominik Luft.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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