Rosenheim - eine Eishockey-Stadt?

Rosenheim - Ist Rosenheim eine Eishockey-Stadt, oder nicht? Haben die Starbulls die besten Fans Deutschlands, oder nicht?

Können die Rosenheimer für das Finale um die deutsche DNL-Meisterschaft mehr Fans als Erzrivale Landshut mobilisieren, oder ist das Kathrein-Stadion am Wochenende fest in der rot-weißen Hand der rund 500 erwarteten Fans aus Niederbayern?

Diese Fragen werden heute oder spätestens morgen beantwortet, denn innerhalb von 24 Stunden könnten drei entscheidende Top-Spiele im Rosenheimer Eisstadion stattfinden. Zwei Endspiele der DNL und am Sonntagabend das dritte Spiel der Starbulls gegen Bietigheim um den Einzug in die Play-off-Runde.

Für die DNL-Schützlinge von Thomas Schädler und Oliver Häusler ist am Samstagabend ab19.30 Uhr ein Sieg Pflicht, wollen sie die Meisterschaftsentscheidung auf Sonntag vertagen, denn die Niederbayern gewannen den ersten Vergleich mit 5:4. Der Ärger über diverse Vorkommnisse bei dieser Partie, wie taktischer Fehlverhalten mancher seiner Spieler in einigen Situationen, die auch zu Gegentoren führten, war bei Trainer Schädler auch am Tag nach dem Match noch nicht verraucht. „Ich habe diese Niederlage und Schiedsrichterentscheidungen hingenommen. Die Schuld an der Niederlage will ich nicht dem Schiedsrichter geben, aber gerade über die Matchstrafe gegen Dennis Reimer bin ich stinksauer, das war ein fairer Check.“ Daher wollten die Starbulls auch das Video dem DEB präsentieren, damit man dort die Sperre gegen den Rosenheimer Stürmer aufgrund einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters noch einmal überdenkt.

Mehr dazu gibt es morgen im Oberbayerischen Volksblatt.

Rubriklistenbild: © Archiv Ziegler

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