Starbulls noch zwei Spiele von Playoffs entfernt

Hannover, Leipzig oder Hamburg: Hauptsache Heimrecht? Rechenspiele der Starbulls

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Starbulls-Coach John Sicinski hofft natürlich auf das Heimrecht. Dazu muss am Freitag gegen Garmisch ein Sieg her. 

Rosenheim - Nach drei Niederlagen in Folge und der ersten Heimpleite nach elf Erfolgen auf heimischen Eis hintereinander, sind die Starbulls zwei Spieltage vor Ende der Meisterrunde auf Rang fünf der Tabelle abgerutscht. Was könnte das für die Playoffs bedeuten?

Am Freitag treten die Grün-Weißen zunächst in Riessersee (20 Uhr) an und am Sonntag (18 Uhr) folgt das abschließende Heimspiel gegen Weiden. Dabei entscheidet sich, aus welcher "Ausgangsposition" die Rosenheimer in die heiße Saisonphase starten. Ganz wichtig wäre es, noch den vierten Rang zu ergattern, um zumindest in der ersten Playoff-Runde in einem möglichen fünften entscheidenden Spiel Heimrecht zu haben.


Fakt ist, die Starbulls haben ihr Saisonziel erreicht. Auch in der Saison 2019/20 haben sich die grünen Bullen für die Playoffs qualifiziert. Im schlechtesten Fall als Sechstplatzierter; im besten Fall als Dritter.

Am Freitagabend gastieren die Starbulls Rosenheim in Garmisch bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um Platz vier bzw. Platz drei. Drei Punkte und fünf Tore trennen die Rosenheimer von Platz vier, welcher das Heimrecht bedeuten würde. Aber auch der Deggendorfer SC ist mit vier Punkten Vorsprung auf dem dritten Rang nicht uneinholbar. Jedoch sind hier die Männer rund um Kapitän Michael Baindl mit Hoffnung auf Platz drei auf Schützenhilfe angewiesen.


Noch ist nichts entschieden - vorzeitiges Endspiel in Garmisch

Vereinfacht kann man es wie folgt darstellen: Verlieren die Grün-Weißen am Freitag ihr Auswärtsspiel beim direkten Tabellennachbarn in Garmisch-Partenkirchen, können sämtliche Rechenspiele bezüglich des Heimrechts sofort begraben werden, denn dann geht es im letzten Spiel am Sonntag gegen die schon sicher ausgeschiedenen Blue Devils aus Weiden nur noch darum, Platz fünf abzusichern. Denn der Sechstplatzierte aus Peiting könnte mit zwei Siegen seinerseits an den Starbulls vorbeiziehen, sollten diese ein rabenschwarzes Wochenende ohne Punktausbeute erwischen.

Sollten die Starbulls mit einem Sieg nach der regulären Spielzeit (und damit drei Punkten) an die Mangfall zurückkehren, wären Rosenheim und Garmisch vor dem letzten Spieltag punktgleich. Spannung wäre dann garantiert, zumal es dann vielleicht sogar um Platz drei gehen könnte, wenn Deggendorf am Freitag gegen Lindau nicht gewinnt bzw. maximal zwei Zähler holt und auch im Spiel am Sonntag in Selb den Kürzeren zieht. 

Holt Rosenheim zwei oder sogar nur einen Punkt in Garmisch, sind die Konstellationen und Eventualitäten sogar noch komplizierter, als dass man diese hier im Detail in Kurzform darstellen könnte. Theoretisch wäre dann von Platz drei bis fünf alles für die Starbulls möglich.

Dennoch: Um die Hoffnungen für das Heimrecht in den Playoffs aufrechtzuerhalten, ist ein Sieg in Garmisch nach 60 Minuten eigentlich Pflicht. Am wahrscheinlichsten ist jedoch das Abschließen der Meisterrunde auf Rang fünf. 

Die für die Starbulls relevanten Spiele in der Übersicht:

  • Weiden - Peiting
  • Deggendorf - Lindau
  • Riessersee - Rosenheim
  • Peiting - Regensburg
  • Lindau - Riessersee
  • Selb-Deggendorf
  • Rosenheim - Weiden

Pre-Playoffs im Norden

Stellt sich natürlich die Frage nach dem möglichen ersten Playoff-Gegner.

In der Oberliga-Nord ist der Spielplan etwas anders gehalten, dort ist die reguläre Saison bereits beendet. Ab Freitag stehen sich jedoch noch jeweils die Saale Bulls Halle und die Moskitos Essen, bzw. die Füchse Duisburg und die Rostock Piranhas in den Pre-Playoffs gegenüber. Die beiden Gewinner aus diesen Duellen erhalten dann die letzten beiden Tickets für das Achtelfinale. 

Die restlichen Teams der Nord-Gruppe haben ihre jeweiligen Platzierungen wie oben beschrieben bereits ausgespielt. Sollten die Starbulls also den fünften Tabellenplatz auch nach diesem Wochenende behalten, würden sie am Freitag, den 13. März zunächst auswärts am Pferdeturm wie bereits in der Saison 2017/2018 gegen die Hannover Indians antreten müssen. 

Hannover, Leipzig oder doch nach Hamburg?

Falls die Rosenheimer in der Tabelle noch klettern würden, wäre die erste Achtelfinalpaarung am 13. März auf jeden Fall ein Heimspiel – entweder gegen die Leipzig Icefighters (bei Rang vier) oder gegen die aus den vergangenen beiden Saisonen als Angstgegner gefürchteten Hannover Scorpions (bei Rang drei). 

Wenn es der EC Peiting tatsächlich noch schaffen würde, die Rosenheimer gar auf Platz sechs zu verbannen, dann hätten die Starbulls eine weite Auswärtsfahrt nach Hamburg vor sich und müssten gegen das Ex-Team von Angreifer Josh Mitchell antreten.

Bei rosenheim24.de verpassen Sie nichts

Das Playoff-Achtelfinale wird an den Tagen 13. März, 15. März, 17. März, 20. März (falls relevant), 22. März (falls relevant) ausgespielt. Das Heimrecht tauscht bei jedem Spiel. 

Natürlich wird rosenheim24.de euch auch in den Live-Berichterstattungen von den Spielen am Freitag in Garmisch-Partenkirchen sowie am Sonntag zuhause gegen die Blue Devils Weiden immer über die aktuelle Tabellenlage auf dem Laufenden halten und euch auch zwischenzeitlich die aktuelle Blitz-Tabelle weitergeben. Auch von allen Playoff-Spielen wird rosenheim24.de wie gewohnt live von vor Ort berichten. 

mz/Sebastian Aicher

 

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