Overtime-Krimi: Starbulls erkämpfen Sieg

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Rosenheim - Erst in der Verlängerung haben sich die Starbulls bei den Crimmitschau Eispiraten durchgesetzt. Insgesamt war es ein etwas glücklicher Sieg.

Die Starbulls haben bei en Crimmitschau Eispiraten mit 3:2 gewonnen und insgesamt glücklich zwei Punkte mitgenommen. 50 Minuten lang lief fast nichts nach Plan, dann retteten McNeely und Weihager die Starbulls in die Verlängerung!

In der Overtime gelang schließlich der Siegtreffer 55 Sekunden vor dem Ende. Das tut sicherlich gut für die Rosenheimer.

Hier können Sie die Partie im Live-Ticker nachlesen 

Vorbericht:

Keine Frage, die letzte Niederlage hat weh getan, auch wenn Heimniederlagen gegen die Lausitzer Füchse durchaus zum Standardprogramm gehören. Erst ein einziges Mal nach ihrem Aufstieg in die zweite Liga konnte die Starbulls gegen die Ostdeutschen gewinnen, sechsmal hingegen hieß der Sieger Weißwasser. Dabei war man durchaus zuversichtlich diese Negativserie nach der Länderspielpause mit frischen Kräften beenden zu können. Aber es hat sich mal wieder bewahrheitet, dass man Erfolge in dieser Liga nicht einplanen kann und jedes Spiel erst einmal gespielt sein möchte. Um in Crimmitschau zu gewinnen muss auf alle Fälle die Leistung besser sein als zuletzt zuhause. Mit halber Kraft ist auch bei den Westsachsen nichts zu holen. Zwar zieren die Eispiraten mit nur 16 Punkten das Tabellenende, zeigten sich aber in den letzten Spielen stark verbessert.

Keine Wunderdinge sollte man allerdings von den beiden Wiedergenesenen Shawn Weller und Kim Staal erwarten. Beide sind natürlich noch nicht bei 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit, tragen allenfalls dazu bei wieder vier Sturmreihen aufbieten zu können. Da heißt es jetzt nach und nach in den Rhythmus zu kommen um sich wieder an den Ligaalltag zu gewöhnen. Was viel mehr Sorgen bereitet ist die aktuelle Leistung in der Verteidigung. Auffällig häufig war hier die Achillesferse der Starbulls in den letzten Spielen zu finden. Hier gilt es auch den Hebel anzusetzen. Zwar wird mit Dominic Auger auch in diesem Spiel ein absoluter Leistungsträger fehlen, jedoch sollte die Defensive auch ohne ihn in der Lage sein die Vorgaben von Franz Steer umzusetzen. Da sind natürlich nicht nur die Verteidiger gefragt, sondern auch die Stürmer, welche nach hinten mitarbeiten müssen. Da mag ein Auswärtsspiel momentan grade Recht kommen, denn in der Fremde ist das Thema Kompaktheit sowieso oberstes Gebot.

Am 8. Spieltag gab es diese Partie schon einmal. Am 6. Oktober gewannen die Starbulls in Crimmitschau klar und deutlich mit 1:6 und zeigten sich ihrem Gegner in allen Belangen überlegen. Aber das ist Schnee von gestern und hat keinen Einfluss auf die anstehende Partie. Bereits am Freitag haben Fabian Dahlems Piraten in Bremerhaven gezeigt, dass sie auch gegen die Topgegner der Liga mithalten können und mussten sich nur knapp mit 3:4 geschlagen geben. Trotzdem steht sein Team natürlich mit dieser Tabellensituation unter besonderem Druck. Wollen die Pleißestädter den Anschluss an das Feld nicht gänzlich verlieren, muss unbedingt gepunktet werden. Aber auch die Starbulls können es sich nicht leisten weiterhin an Boden zu verlieren. Bereits am Freitag wurde man durch die Heimniederlage drei Plätze nach hinten gereicht und belegt aktuell den fünften Tabellenplatz. Da kommt es vielleicht zu Gute, dass man immerhin die stärkste Auswärtsmannschaft der Liga ist. Bereits sechsmal konnte Rosenheim in der Fremde gewinnen und damit so oft wie kein anderes Team. Ein deutliches Indiz dafür, dass der SBR die Karte Kompaktheit durchaus auszuspielen versteht.

redro24/Olaf Lüeße

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