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Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

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Hochverdient und eminent wichtig!

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Rosenheim - Zwei Tage nach der Pleite in Weißwasser haben die Starbulls in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach einer engagierten Leistung gewannen sie gegen Dresden hochverdient.

Video: Die Höhepunkte des Spiels

Eminent wichtige Punkte im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation haben die Starbulls am Sonntagabend gegen die Dresdner Eislöwen eingefahren. Gegen den direkten Konkurrenten siegten die Grün-Weißen vor 1.875 Besuchern im Kathrein-Stadion mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1) und haben mit nun 68 Zählern in der DEL2-Tabelle mit den Sachsen gleichgezogen. Das Rennen um die Playoffs bleibt aber sehr eng: Zwischen dem Vierten Frankfurt (71 Punkte) und dem Elften Crimmitschau (61) liegen nur zehn Punkte.

Starbulls mit Druck und Chancen

Dass der Sieg für die Innstädter unter dem Strich absolut verdient war, stand vollkommen außer Frage. Die Gastgeber begannen nämlich gleich engagiert und setzten den Gegner mit vier Reihen konsequent unter Druck. "Speziell die vierte Reihe hat toll gearbeitet, immer wieder gut gestört und sich sogar Chancen erarbeitet", sagte Starbulls-Coach Franz Steer, der nach rund zehn Minuten sah, wie sich seine Jungs in doppelter Unterzahl rund 1:45 Minuten hervorragend verkauften und in dieser Phase nicht eine klare Dresdner Torchance zuließen.

Selbst hatten die Grün-Weißen bereits im Auftaktdrittel zahlreiche Möglichkeiten - und in der 13. Minute diskutierten die Zuschauer darüber, ob der "Knaller" von Stephen Schultz, der erneut für Sergio Somma die vierte Kontingentstelle besetzte, im Tor war oder doch nur an die Latte gekracht war. Schiedsrichter Michael Klein, der sonst nicht immer einen souveränen Eindruck hinterließ, war der zweiten Meinung und gab das vermeintliche Tor nicht. Doch rund drei Minuten später holten die Starbulls Versäumtes nach, als Simon Fischhaber einen Abpraller von Keeper Kevin Nastiuk aus kurzer Distanz mit der Rückhand zum 1:0 im Kasten der Sachsen unterbrachte.

Starke Leistung von Schultz

Der Mittelabschnitt bot eine Viertelstunde lang "Einbahnstraßen-Eishockey" vom Allerfeinsten. Die Rosenheimer schnürten den Gegner regelrecht in dessen Drittel ein, schafften es aber trotz bester Chancen nicht, einen zweiten oder gar dritten und vierten Treffer, was angesichts des Spielverlaufs völlig verdient gewesen wäre, nachzulegen. Im einem Überzahlspiel hielt Nastiuk seine Mannen im Spiel, dann streifte der Schuss von Schultz nur die Oberkante der Latte, ehe sich Dresden in den letzten fünf Minuten vor dem zweiten Wechsel doch noch einmal ein wenig Luft verschaffen konnte.

Starbulls vs. Dresden

Und gleich zu Beginn des letzten Drittels erwischten die Elbstädter die Grün-Weißen eiskalt: Lukas Slavetinsky "schlich" sich von hinten in den Slot und lenkte einen Schuss von Carsten Gosdeck unhaltbar für Timo Herden aus kurzer Distanz in die Maschen - 1:1 (42.). Rosenheim hatte daran nur kurz zu knabbern und spielte anschließend wieder konsequenter auf den Dreier. In der 56. Minute sollte sich dies auszahlen, als Manuel Edfelder hinter dem Tor Max Hofbauer bediente. Der Ex-Schwenninger zog vor den Kasten und überwand Nastiuk aus kurzer Distanz. In der Schlussminute war es dann der Amerikaner Schultz, der seine Klasseleistung mit einem Empty Net Goal aus dem eigenen Drittel zum 3:1-Endstand krönte (60.).

"Es war ein enges Spiel!"

"Glückwunsch an Rosenheim zum verdienten Sieg. Wir sind sehr fahrig mit unserem Spiel umgegangen und hatten keine Präzision. Wir hatten auch eine sehr schlechte Spielanlage", schimpfte Gästetrainer Thomas Popiesch nach der Begegnung.

"Es war ein sehr enges Spiel. Wir haben das zweite Tor nicht gemacht - und so etwas ist immer gefährlich. Wir haben das Spiel aber Gott sei Dank gezogen, was sehr wichtig für uns war", bilanzierte Steer, der sich allerdings nicht festlegen wollte, ob Schultz nun dauerhaft die Position von Sergio Somma einnehmen wird: "Stephen Schultz hat zwar sehr hart trainiert, aber Spielkondition ist immer etwas anderes. Der wird sicherlich noch in ein kleines Loch fallen.“ Deswegen darf man durchaus gespannt sein, wie die Reihenzusammenstellung der Starbulls am Dienstag beim unangenehmen Auswärtsspiel in Crimmitschau (20 Uhr, Sahnpark) aussehen wird.

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Dresdner Eislöwen 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)

Tore: 1:0 (16.) Simon Fischhaber (Tim Kunes, Fabian Zick - sechster Feldspieler), 1:1 (42.) Lukas Slavetinsky (Carsten Gosdeck, Kai Wissmann), 2:1 (56.) Max Hofbauer (Manuel Edfelder, Marcus Götz), 3:1 (60.) Stephen Schultz (Andrej Strakhov - ENG).

Schiedsrichter: Michael Klein (Stuttgart).

Strafen: Rosenheim 6 - Dresden 6.

Zuschauer: 1.875.

redro24/mw

Rubriklistenbild: © Ruprecht

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