Kaufbeuren vs. Starbulls 4:1

Offensiv zu schwach: Starbulls unterliegen in Kaufbeuren

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Rosenheim - Nach Möglichkeit ohne Umweg in die Playoffs - das ist das Ziel der Starbulls für die letzten drei Spiele der Hauptrunde! Der Auftakt sollte am Abend beim ESV Kaufbeuren gelingen:

Mit 4:1 schlägt der ESV Kaufbeuren die Starbulls. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als die Starbulls gerade zur Schlussoffensive ansetzen wollten. Schmidpeter in der 55. Minute und St. Jacques in der 58. Minute ins leere Tor waren die Schützen für die Gastgeber. Zuvor hatten MacLeod und Stretch beim Stand von 2:1 aber jeweils den Ausgleich auf dem Schläger gehabt. Insgesamt war es aber offensiv heute zu wenig von den Starbulls, so dass der Sieg für die Gastgeber unter dem Strich in Ordnung geht.

Hier können Sie die Partie in unserem Live-Ticker nachlesen!

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie am Samstagmorgen auf rosenheim24.de.

Vorbericht

"Wenn wir die drei letzten Saisonspiele gewinnen, dann bin ich überzeugt, dass wir im Hauptrunden- Endklassement auf dem sechsten Platz stehen werden“, sagt der Starbulls-Coach vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend in Kaufbeuren (19.30 Uhr, Sparkassen-Arena). „Und die Mannschaft will das schaffen. Die Spieler wissen, dass sie dann einige Tage frei hätten“. Allerdings erwartet Franz Steer im Allgäu eine knifflige Aufgabe: „Nach dem Trainerwechsel spielen die Kaufbeurer jetzt taktisch völlig anders und zum Teil mit anderen Reihen. Vieles, was wir aus deren bisherigen Spielen analysiert haben, ist jetzt nicht mehr relevant“. 

Zudem sind die Allgäuer im Derby gegen Rosenheim immer besonders motiviert. Und sie brauchen Punkte, um nicht auch noch das Heimrecht für die Playdown-Runde zu verspielen. Freiburg lauerte als Tabellenvorletzter nur noch einen einzigen Punkte hinter dem ESVK. Das erste Auswärtsspiel an der Wertach gewannen die Starbulls Mitte Januar verdient, letztlich aber dank eines späten Powerplaytreffers von Wade MacLeod nur knapp mit 4:3. Die Allgäuer befanden sich damals in einer nicht mehr enden wollenden Abwärtsspirale, die vor einer Woche schließlich zur Ablösung des kanadischen Trainers Mike Muller durch Anton Krinner führte. 

Kurz vor Weihnachten war Mullers Vertrag in Kaufbeuren noch über die laufende Spielzeit hinaus für die kommende Saison verlängert worden – kurioser Weise am gleichen Tag, als sein jetziger Nachfolger Anton Krinner als Trainer beim Oberligisten EV Landshut zurück trat.

Wie dramatisch der Kaufbeurer Abwärtstrend war, belegt eine Rückblende auf den 22. November. Damals, am 20. Spieltag, gewannen die Rot-Gelben im Kathreinstadion mit 8:3, rangierten als Tabellenachter im Klassement vor den Starbulls und galten als die positive Überraschung der Saison in der DEL2. Das erste Heimspiel sechs Wochen zuvor gewannen die Starbulls mit 3:0. Bei den ersten beiden Spielen unter der Verantwortung von Anton Krinner am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Allgäuer bereits deutlich sattelfester und strukturierter als zuletzt.

Gegen die Lausitzer Füchse verloren sie auf eigenem Eis noch mit 1:3, bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Auswärtsspiel gegen Riessersee ergatterten sie immerhin einen Punkt. Im Tor stand dabei Marc-Michael Henne, der auch gegen Rosenheim den verletzten Stammkeeper Stefan Vajs vertreten wird. Auch Stürmer Michael Baindl wird trotz erster Gehversuche auf dem Eis gegen seinen Ex-Verein wohl weiterhing fehlen. Wieder mit dabei im Team der Rot-Gelben ist Verteidiger Martin Heider, den Trainer Krinner für das Riessersee-Spiel aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen hatte. Und mit Stephan Kronthaler, Simon Schütz und Marc Schmidpeter stehen dem ESVK auch im Derby drei Förderlizenzspieler von DEL-Kooperationspartner Ingolstadt zur Verfügung.

rosenheim24.de berichtet vom Spiel wie gewohnt per Live Ticker. Zudem berichten unsere Kollegen von Radio Charivari in Ausschnitten. Zudem kann bei Sprade TV ein kostenpflichtiger Live Stream gebucht werden.

mw/Starbulls Rosenheim

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