Fantastische Starbulls sind zurück!

Rosenheim - Das grün-weiße Eishockey-Märchen geht weiter: Mit unbändigem Willen rangen die Starbulls im zweiten Finale Landshut mit 4:3 nieder.

Die Tore zum Sieg im Video:

Diese Mannschaft mit Worten zu beschreiben, fällt schwer. Ohne vier Stammspieler und ab der 21. Minute auch ohne Stammtorhüter Norm Maracle lieferten die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend im mit 6.300 Zuschauern restlos ausverkauften Kathrein-Stadion eine Klasseleistung ab und besiegten den Erzrivalen EV Landshut mit 4:3 (1:2, 2:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Damit steht es in der Serie zwischen den Starbulls und den Cannibals jetzt 1:1.

Die Serie gegen Landshut:

Spiel 1: Landshut mit Glück und Vogl

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Die Rosenheimer begannen sehr engagiert und erspielten sich gleich in der Anfangsphase gute Möglichkeiten. Von daher war die Führung in der 10. Minute hochverdient, als Corey Quirk nach einem Abpraller von EVL-Torhüter Sebastian Vogl aus kurzer Distanz zum 1:0 einschoss. Die Freude währte aber nicht lange, denn jetzt drehten die Gäste auf. Nur 46 Sekunden später war es Jaroslav Kracik, der einen Schuss von der blauen Linie von Stephan Kronthaler unhaltbar für Norm Maracle zum Ausgleich abfälschte - 1:1 (11.). Es kam aber noch schlimmer für die Grün-Weißen: Es lief die 15. Minute, als sich der Tscheche Kracik klasse gegen den zwei Abwehrspieler durchsetzte und den mitgelaufenen Verteidiger Kevin Kapstad bediente. Der Amerikaner ließ Maracle keine Abwehrchance - 1:2 (15.).

Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Starbulls den nächsten Nackenschlag hinnehmen - Maracle musste nämlich angeschlagen in der Kabine bleiben. SBR-Coach Franz Steer bezeichnete dies als "reine Vorsichtsmaßnahme". Angst und bange werden musste einem aber nicht, denn Back-Up Beppi Mayer lieferte als sein Vertreter fortan eine hervorragende Leistung ab. Bei einer 3:5-Unterzahl hielt er sein Team gut im Spiel, ehe die Hausherren wieder die Initiative ergriffen - und wie: Bei einem Solo in Unterzahl war Quirk nicht zu stoppen und hämmerte den Puck aus halbrechter Position zum Ausgleich in die Maschen (29.). Nur zwei Minuten später klingelte es erneut in Vogls Kasten: Nach einem Klassespielzug über Quirk und Marcus Marsall netzte Ryan Gaucher per Flachschuss zum 3:2 ein (31.). Es folgten einige Überzahlsituationen für die Starbulls, wo Baindl, Stephens bzw. Marcus Marsall einen vierten Rosenheimer Treffer verpassten.

Starbulls - Landshut, Spiel 2

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Landshut schlug im Stile eines Spitzenteams gleich zu Beginn des Schlussabschnitts zurück: Genau 44 Sekunden waren gespielt, als sich Cody Thornton auf der linken Seite durchsetzte und Mayer mit einem Flachschuss ins lange Eck überwand - 3:3 (41.). Die Rosenheimer zeigten sich aber nicht geschockt, sondern blieben die bessere Mannschaft. Andrej Strahkov und erneut Baindl hätten es richten können, bis in der 60. Minute die wohl spielentscheidende Szene folgte: Thomas Brandl rammte Beppo Frank den Stock ins Gesicht und das Schiedsrichter-Gespann sprach folgerichtig eine Spieldauerstrafe für den Landshuter aus.

Franz Steer im Interview bei Radio Charivari:

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Die Folge: Fünf Minuten Überzahl für die Starbulls, die sich und ihre Fans in der zweiten Minute der folgenden Verlängerung erlösten: Vogl war wohl die Sicht verdeckt, als Kapitän Stephan Gottwald seinen Stock an einen Schuss von der blauen Linie brachte und diesem damit die entscheidende Richtungsänderung zum vielumjubelten Siegtreffer verpasste (62.).

Pressekonferenz - das Video

"Wir haben ganz gut angefangen und unsere anfangs vier Reihen haben auch gut gearbeitet. Am Ende hat uns in den entscheidenden Situationen dann aber ein wenig die Selbstkontrolle gefehlt", räumte EVL-Trainer Jiri Ehrenberger selbstkritisch ein und meinte damit wohl das (unnötige) Foul von Brandl direkt neben dem Tor der Starbulls im Landshuter Offensivdrittel. Steer war zufrieden: "Wir haben anfangs sehr viel Druck entwickelt und sind nach dem zwischenzeitlichen Rückstand wieder sehr gut zurückgekommen. Ich glaube, wir haben uns den Sieg gegen Landshut jetzt nach so vielen vergeblichen Anläufen auch einmal verdient!" Weiter geht die Serie am Dienstag, 19.30 Uhr, mit dem dritten Spiel in Landshut.

Bei dieser Partie ist unser Live Ticker natürlich wieder live vor Ort! Auch unsere Kollegen von Radio Charavari werden ausführlich und in voller Länge aus Landshut übertragen - diesmal sogar mit Unterstützung von Experten. Reporter Stephan Mikat wird am Dienstag von Starbulls-Vorstandsmitglied Richard Diebald und von OVB-Redakteur Thomas Neumeier am Mikrofon unterstützt. Beim Heimspiel am Freitag wird Mikat von Rosenheims Eishockey-Legende Mondi Hilger assistiert.

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Landshut Cannibals 4:3 n.V. (1:2, 2:0, 0:1, 1:0)

Tore: 1:0 (10.) Corey Quirk (Michael Baindl, Ryan Gaucher), 1:1 (11.) Jaroslav Kracik (Stephan Kronthaler, Martin Davidek), 1:2 (15.) Kevin Kapstad (Jaroslav Kracik), 2:2 (29.) Corey Quirk (Mitch Stephens - Unterzahl-Tor), 3:2 (31.) Ryan Gaucher (Marcus Marsall, Corey Quirk), 3:3 (41.) Cody Thornton (Bill Trew), 4:3 (62.) Stephan Gottwald (Peter Kathan, Dominic Auger - Überzahl-Tor).

Schiedsrichter: Jens Steinecke (Gotha) und Carsten Lenhart (Kassel).

Strafen: Rosenheim 14 - Landshut 15 plus Spieldauerstrafe für Thomas Brandl.

Zuschauer: 6.300 (ausverkauft).

Hier könnt ihr noch einmal unseren Live Ticker nachlesen!

mw

Rubriklistenbild: © eraffe/Ziegler

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