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Dritte Niederlage in Folge

Rosenheim - Die Starbulls haben derzeit einfach kein Glück. Am Freitagabend setzte es zuhause gegen die Bietigheim Steelers die dritte Niederlage in Folge.

Alle Tore in bewegten Bildern:

Vor 1.968 Zuschauern verloren die Rosenheimer Eishockeyspieler letztlich mit 2:4 (1:1, 1:1, 0:2) gegen die Gäste aus dem Norden Stuttgarts. Da half es den Grün-Weißen auch nichts, dass sie zwischenzeitlich zweimal einen Rückstand aufholten, denn auf den Treffer der Gäste zum 2:3 in der 46. Minute hatte die Steer-Truppe keine Antwort mehr. „Unser drittes Tor war der Knackpunkt in dieser Partie“, meinte Bietigheims Trainer Ron Gaudet deswegen hinterher nicht zu unrecht. Sein Kollege Franz Steer analysierte nüchtern: „Unser Hauptproblem ist momentan, dass wir die Tore nicht machen!“

So bereits schon im ersten Drittel, als die Starbulls die klar bessere Mannschaft waren, aber entweder nicht zielstrebig genug vors Tor spielten oder ihre Möglichkeiten leichtfertig liegen ließen. So mussten sie ab der 8. Minute einem Rückstand hinterherlaufen, als die Württemberger mit ihrer ersten Torchance in Führung gingen. PJ Fenton war es, der Pasi Häkkinen auf Vorlage von Joshua Bailey aus kurzer Entfernung zum 0:1 überwand. Immerhin gelang Greg Squires zwei Minuten vor der Sirene noch der Ausgleich. Von Bryan Schmidt und DNL-Spieler Benjamin Zientek in Szene gesetzt, startete der Amerikaner eine schöne Einzelaktion und ließ dem Ex-Münchner im Gästekasten, Joey Vollmer, keine Abwehrmöglichkeit – 1:1 (18.).

Das Mitteldrittel war lange Zeit relativ offen, ehe die Tore dann im letzten Teil binnen 10 Sekunden fielen. Erst gingen erneut die Gäste im Powerplay in Front, als Squires (zu Unrecht) auf der Strafbank saß. Der Torschütze war Robin Just – 1:2 (36.). Die Hausherren antworteten aber nur zehn Sekunden später, als Kapitän Stephan Gottwald zum hochverdienten Ausgleich einnetzte.

In den letzten 20 Minuten hofften die Starbulls natürlich, dass sie das Ruder jetzt rumreißen würden können. Doch es kam anders: Rene Schoofs fälschte einen Schuss unhaltbar zum 2:3 ab (46.) und als David Rodman nur eine knappe Minute später das vierte Gästetor nachlegte (47.), war die Sache quasi gelaufen. Rosenheim versuchte zwar noch einmal alles, doch Bietigheim verteidigte konsequent und sicher. Steer haderte dabei mit dem Treffer zum 2:3: „Schade, dass uns momentan so ein Tor nicht gelingt!“ Durch diese Pleite sind die Starbulls auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen und haben nun am Sonntag (17 Uhr) im Crimmitschauer Sahnpark die Möglichkeit zur Wiedergutmachung.

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)

  • Tore: 0:1 (8.) PJ Fenton (Joshua Bailey, Mark Heatley), 1:1 (18.) Greg Squires (Bryan Schmidt, Benjamin Zientek), 1:2 (36.) Robin Just (David Rodman, Joshua Bailey – Überzahl-Tor), 2:2 (36.) Stephan Gottwald (Michael Rohner, Fabian Zick), 2:3 (46.) Rene Schoofs (Ralf Herbst, Philipp Quinlan), 2:4 (47.) David Rodman (PJ Fenton, Bastian Steingroß).
  • Schiedsrichter: Roland Seckler (Augsburg).
  • Strafen: Rosenheim 4 – Bietigheim 6.
  • Zuschauer: 1.968.

mw/rosenheim24

Der Vorbericht zum Spiel:

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Rückblick auf das Eishockey-Wochenende vom 19. bis 21. Oktober: Die Starbulls Rosenheim unterlagen in Bietigheim mit 2:8 Toren und zwei Tage später zu Hause gegen Crimmitschau mit 1:5. „13 Gegentore in zwei Spielen - das ist untypisch für eine Mannschaft, die ich trainiere“, sagte vor fünf Wochen Starbulls-Coach Franz Steer.

Nach diesem Spiel, die Starbulls waren Tabellenachter, holten die Steer-Schützlinge aus den nächsten neun Spielen satte 19 Punkte und stürmten zeitweise an die Tabellenspitze,, während Crimmitschau in neun Spielen nur acht Zähler verbuchte und in der Tabelle von Rang drei auf neun abstürzte. An diesem Wochenende heißen die Gegner wieder Bietigheim (heute, Freitag, 19.30 Uhr im Kathrein-Stadion) und Crimmitschau (am Sonntag, 17 Uhr, auswärts) und da sind noch zwei Rechnungen offen. „Das sind wieder zwei Spiele, die total offen sind. Wir müssen unsere Stärken in die Waagschale werfen, dann können wir beide Spiele gewinnen, auch wenn wir personell nicht optimal aufgestellt sind“, erklärte Starbulls-Coach Franz Steer. Obwohl jetzt auch noch Norman Hauner mit einem Innenbandanriss im Knie für vier bis sechs Wochen ausfällt, Dominik Daxlberger, Simon Wenzel und Marcus Marsall sowieso fehlen, will Steer mit vier Reihen auflaufen und Druck machen.

Vorausgesetzt Robert Schopf kann nach dem fiesen Check von Ravensburgs Brian Maloney wieder spielen. „Wenn Schopf dabei ist, werden mit Benjamin Zientek im dritten Sturm und Mondo Hilger im vierten Sturm zwei DNL-Spieler von Beginn an spielen“, erklärte Steer. Ebenfalls wieder mit von der Partie ist Robin Hanselko, der nach seiner Grippe wieder einsatzbereit ist. Der Starbulls-Coach ist immer noch sauer auf den Schweizer Schiedsrichter vom Ravensburg-Spiel: „Als Schopf nach dem Check blutend zum Hauptschiedsrichter fuhr, sagte der, dass das für ihn kleine Verletzung sei. Unglaublich! Bei einem deutschen Schiedsrichter wäre Maloney in die Kabine marschiert.“

Steers Einstellung, seine Spieler zu keinen Schauspielern zu erziehen und damit Strafen für den Gegner zu provozieren ist zwar löblich, aber jetzt sagt auch Steer: „Wenn wirklich was fehlt, dann muss man anscheinend liegen bleiben. Dann gibt es eine große Strafe. Ansonsten hat der Schiedsrichter ein Alibi und kann nur zwei plus zehn Minuten, anstatt fünf plus Spieldauer geben. So wie bei Robert Schopf.“ Franz Steer will die Bietigheimer mit einer neuen taktischen Variante überraschen, die im Training zwar erst zweimal einstudiert wurde „da aber schon ganz gut geklappt hat“, sagt Steer. Bietigheim ist mit vier Siegen auswärts relativ erfolgreich, während Crimmitschau den Großteil seiner Punkte zu Hause holt. Die Schwaben haben mit den Stürmern P.J. Fenton und Marcel Rodman (Steer: „Ein ganz starker Spieler“), die beide jeweils zehn Tore erzielte haben, sowie mit Verteidiger Doug Andress (1 Tor/13 Assists) drei Spieler unter den besten Torjägern und Verteidigern der Liga.

Da können die Starbulls aber mithalten, denn Matt Caruana und Gregory Squires haben je neun Tore auf dem Konto und Dominic Auger hat mit zwei Tore und elf Assists ebenfall nur unwesentlich weniger Skorerpunkte als Andress. Auf alle Fälle dürfen sich die Zuschauer beim Duell Tabellendritter Rosenheim (19 Spiele/36 Punkte) und dem Fünften Bietigheim (18 Spiele/34 Punkte) auf ein interessantes Duell freuen, in dem die Rosenheimer eine alte Rechnung begleichen wollen.

bz

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