Jugend der Starbulls Rosenheim vor Saisonstart

Interview mit U17-Trainer Oliver Häusler und Verteidiger Michael Gottwald

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Die Jugend startet mit zwei Auswärtsspielen in Bad Tölz in die Hauptrunde der U17-Division

Rosenheim - Bald ist es soweit und die neue Hauptrunde der U17-Division I Süd beginnt. Davor reden aber Trainer Oliver Häusler und Verteidiger Michael Gottwald über Sportliches und Persönliches. 

Pressemeldung im Wortlaut:

Am kommenden Wochenende (14. und 15. September) startet die U17-Jugend der Starbulls Rosenheim nach einer sechswöchigen Vorbereitung auf dem Eis mit insgesamt sechs Tests in die neue Hauptrunde der U17-Division I Süd. Zum Auftakt reist die U17 zu zwei Auswärts-Derbys zum EC Bad Tölz. In Interviews sprechen Trainer Oliver Häusler sowie Verteidiger und U17-Nationalspieler Michael Gottwald über den Verlauf der Vorbereitung, die Ziele sowie die Veränderungen im Umfeld bei den Starbulls.

Die Jugend der Starbulls Rosenheim startet am kommenden Wochenende nach einer langen und intensiven Vorbereitung mit zwei Auswärtsderbys beim EC Bad Tölz in die neue Hauptrunde der stark besetzten U17-Division I Süd. Das Spiel am 14. September beginnt um 12.15 Uhr. Anpfiff am Sonntag ist dann um 14.30 Uhr. Im Rahmen der Vorbereitung unterlag das Team um Trainer Oliver Häusler dem ECT mit 1:6 und 3:6.

Modus der U17-Division I Süd

Die U17 der Starbulls Rosenheim spielt vom 14. September 2019 bis 19. Januar 2020 in einer 1,5-fach Hauptrunde mit insgesamt 27 Spielen um die Platzierungen eins bis drei für die darauffolgende Meisterrunde, die die direkte Qualifikation für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft bedeutet. Über den Umweg der Qualifikationsrunde haben aber auch die Teams ab dem vierten Platz noch die Möglichkeit, sich die Teilnahme am Endturnier zu sichern.

Ligateilnehmer U17-Division I 2019/2020

Starbulls Rosenheim, EC Bad Tölz, ESV Kaufbeuren, Jungadler Mannheim, ERC Ingolstadt, EV Landshut, Schwenninger ERC, EV Regensburg, EV Füssen, EHC Straubing

Torhüter: Sebastian Wieber, Matthias Bittner, Paul Stocker.

Verteidiger: Rene Mertz, Paul Ankirchner, Sandro Mayr, Lenny Lorz, Celine Mayer, Jakob Schneid, Romeo Krüger, Michael Gottwald, Simon Jung, Fabian Tuma, Paul Hecker.

Stürmer: Norman Böhmer, Lukas Calmbach, Niclas Rist, Yannick Raab, Emma Hofbauer, Lukas Golob, Yannic Krist, Nicolas Rehmer, Fabio Henriquez-Morales.

Oli, Ihr habt eine lange Vorbereitung mit dem dreimonatigen Sommertraining und bis jetzt sechs Wochen auf dem Eis mit sechs Testspielen hinter Euch. Wie fällt dein Fazit zur Vorbereitung aus?

Häusler: „Die Vorbereitung war insgesamt in Ordnung. Off-Ice war sehr gut, die Jungs haben sich gut entwickelt. Auf dem Eis haben wir noch ein paar Defizite, aber ich denke jetzt im Laufe der Zeit werden wir die abstellen können und uns kontinuierlich verbessern.“

Der Kader der U17 hat sich im Vergleich zum Vorjahr stark verändert. Wie verlief die Integration der Neuzugänge?

Häusler: „Die Integration der Neuzugänge stellte überhaupt kein Problem dar. Was uns weh tut sind die Abgänge. Wir haben dieses Jahr eine sehr junge Mannschaft und einen kleinen Kader. Es wird nicht leicht werden, aber ich denke, dass jeder viel Eiszeit bekommen wird. Uns geht es da um die Entwicklung und Ausbildung der einzelnen Spieler.“

Am kommenden Wochenende startet Ihr mit zwei Auswärtsderbys in Bad Tölz in die Punkterunde. In den vergangenen drei Spielzeiten konntet ihr zweimal die deutsche Meisterschaft feiern und euch auch im letzten Jahr für das Endturnier qualifizieren. Was habt Ihr Euch für dieses Jahr vorgenommen?

Häusler: „Konkrete Ziele haben wir uns bis jetzt noch nicht gesteckt. Wir sagen einfach, wir arbeiten von Woche zu Woche. Wir konnten uns in den letzten Vorbereitungsspielen verbessern, aber es wird definitiv eine sehr schwierige Saison werden.“

Wie schätzt du das Niveau der Liga insgesamt ein und wer sind die Favoriten?

Häusler: „Ich denke, dass wie immer Mannheim oben mit dabei sein wird, aber auch Kaufbeuren und Ingolstadt. Danach muss man schauen, auch die anderen Teams hatten viele altersbedingte Abgänge zu verkraften, daher ist aktuell vor Saisonbeginn schwer eine genau Einschätzung zum Niveau abzugeben.“

Mit Verteidigerin Celine Mayer und Stürmerin Emma Hofbauer stehen auch zwei Nachwuchs-Nationalspielerinnen im Jugend-Kader. Welche Rollen spielen die beiden Mädchen?

Häusler: „Für mich ist es dieses Jahr das erste Mal mit zwei Mädchen im Team und ich bin echt positiv überrascht. Auch mit den Jungs zusammen gibt es überhaupt keine Probleme. Beide sind komplett integriert in die Mannschaft. Das Körperspiel ist natürlich was ganz was anderes als bei den jüngeren Jahrgängen, aber beide sind taff und nehmen das auch an. Sie werden auf jeden Fall ihren Weg machen.“

Nach dem Wechsel von Thomas Schädler zum DEB bist Du der neue Nachwuchs-Cheftrainer bei den Starbulls. Was bedeutet das für Dich und worin liegen die zusätzlichen Aufgaben?

Häusler: „Natürlich ist es eine Ehre für mich, das machen zu dürfen, mit Tom habe ich ja auch jahrelang zusammengearbeitet. Die Mehrarbeit besteht vor allem darin, dass ich bei allen Mannschaften mit aufs Eis gehen möchte unter der Woche. Natürlich kommt auch mehr Organisatorisches dazu, vor allem die Leitung des gesamten Trainerteams. Wir haben hier aber sowieso ein Team, das sehr gut zusammenarbeitet und es macht einfach Spaß.“

Jetzt hat sich bei uns einiges, besonders auch im Nachwuchsbereich verändert. Wie nimmst Du diese Veränderungen wahr, was ist dein Fazit dazu?

Häusler: „Wahnsinn, gerade der DNL-Trakt. Da wenn man jetzt rein geht, könnte man denken man ist in einem neuen Eisstadion. Für die Jungs ist das natürlich auch ein Riesen Spaß, bedenkt man die Zeit die sie im Stadion und den Kabinen verbringen. Es war bitter nötig und es hat auch ein bisschen gedauert, aber es sieht wirklich Weltklasse aus.“

Es hängt ja auch das ein oder andere Bild von Vorbildern wie Grubauer oder Hager an den Wänden. Glaubst Du das motiviert die Jungs und spornt an?

Häusler: „Ja, wir haben selbst mit den Spielern über das Thema gesprochen. Auch in den Mannschaften werden Fragen gestellt, da auch Jungs hinten hängen, die manche Spieler nicht kennen, weil`s länger her ist. Ich denke schon, dass das für Jeden eine Motivation ist – Schau, der Akdag, der Hager und der Grubauer, da will ich auch hin, auch ich will mein Geld mit Eishockey verdienen. Es ist für uns alle das schönste Hobby und die schönste Sportart die es gibt und wenn man dann noch seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann, dann ist es natürlich ein Traum.“

Michael, am kommenden Wochenende startet Ihr mit der Jugend in die neue Hauptrunde. Wie verlief die Vorbereitung aus Deiner Sicht?

Gottwald: „Das Sommertraining verlief sehr gut, ich konnte mich im Kraftbereich gut verbessern. Für mich persönlich lief die Vorbereitung auf dem Eis etwas durchwachsen, da ich nach einer Leistenverletzung, die ich mir beim DEB U17 5-Nationen-Turnier in Füssen zugezogen habe noch nicht so oft mit der Mannschaft trainieren konnte. Die Stimmung in der Mannschaft aber ist gut und wir freuen uns alle auf den Saisonstart.“

Was sind Eure Ziele für die kommende Punkterunde?

Gottwald: „Klar wollen wir so viele Punkte wie möglich holen und Spiele gewinnen. Natürlich wollen wir uns auch in allen Bereichen verbessern.“

Du hast vor Kurzem mit der U17 am 5-Nationen-Turnier in Füssen teilgenommen. Was bedeutet die Nominierung für die Nationalmannschaft?

Gottwald: „Es ist immer eine große Ehre, den Adler auf der Brust tragen zu dürfen. Man bekommt dort unglaublich viele neue Erfahrungen und es macht echt Spaß.“

Welche besonderen Erfahrungen hast Du vom Turnier in Füssen mitgenommen?

Gottwald: „Vor allem, dass man immer hart arbeiten muss und dass es auch bessere Spieler gibt als einen selbst. Das ganze Spiel ist international viel härter und schneller. Es gibt sehr viele technisch starke Spieler.“

Sind Deine gerade angesprochenen Punkte die Hauptunterscheide zwischen nationalem und internationalem Niveau?

Gottwald: „Ja auf jeden Fall. Die Schnelligkeit, die Härte und die Qualität der Spieler.“

Welche Ziele hast Du Dir im privaten und schulischen Bereich gesteckt?

Gottwald: „Im schulischen Bereich möchte ich in den nächsten beiden Jahren eine Ausbildung zum Masseur absolvieren. Aktuell ist mir wichtig nach der Verletzung wieder richtig fit zu werden und dann auch immer gesund und fit zu bleiben.“

Bei den Starbulls hat sich vor allem im Kabinentrakt äußerlich doch einiges merklich verändert. Wie nimmst Du als Spieler solche Veränderungen wahr?

Gottwald: „Es schaut alles sehr cool aus. Besonders der Kraftraum ist sehr gut geworden. Auch die Bilder der Spieler die es in den höheren Ligen geschafft haben motivieren, immer weiter zu machen und alles zu geben.“

Die Pressemeldung der Starbulls Rosenheim e.V.

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