Klarer Auswärtserfolg beim Angstgegner

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Rosenheim - Gleich zweimal müssen die Starbulls an diesem Wochenende gegen ihren "Angstgegner" ran. Den ersten Vergleich meisterten die Grün-Weißen am Freitagabend erfolgreich.

Vor knapp 2.500 Besuchern gerieten die Rosenheimer Eishockeyspieler bei ihrem Gastspiel in der Lausitz nach einem torlosen ersten Drittel zunächst durch ein Tor von Pavel Brendel (21.) in Rückstand. Dann drehten aber Andrej Strakhov (24.), Robert Schopf (25.) und Norman Hauner (30.) mit ihren Treffern die Partie. Hauner gelang kurz vor der zweiten Sirene sogar noch das 4:1 für Rosenheim. Im letzten Abschnitt machte Fabian Zick (51.) erst das fünfte Rosenheimer Tor, dann kam Weißwasser durch Marcus Lehnigk nochmal heran (55.). Die beiden finalen Treffer durch Tyler McNeely (59.) und Thomas Götz (60.) zum 3:6-Endstand hatten nur noch statistischen Wert.

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Einen ausführlichen Spielbericht könnt ihr am Samstagmorgen bei uns lesen!

Der Vorbericht:

Am kommenden Wochenende hält der Spielplan jeden Gegner gleich doppelt für die DEL2- Clubs bereit. Die Starbulls treffen zweimal auf ihren Angstgegner aus Weißwasser. Den Auftakt zur Fuchsjagd macht am Freitag ab 19.30 Uhr die Begegnung an der polnischen Grenze, am Sonntag um 18.00 Uhr kommt es dann zum Rückspiel im Kathrein-Stadion.

Ein Unglück kommt selten alleine. Eben dieses geflügelte Wort könnte einem spontan in den Sinn kommen, wenn man an das nun anstehende Wochenende der Starbulls denkt. Gleich zweimal müssen Rosenheims Eishockeyspieler gegen ihren erklärten Angstgegner antreten, was sicherlich nicht nur den Anhängern der Bullen die Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Auch die Mannschaft dürfte sich mehr als sonst üblich so ihre Gedanken machen, auch wenn man hierzu von Trainerseite nichts wissen will. Franz Steer gibt sich betont programmatisch und spricht viel lieber von Fehlern, die es abzustellen gilt.

Pleiten, Pech und Pannen gegen Weißwasser 

Kein Wunder, waren doch die bisherigen Begegnungen gegen die Füchse zumeist ein Paradebeispiel gewesen aus der Rubrik Pleiten, Pech und Pannen. Haben die Starbulls traditionell meist zuhause gegen die Lausitzer ihre liebe Mühe, so bezog man zuletzt auch in der Lausitz gehörig Prügel. 2:7 kamen die Gün-Weißen beim letzten Aufeinandertreffen im neuen Fuchsbau unter die Räder und kassierten damit die dritte Niederlage in Folge gegen diesen Gegner.

Die Mannschaft von Dirk Rohrbach belegt aktuell den achten Platz in der Tabelle und liefert sich ein heißes Fernduell mit Aufsteiger Bad Nauheim. Diese liegen sechs Punkte dahinter und sind damit der einzig noch verbliebene Konkurrent auf den letzten Platz, der zur Teilnahme an der Playoff-Runde berechtigen würde. Der zuletzt personell stark angeschlagene Kader, in dem beim letzten Auswärtsspiel in Garmisch (3:1 für Riessersee) gerade einmal noch 14 Spieler auf dem Spielbericht standen, kam jüngst arg ins Straucheln, was in Anbetracht dieser Probleme kein Wunder ist. Wobei es den Ostdeutschen immer wieder gelingt, ein Ausrufezeichen zu setzen, wie zum Beispiel bei ihrem überraschenden Auswärtserfolg bei Tabellenführer Bremerhaven.

Dickes Fragezeichen hinter Staal

Ganz anders hingegen schaut es bei Rosenheim aus: Der Tabellenzweite kann auf beinahe alle Spieler zurückgreifen, einzig Florian Müller fehlt verletzungsbedingt und einmal mehr steht hinter dem Einsatz von Kim Saal ein dickes Fragezeichen. Der Däne meldete sich unter der Woche krank. Was ihm genau fehlt, klärt sich erst im Laufe des Donnerstags.

Man darf gespannt sein, welche Lösungen Franz Steer zu diesem Gegner findet, aber vieles dürfte vom Laufspiel abhängen. Gerade gegen gut organisierte Teams ist Tempo ein entscheidender Faktor, um überhaupt erst einmal gefährlich in Tornähe zu kommen. Die zuhause gebliebenen Fans haben am Freitag gleich drei Möglichkeiten dieses Spiel zu verfolgen. Neben der üblichen Live-Übertragung von Radio Charivari und dem Live- Ticker von rosenheim24 wird auch sprade.tv dieses Spiel wieder als Internet-Stream anbieten.

Pressemeldung Starbulls Rosenheim/redro24/mw

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