Wieder nichts zu holen gegen Dresden

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Rosenheim - Dresden entwickelt sich mehr und mehr zu einem Angstgegner für die Starbulls. Auch den dritten Saisonvergleich konnten die Grün-Weißen nicht für sich entscheiden.

Video: Die Tore des Spiels

Vor 1.885 Besuchern im Kathrein-Stadion unterlagen die Rosenheimer Eishockeyspieler den Eislöwen letztlich mit 2:3 (0:1, 1.2, 1:0) und haben den Gegner aus der sächsischen Landeshauptstadt damit in der Tabelle bis auf einen Punkt herankommen lassen. Zudem ist der Abstand auf Spitzenreiter EV Landshut, wo die Starbulls am Sonntag zum Derby gastieren, wieder auf sieben Punkte angewachsen.

Dabei hatten die Hausherren dominant begonnen und sich gleich in der Anfangsphase mehrere Chancen erspielt. Doch Dresden kam anschließend besser in die Partie und schlug just in dem Moment, als Robert Schopf von der Strafbank zurückkam, zu: Petr Macholda blieb mit seinem ersten Schuss von der blauen Linie zwar noch an einem Rosenheimer Schlittschuh hängen. Doch der Nachschuss, bei dem Starbulls-Schlussmann Pasi Häkkinen wohl die Sicht verdeckt war, saß - 0:1 (14.).

Dresden spielt effizient

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Auch im Mittelabschnitt agierten die Sachsen effizient, während Rosenheim im Offensivspiel die zündenden Ideen an diesem Abend fehlten. Wie es geht, machte das "Finnen-Duo" der Eislöwen in Minute 24 vor. Die Starbulls verloren die Scheibe in der Angriffszone, woraufhin Dresden einen schnellen Gegenstoß fuhr. Beim folgenden Zwei-auf-Eins bediente Tomi Pöllänen seinen Kumpanen Sami Kaartinen, der Häkkinen aus kurzer Distanz zum 0:2 überwand. Die Starbulls antworteten mit wütenden Angriffen und Andrej Strakhov, der genau wie Stephan Gottwald nach seiner Verletzung diesmal wieder mit von der Partie war, gelang in der 27. Minute mit einem abgefälschten Schuss aus spitzem Winkel der Anschlusstreffer. Doch auch darauf hatten die Gäste eine Antwort: Mit einem klasse herausgespielten Treffer in Überzahl stellte Marius Garten in der 31. Minute auf 3:1 für Dresden.

Starbulls vs. Dresden

Herkules-Aufgabe nach 1:3-Rückstand

Damit war klar: Das letzte Drittel würde gegen einen defensivstarken Gegner zu einer Herkules-Aufgabe für die Starbulls! Und genau so kam es auch: Rosenheim agierte in den letzten 20 Minuten zwar optisch überlegen, aber Dresden verteidigte konsequent und drängte die Starbulls oftmals mit einfachen Mitteln in die Ecken ab. Dennoch gab es die eine oder andere Chance, doch letztlich fiel der Anschlusstreffer durch Shawn Weller 20 Sekunden vor Schluss viel zu spät, um den insgesamt verdienten Sieg der Eislöwen noch zu gefährden.

"Ich bin sehr froh, dass wir dieses schwierige Spiel für uns entscheiden konnten. Rosenheim hat anfangs viel Druck gemacht. Anschließend sind wir besser ins Spiel gekommen und haben die Dinge besser lösen können. Am Ende hat unser Torwart Kevin Nastiuk den Unterschied gemacht", sagte Dresdens Trainer Thomas Popiesch, der den Knackpunkt der Partie beim Treffer zum 1:3 sah: "Das hat meiner Mannschaft Sicherheit gegeben!" Sein Kollege Franz Steer war natürlich nicht zufrieden: "Anfangs hätten wir ein Tor machen müssen, dann haben eigene Fehler zu den Gegentoren geführt. Am Ende haben wir nochmal alles probiert, doch der Dresdner Torwart hat stark gehalten!"

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Dresdner Eislöwen 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)

Tore: 0:1 (14.) Petr Macholda (Andre Mücke, Arturs Krumnisch), 0:2 (24.) Sami Kaartinen (Tomi Pöllänen, Hugo Boisvert), 1:2 (28.) Andrej Strakhov (Max Hofbauer, Beppo Frank - Überzahl-Tor, sechster Feldspieler), 1:3 (31.) Marius Garten (Tomi Pöllänen, Petr Macholda - Überzahl-Tor), 2:3 (60.) Shawn Weller (Andrej Strakhov, Michael Rohner - Überzahl-Tor, sechster Feldspieler).

Schiedsrichter: Jens Steinecke (Gotha).

Strafen: Rosenheim 22 - Dresden 16.

Zuschauer: 1.885.

redro24/mw

Rubriklistenbild: © Ruprecht

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