Starbulls sind Meister der Herzen

Rosenheim - Schade, das Märchen ist zu Ende! Nach einem 1:7 gegen Landshut müssen sich die Starbulls mit der Vizemeisterschaft begnügen. Die Fans feierten das Team trotzdem. *NEU: PK-Video*

Und das völlig zurecht! Die knapp 5000 grün-weißen Fans im Kathrein-Stadion sangen trotz hohen Rückstands unermüdlich für ihre Mannschaft, trafen dabei stets den richtigen Ton ("Wir sind stolz auf unser Team!" - "Ihr seid die Meister der Herzen!") und bedankten sich so bei Stephens, Quirk & Co. für eine grandiose Saison. Das Spiel endete übrigens mit einer herben 1:7 (0:5, 1:2, 0:0)-Niederlage für die Rosenheimer Eishockeyspieler. Damit hat Landshut die Finalserie mit 4:2 für sich entschieden und ist insgesamt verdient Bundesliga-Meister geworden.

Spiel 6: Starbulls - Landshut (II)

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Starbulls-Coach Franz Steer im Interview bei Radio Charivari:

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Die Entscheidung in dieser Partie fiel bereits eindeutig im ersten Drittel. Dabei galt aus Starbulls-Sicht das Motto: Der Geist war willig, aber die Beine konnten nicht mehr. Kein Wunder, nach 18 teils nervenaufreibenden Play Off-Spielen in 41 Tagen, bei denen die Rosenheimer stets an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen mussten.

Die Serie im Überblick:

Dann lief auch noch alles gegen die Grün-Weißen: Erst nach wenigen Sekunden ein Pfostenschuss von Stephan Gottwald, dann ein gefährlicher Versuch von Peter Kathan, bei dem Landshuts bärenstarker Goalie Sebastian Vogl Mühe hatte. Ein Tor gelang allerdings nicht. Auf der Gegenseite waren dagegen die ersten beiden Versuche drin: In der 6. Minute traf Martin Davidek freistehend nach einem Querpass von Frantisek Mrazek per Direktabnahme zum 0:1, in Überzahl schlenzte Landshuts Kapitän Kamil Toupal nur rund eine Minute später in den rechten Winkel - 0:2 (7.). Als Norm Maracle in der 14. Minute bei einem harmlosen Schuss von Bill Trew (der Puck rutschte zwischen Schoner und Pfosten ins kurze Eck) einen dicken "Bock" baute und es 0:3 hieß, wussten die Starbulls-Anhänger, dass dies ergebnismäßig kein schöner Abend werden würde. Und die Gäste hörten nicht auf, sondern suchten die endgültige Entscheidung. Andi Geipel mit einem verdeckten Drehschuss in Überzahl (16.) und Martin Davidek (19.) bauten die Führung für die Niederbayern aus. Maracle räumte übrigens nach dem 0:5 seinen Platz für Beppi Mayer und verfolgte den weiteren Spielverlauf ab dem zweiten Drittel mit Tränen in den Augen von der Bank aus.

Spiel 6: Starbulls - Landshut (III)

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"Wir wollten im zweiten Drittel in Überzahl gleich ein Tor machen und so vielleicht noch einmal eine kleine Chance bekommen", meinte Kapitän Gottwald nach dem Match, was den Starbulls aber nicht vergönnt war. Vielmehr verrann die anfängliche SBR-Überzahl im Mittelabschnitt ergebnislos - und der Treffer fiel wieder auf der Gegenseite. Frantisek Mrazek netzte (noch in Unterzahl) zum 0:6 ein (23.) - damit war der Ofen aus Sicht der Starbulls endgültig aus. Der Rest war ein besseres Freundschaftsspiel: In der 35. Minute gelang Trew nach Vorarbeit des bärenstarken Davidek erst das 0:7, im Gegenzug brachte Gottwald die Scheibe aus dem Slot nach Pass von Dominik Daxlberger im Landshuter Kasten unter - der Ehrentreffer (35.).

Spiel 6: Starbulls - Landshut

Spiel 6: Starbulls - Landshut
Spiel 6: Starbulls - Landshut © cs
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SERVICE:

Das Spiel in der Statistik

Bericht auf Hockeyweb

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Fans noch ein wenig auf den verbalen Schlagabtausch, wobei die Starbulls-Anhänger trotz des klaren Rückstands stimmlich klar im Vorteil waren. Auf dem Eis passierte fast nichts mehr, trotz einiger Landshuter Strafzeiten gelang den Gastgebern kein zweiter Treffer mehr. "Die Stimmung war heute überragend. Ich bin bei einer Niederlage noch nie derart gefeiert worden", lobte SBR-Coach Franz Steer hinterher die "grün-weiße Wand" in der Mangfallkurve und schickte gleich die Spielanalyse hinterher: "Der Tank war heute einfach leer. Die Ausfälle von Patrick Asselin und Simon Wenzel haben letztlich zu schwer gewogen. Landshut ist verdient Meister geworden!" Kollege Jiri Ehrenberger war zufrieden: "Wir haben in den letzten drei Spielen unsere Zielsicherheit wiedergefunden und waren nach den Sweeps in Viertel- und Halbfinale wohl auch erholter als die Starbulls."

Bis Samstag sollten die Rosenheimer Cracks aber ein paar Kräfte wiedergefunden haben, denn dann findet ab 17 Uhr im Eisstadion die offizielle Abschlussfeier statt. Dort können Team und Fans noch einmal zusammen feiern und auf eine tolle Spielzeit anstoßen.

Spiel 6: Starbulls - Landshut (IV)

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Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Landshut Cannibals 1:7 (0:5, 1:2, 0:0)

Tore: 0:1 (6.) Martin Davidek (Frantisek Mrazek, Jaroslav Kracik), 0:2 (7.) Kamil Toupal (Nico Krämmer - Überzahl-Tor), 0:3 (14.) Bill Trew (Kevin Kapstad, Cody Thornton), 0:4 (16.) Andreas Geipel (Kamil Toupal - Überzahl-Tor), 0:5 (19.) Martin Davidek (Frantisek Mrazek - sechster Feldspieler), 0:6 (23.) Frantisek Mrazek (Jaroslav Kracik - Unterzahl-Tor), 0:7 (35.) Bill Trew (Martin Davidek, Cody Thornton), 1:7 (35.) Stephan Gottwald (Dominik Daxlberger).

Schiedsrichter: Stefan Vogl (München) und Bastian Haupt (Kempten).

Strafen: Rosenheim 16, Landshut 20.

Zuschauer: 4.726.

Hier könnt ihr noch einmal unseren Live Ticker nachlesen!

mw/rosenheim24

Rubriklistenbild: © eraffe

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