Pre-Playoff-Serie gegen Riessersee

Wegen Sicherheit: Mehr Polizei und intensive Kontrollen

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Rosenheim - Die Pre-Playoff-Serie zwischen den Starbulls und dem SC Riessersee dürfte ziemlich heiß werden. Damit das nur auf dem Eis passiert und es drum herum ruhig bleibt, wurden die Sicherheitsmaßnahmen jetzt massiv verstärkt.

UPDATE, 12.10 Uhr:

Die Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim und vom SC Riessersee appellieren an die Fans zu einem fairen und friedlichen Umgang auf den Rängen und auch außerhalb der Stadien. Beide Vereine weisen ausdrücklich auch darauf hin, dass es verboten ist, Gegenstände jeglicher Art auf die oder in Richtung der Eisfläche zu werfen. Auf die Vereine kommen in solchen Fällen Strafzahlungen zu, für die ein ermittelter Werfer in Regress genommen werden kann. Sollte es durch Wurfgegenstände zu Spielunterbrechungen, einem Spielabbruch oder gar zu Verletzungen von Ordnern, Spielern oder Offiziellen kommen, kann das extreme und weitreichende finanzielle Folgen für Verein und den Verursacher nach sich ziehen.

Um Verständnis bitten die Vereine alle Zuschauer dafür, dass es im Stadionumfeld und beim Einlass in die Stadien zu gründlicheren und zeitintensiveren Kontrollen kommen kann. Wegen des erwartet großen Interesses an den Spielen am Freitag um 19.30 Uhr in Rosenheim, am Sonntag um 17 Uhr in Garmisch-Partenkirchen und bei einem eventuellen dritten Spiel am Dienstag um 19.30 Uhr wieder in Rosenheim bitten die Vereine die Zuschauer um eine nicht zu knappe Anreise zum Stadion. Wer Wartezeiten an den Abendkassen aus dem Weg gehen will, sollte sich die Karten gleich online kaufen und zuhause ausdrucken. Dies ist bequem über die Webseiten der Vereine (www.starbulls.de und www.scriessersee.de) möglich.

Pressemitteilung Starbulls

Die Erstmeldung:

Die Rivalität zwischen den Rosenheimer und Garmischer Anhängern ist bekanntlich sehr hoch. So gab es erst bei den beiden letzten Lokalduellen im Januar diesen Jahres in Garmisch-Partenkirchen einige Vorfälle, die den Behörden gar nicht gefallen haben. Unter anderem hatten vermummte Garmischer Ultras in einem wartenden Zug Rosenheimer Fans attackiert und diesen die Fanschals gewaltsam entrissen.

Im Hinterkopf haben viele sicherlich auch noch das Skandalspiel vor gut zwei Jahren, als die Garmischer – damals ohne etatmäßigen Torhüter angereist – im Februar 2014 nach dem ersten Gegentor vom Eis gingen und damit einen Spielabbruch provozierten. Die SCR-Anhänger benahmen sich damals in ihrem Block ebenfalls gehörig daneben und zündeten Pyrotechnik und Kanonenschläge. Einer dieser Böller flog sogar auf die Starbulls-Spielerbank.

Mehr Ordner, mehr Polizei

Im Vorfeld des Spiels am Freitagabend in Rosenheim gab es bis dato zum Glück nur „Kampfansagen“ auf sportlicher Ebene. Für Ruhe in und um das Eisstadion sollen eine verstärkte Polizei- und Ordnerpräsenz sorgen, wie rosenheim24.de am Freitagmorgen erfahren hat. So werden neben den "normalen" Polizeibeamten auch mindestens 30 Kräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz sein. Die Zahl der bezahlten Securitys wird verdoppelt, außerdem wird auch die Garde der ehrenamtlichen Starbulls-Ordner für dieses Match verstärkt. Zudem soll der Gästeblock komplett abgeriegelt und videoüberwacht werden.

Auch das "Rückspiel" am Sonntag wirft bereits seine Schatten voraus. Am Donnerstag versammelten sich Vertreter des SCR, der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen und der Polizei im Garmischer Rathaus, um das Sicherheitskonzept für das Match am Sonntag im altehrwürdigen Olympiastadion zu besprechen.

Aus dem Archiv: Video vom Spielabbruch

mw

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