Stadt und Starbulls wollen gemeinsam Lösungen finden

Infofahrt nach Bietigheim ausgefallen

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Ein Vorzeige-Stadion: Der Eispalast in Bietigheim.

Rosenheim - Wie geht es weiter mit dem Kathrein-Stadion? Eine Infofahrt nach Bietigheim für Stadträte und Verantwortliche fiel nun ins Wasser - und auch sonst zeigt man sich undurchsichtig.

Am Sonntagabend verloren die Starbulls Rosenheim das Spiel in Bietigheim mit 2:5. Die eigentliche Niederlage des Tages aber erlitt der Verein schon einige Tage vorher: Als nämlich klar war, dass die von den Starbulls angebotene Infofahrt für Stadträte und städtische Verantwortungsträger in das moderne Bietigheimer Stadion nicht zustande kommt. Grund: Die Resonanz war zu gering.

Natürlich, sagt Starbulls-Vorstand Wilhelm Graue, war der Zeitpunkt unglücklich. Bietigheim sei mehrere hundert Kilometer entfernt, nach dem Abendspiel wäre noch eine mehrstündige Fahrt zurück nach Rosenheim angestanden. "Die meisten mussten arbeiten am Montag", erklärt Graue. Und "daran ist es letztlich gescheitert."

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Ist die abgesagte Fahrt zu einem Stadion, das durchaus als Vorbild für einen möglichen Eishallenbau in Rosenheim angesehen werden kann, nun auch als Absage an ein neues Stadion in der Innstadt generell zu werten? Graue hält sich bedeckt, sagt dazu nur: "Wir sind mit der Stadt in Gesprächen, die Stimmung ist gut." Gemeinsam versuche man nun, Lösungsmöglichkeiten für das marode Kathrein-Stadion zu entwickeln.

Auch von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer gab es zuletzt nur Kryptisches zu dem Thema zu hören. Bei der Sportgala in der Rosenheimer Gaborhalle vor wenigen Wochen sagte sie: "Wir haben in Zukunft ein eisiges Problem. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir nach unseren finanziellen Möglichkeiten auch hier eine vernünftige Lösung finden."

Eindrücke vom Eisstadion in Bietigheim

Eisstadion in Bietigheim

Ein Liga-Konkurrent der Starbulls, der ESV Kaufbeuren, dessen Stadion derzeit wegen Einsturzgefahr gesperrt ist, scheint laut Graue sein Hallen-Problem gelöst zu haben. Anders als in Bietigheim, Weißwasser oder Dresden werde dort wohl keine moderne Spielstätte samt Eisflächen für Hobbysportler gebaut. "Das läuft auf 'ne Sanierungslösung hinaus, für mehr haben die kein Geld."

zip/Oberbayerisches Volksblatt

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