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Vierte Pleite in Folge: Saison-Aus für die Starbulls!

Rosenheim - Die Starbulls kassierten am Freitagabend gegen Bremerhaven die vierte Pleite in Folge. Der 4:3-Sieg der Nordlichter bedeutet das vorzeitige Saison-Aus für die Grünweißen.

Die Starbulls standen bereits mit dem Rücken zur Wand, als sie am Freitagabend zu Hause auf die Fischtown Pinguins trafen.

Vielversprechend begann die Partie im Kathrein-Stadion: zur 38. Minute führten die Gastgeber bereits mit 3:1. Nachdem die Gäste in der 8. Minute in Führung gingen, legten Rohner (12. Minute), Trabucco (16. Minute) und Schultz (38. Minute) für die Rosenheimer nach.

Bremerhaven suchte in der 40. Minute den Anschluss, erhöhte auf 3:2. Nur sieben Minuten später erzielten die Gäste den Ausgleichstreffer, die grünweiße Torflut bleibt weiterhin aus.

In der 44. Minute erzielt Kohl den Schlusstreffer für die Nordlichter und schießt seine Mannschaft mit einem 4:3-Sieg ins Viertelfinale - und die Rosenheimer Jungs ins frühzeitige Saison-Aus.

Der ausführliche Spielbericht folgt am Samstagvormittag!

Live-Ticker

Um 19.30 Uhr treffen die Starbulls im Kathrein-Stadion auf die Fischtown Pinguins. Es heißt: Alles oder nichts! Wir berichten wie gewohnt im Live-Ticker.

Und auch Comedian Olli Pocher hat eine Meinung zu dem Spiel:

Vorankündigung

Rosenheim steht mit dem Rücken zur Wand. 0:3 liegen die Starbulls in der Serie zurück, gewinnt Bremerhaven im Rosenheimer Kathrein Stadion am Freitag, ist die Saison zu Ende. Schicksal, Pech, Unvermögen, Fluch – wie auch immer man es nennen mag, die ersten drei Viertelfinalspiele hätten jeden Wahrsager oder Propheten überfordert. 3:2 nach Verlängerung für Bremerhaven und das dreimal hintereinander, eine absurde Wiederholung der Geschehnisse. Noch dazu, weil die Starbulls zwei dieser Spiele durchaus hätten gewinnen können.

Steer gibt Schiedsrichtern Mitschuld

„Im zweiten Spiel haben wir ganz klare Chancen gehabt aber nicht genutzt, darum haben wir auch verloren. In Spiel drei haben wir hart gearbeitet, da gab es aber permanent Schiedsrichterentscheidungen, die uns aus der Bahn geworfen haben. Ich habe mir das alles auf Video angesehen, was da zum Teil nicht gepfiffen wurde ist ein Witz“, schimpft Steer.

Er fügt aber hinzu: „Letztendlich haben aber wir ein Tor zu wenig gemacht und die Schiedsrichter können keine Tore für uns schießen. Aber es ist natürlich komisch, wenn nach dem Spiel beide Trainer sagen, die Schiedsrichterleistung sei indiskutabel gewesen.“

"Jetzt momentan ist er grausam"

Jetzt muss sich Steer mit dem drohenden Aus auch als Psychologe betätigen. Dreimal in Folge nach Verlängerung zu verlieren, kann schon aufs Gemüt schlagen. „So ist der Sport. Er ist nicht immer gerecht, er kann dich glücklich machen oder grausam sein. Jetzt momentan ist er grausam. Da fährst du 900 Kilometer, die Spieler geben alles, dann verlierst du und fährst wieder 900 Kilometer nach Hause, das ist schon bitter.“

Ebenfalls bitter ist der Ausfall von Tim Kunes. Der wurde nach einem Kieferbruch am Mittwoch operiert, der Ausfall tue weh, klagt Steer. Ansonsten sind alle an Bord, um die Serie zu verlängern. „Da hat jeder Prellungen, einer hat Spritzen bekommen, aber so ist das in den Playoffs.“

Steer setzt auf Durchhalte-Parolen

Die Schmerzen sind aber nebensächlich, die Mannschaft will noch nicht aufgeben. „Du hast immer die Möglichkeit weiterzukommen. Die Spiele gehen ja auch an Bremerhaven nicht spurlos vorbei. Man kann so eine Serie noch drehen. Das hört sich vielleicht komisch an und möglicherweise sagt einer, der Steer spinnt, aber die Serie ist erst nach dem letzten Spiel vorbei. Und das ist noch nicht gespielt“, hält Steer die Hoffnung am Leben.

Denn die stirbt bekanntlich zuletzt und Starbulls geben niemals auf. Auch nicht, wenn sie mit 0:3 in einer Best-of-seven-Serie zurückliegen. Win or die am Freitag um 19.30 Uhr im Rosenheimer Kathrein Stadion gegen die Fischtown Pinguins.

Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (redaktionell bearbeitet)

Rubriklistenbild: © Ludwig Schirmer

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