Spielplan hängt am Kooperationsvertrag

Rosenheim - Vieles hängt von den Verhandlungen zwischen DEL und ESBG über einen neuen Kooperationsvertrag ab. Auch deswegen müssen die Starbulls immer noch auf den neuen Spielplan warten. *Neu: Mit Video*

Für die kommende Saison gibt es zwei verschiedene Spielplan-Varianten – einen mit neuem Kooperationsvertrag, einen ohne Kooperationsvertrag. Das haben die Starbulls im Rahmen ihrer Pressekonferenz am Mittwoch mitgeteilt.

Sollte sich der DEB/die ESBG mit der DEL auf eine Verlängerung des Vertrages einigen, käme auf die 13 Zweitliga-Klubs eine Doppelrunde mit insgesamt 24 Heim- und 24 Auswärtsspielen zu. Insgesamt viermal wäre jeder Verein im Laufe einer Saison spielfrei. In den anschließenden Play Offs würde in Viertel- und Halbfinale im Modus „Best of 5“ gespielt. Für das Finale gibt es noch keine endgültige Regelung – entweder „Best of 5“ oder „Best of 3“. Der Zweitliga-Meister hätte im Falle eines neuen Kooperationsvertrages dann anschließend zumindest die Möglichkeit, sich über Relegationsspiele gegen einen DEL-Klub für die Deutsche Eishockey Liga zu qualifizieren.

Die Fotos von der Pressekonferenz:

Pressekonferenz der Starbulls Rosenheim

Sollte es keinen neuen Vertrag zwischen DEB und DEL geben, würde die Vorrunde analog der ersten Variante ablaufen. Anschließend würde alle Play Off-Runden aber im Modus „Best of 7“ ausgetragen werden. Für die Abstiegsrunde gilt bei beiden Spielplan-Varianten diesselbe Regelung: Die Klubs auf den Plätzen neun bis 13 spielen eine Einfachrunde gegeneinander, wobei der Tabellenletzte anschließend in die Oberliga absteigen muss. Saisonstart ist in jedem Fall am Freitag, den 23. September.

Wann der genaue Spielplan von der ESBG veröffentlicht wird, wissen indes nicht einmal die Starbulls-Verantwortlichen. „Ich denke, dass es in den nächsten zehn Tagen so weit sein müsste“, meinte der Zweite Vorstand Karl Aicher auf Nachfrage.

Am gestrigen Mittwoch war indes der Erste Starbulls-Vorstand Wilhelm Graue bei der ESBG-/DEL-Versammlung am Münchner Flughafen. Dort sollte die Entscheidung fallen, wie es im festgefahrenen Streit zwischen DEL und den Bundesliga-Klubs bezüglich eines neuen Kooperationsvertrages weitergeht. Unter anderem gibt es erhebliche Differenzen bezüglich Aufstiegsregelung, 9000-Punkte-Programm und die Höhe des DEL-Eintrittsgeldes in Höhe von 800.000 Euro. "Ohne Aufstiegsrecht für einen Zweitligisten in die DEL wird es definitiv keinen neuen Kooperationsvertrag geben", sprach der Dritte Starbulls-Vorstand Richard Diebald Klartext.

mw

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