Nur ein Punkt im Weihnachtsgepäck

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Beppo Frank markierte in Crimmitschau den frühen 1:1-Ausgleich für die Starbulls.

Rosenheim/Crimmitschau - Mit nur einem Punkt mussten sich die Starbulls beim 3:4 n. P. am Tag vor Weihnachten in Crimmitschau begnügen. Der Blick geht aber schon nach vorne:

Ziemlich unverdient verloren die Eishockey-Spieler der Starbulls Rosenheim am Freitagabend ihr Gastspiel bei den Eispiraten Crimmitschau mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.

Unverdient deshalb, weil die Rosenheimer vor über 3000 Zuschauern nach fulminantem Beginn der Sachsen mit dem frühen Führungstreffer durch Stéphane Goulet (2.) nach 92 Sekunden über weite Strecken die bessere Mannschaft waren und zwischenzeitlich auch einen 1:3-Rückstand wettmachten.

Nach dem frühen Rückstand folgte die Antwort der Steer-Schützlinge prompt: In Überzahl hämmerte Verteidiger Beppo Frank die Scheibe per Direktabnhame unhaltbar für ETC-Keeper Sebastian Albrecht zum 1:1 in die Maschen (4.). In der Folge wurde das alte Rosenheimer Laster - die schlechte Chancenauswertung - wieder einmal deutlich: So verpassten es Simon Wenzel (2x) und Mitch Stephens, die Starbulls noch vor der ersten Pausensirene in Führung zu schießen.

Dies bestraften die Sachsen mit einem Zwischenspurt im zweiten Drittel prompt: Zweimal stimmte die Zuordnung in der SBR-Abwehr nicht, was Thomas Pielmeier in der 25. bzw. 30. Minute zu zwei Treffern für die Westsachsen nützte. Rosenheim bewies nun große Moral und kämpfte sich ins Spiel zurück: Kapitän Stephan Gottwald verkürzte nach feinem Zuspiel von Wenzel auf 3:2 (34.), nur eineinhalb Minuten später markierte Marcus Marsall nach Vorarbeit der Nordamerika-Connection Asselin/Quirk unbedrängt das 3:3 (36.).

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Im Schlussdrittel war Rosenheim wiederum die bessere Mannschaft, allerdings blieben die Gäste glücklos. Die beste Chance zum Sieg in regulärer Spielzeit bekam Simon Wenzel in der 53. Minute, als Schiedsrichter Reik van Gameren aus Berlin den Starbulls einen etwas umstrittenen Penalty zusprach. Wenzel scheiterte aber an Albrecht bzw. vielleicht auch an seinen Nerven, nachdem das Spiel zuvor minutenlang wegen aufgebrachter Crimmitschauer Zuschauer unterbrochen war, die massenhaft Gegenstände auf die Eisfläche geworfen hatten. Van Gameren drohte den Offiziellen in dieser Phase sogar mit einem Spielabbruch. Doch so weit kam es nicht, und letztlich konnten die Crimmitschauer so einen ziemlich glücklichen Heimsieg verbuchen.

Für die Starbulls gilt es nun, an Heilig Abend und dem 1. Weihnachtsfeiertag genügend Kraft zu tanken und den Blick nach vorne zu richten, um dann am Stephanitag (26. Dezember, 19 Uhr) mit voller Power in das 5000plus-Match gegen die Hannover Indians zu starten.

Das Spiel in der Statistik:

Eispiraten Crimmitschau - Starbulls Rosenheim 4:3 n.P. (1:1, 2:2, 0:0, 1:0)

Tore: 1:0 (2.) Stéphane Goulet (ohne Assist), 1:1 (4.) Beppo Frank (Simon Wenzel, Stephan Gottwald) PP1, 2:1 (25.) Thomas Pielmeier (Carlo Grünn), 3:1 (30.) Thomas Pielmeier (Carlo Grünn, Stéphane Goulet), 3:2 (34.) Stephan Gottwald (Simon Wenzel, Mitch Stephens), 3:3 (36.) Marcus Marsall (Patrick Asselin, Corey Quirk), 4:3 (Penaltyschießen) Carlo Grünn.

Schiedsrichter: Van Gameren (Berlin).

Strafen: Crimmitschau 6, Rosenheim 6.

Zuschauer: 3.074.

Hinweis: Aufgrund technischer Probleme (keine bzw. unzureichende Internet-Verbindung im Crimmitschauer Stadion) konnten wir gestern unseren Live-Ticker nicht in gewohnter Weise anbieten! Wir bitten um Verständnis.

mw

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