Starbulls: Aufstieg mit Hindernissen?

Rosenheim - Die Starbulls sind im Play-Off-Halbfinale, bei den Fans keimen Hoffnungen auf einen Aufstieg. Der Weg in die erste Liga ist aber steinig.

Sollten die Rosenheimer Starbulls die Sensation schaffen und die Möglichkeit haben in die erste Eishockey-Bundesliga aufzusteigen, dann werden sie das auch tun, sagte Vorstand Richard Diebald Radio Charivari. Derzeit ist die DEL noch eine „geschlossene Gesellschaft“, über einen neuen Kooperationsvertrag zwischen DEB, DEL und Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) wird derzeit verhandelt. Für die Starbulls ist wichtig, dass es in der ersten Liga möglich ist Auf- und Abzusteigen.

„Unser Vorbild ist der Fußball, Auf- und Abstieg gehören einfach dazu.“ erklärt Vorstandsmitglied Karl Aicher auf Anfrage von rosenheim24. Auch den internationalen Sportgerichtshof (CAS) beschäftigt die Aufstiegs-Frage. Die in der ESBG zusammengeschlossenen Zweitligisten wollen ihr Recht erstreiten, auch in der Saison 2011/12 einen DEL-Aufsteiger zu stellen. Das sieht der Kooperationsvertrag zwischen DEL, ESBG und dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vor, der am 30. April ausläuft. Dann erlische auch das Aufstiegsrecht, meint die DEL.

Die ESBG sieht dies anders. "Wir wollen das so schnell wie möglich geklärt haben", sagte ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger, der ebenso wie DEL-Boss Tripcke auf einen Richterspruch vor Saisonende hofft. Sollte der CAS pro ESBG entscheiden, hieße das aber nicht automatisch, dass der Zweitliga-Meister den Aufstieg sicher habe. Wirtschaftliche Voraussetzungen müssten zunächst erfüllt werden, betonte Tripcke. Bei der Klage geht es nur um das generelle Recht, sich für die DEL bewerben zu können.

Am Freitag, den 1. April, starten die Starbulls auswärts gegen Ravensburg ins erste Halbfinalspiel der Play Offs.

(Red/Radio Charivari/dpa)

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