Gegen zwei ganz schwere Brocken

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Bekommt heute abend mit Neuzugang Pat Asselin einen neuen Sturmpartner an die Seite gestellt: Corey Quirk.

Rosenheim - Das Wochenende steht bevor, doch die Starbulls Rosenheim treffen in der 2. Bundesliga noch auf zwei heftige Partiegegner. Trainer Steer zeigt sich zuversichtlich:

Es gibt zweifellos einfachere Gegner in der 2. Eishockey-Bundesliga: Auf die Starbulls Rosenheim warten am Freitag ab 19.30 Uhr, die Heilbronner im Heimischen Stadion und am Sonntag, 18.30 Uhr, beim amtierenden Meister in Ravensburg zwei ganz schwere Brocken.

Dass die Starbulls heute tatsächlich schon auf ihren neuen Stürmer Patrick Asselin zurückgreifen können, war erst gestern Abend um 22 Uhr sicher, als die Freigabe des kanadischen Verbandes vorlag. Der Pass kommt heute. Den Grund, warum es Probleme gab, nannte Trainer Franz Steer: "Kalamazoo liegt in den USA und da war gestern Feiertag. Mir wurde zwar versprochen, dass trotz Feiertag alles weggeschickt wird,l doch ganz sicher war ich mir da nicht. Die waren in Kalamazoo nicht glücklich, dass wir ihnen ihren besten Skorer weggeholt haben." Trotzdem geht Steer davon aus, dass Michael Baindl und Corey Quirk bereits heute gegen Heilbronn mit ihrem neuen Sturmpartner zusammenspielen können. "Ich will zwar noch das Abenstraining abwarten, aber geplant ist diese Sturmreihe so", sagte Steer gestern Nachmittag. Der Starbulls-Coach ist froh, dass er jetzt endlich die Mannschaft komplett hat und wieder etwas Ruhe einkehrt.

Ruhig angehen dürfen die Starbulls die Spiele am Wochenende allerdings nicht, denn sonst droht gegen Heilbronn die nächste Heimschlappe. „Die sind im Aufwind und vor allem in der Offensive bestens besetzt“, weiß Steer.

Beim Tabellenzweiten sind mittlerweile einige Gegner ins Laufen gekommen, wie zum Beispiel Bryan Marshall. Bei dem platzte am letzten Wochenende mit zehn Skorerpunkten (sechs Tore, vier Assists) bei den Siegen gegen Weißwasser (10:0) und in Hannover der Knoten. Zusammen mit Fabio Carciola und Lemieux bildet Marshall eine brandgefährliche Reihe.

Nicht minder stark besetzt ist die Offensive der Ravensburg Towerstars mit McLeod, Cabana und Wren. In beiden Spielen müssen die Rosenheimer ihre Defensivqualitäten voll einbringen, dann sind auch Heilbronn und Ravensburg zu besiegen. So wie Mitte Oktober, als Rosenheim zu Hause Ravensburg mit 6:2 besiegte und zwei Tage später in heilbronn mit 3:1 gewann.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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