Starbulls mit glanzlosem Heimsieg

Rosenheim - Glanzlos, aber sicher gewannen die Starbulls mit 3:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau. Norm Maracle feierte dabei seinen zweiten Shut-Out.

Vor 2.295 Zuschauern hatten die Rosenheimer über weite Strecken alles im Griff, bewiesen dabei auch die nötige Geduld und gewannen letztlich sicher mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Die Gäste aus Westsachsen waren zu spät aus ihrer Lethargie erwacht und konnten dem Spiel im letzten Drittel keine Wende mehr verpassen.

Bilder aus dem Stadion:

Starbulls - Crimmitschau

Im ersten Abschnitt passierte zunächst nicht viel. Beide Defensivreihen standen sicher, so dass klare Torchancen Mangelware waren. Die Crimmitschauer hatten bis weit ins letzte Drittel hinein große Probleme im Spielaufbau, während Rosenheim in der 12. und 14. Minute zwei ganz anständige Möglichkeiten durch Robin Hanselko bzw. "Goldhelm" Mitch Stephens nicht nutzen konnte.

Corey Quirk beseitigte mit einem verwandelten Penalty in der 57. Minute die letzten Zweifel am Starbulls-Sieg.

Druckvoller wurde der Auftritt der Gastgeber nach der ersten Pause. Und das wurde prompt belohnt. Nur 65 Sekunden nach dem Wiederanpfiff traf Simon Wenzel nach Vorarbeit von Stephan Gottwald und Peter Kathan zum 1:0 (22.). In Überzahl bauten die Rosenheimer die Führung dann aus: Michael Baindl überwand ETC-Torhüter Sebastian Albrecht - der Ex-Münchner Joey Vollmer saß als Back-Up nur auf der Bank - nach Vorarbeit von Patrick Asselin mit einem Schuss aus kurzer Entfernung - 2:0 (28.). Anschließend hatten Mitch Stephens (Pfosten) und Asselin große Möglichkeiten, das Ergebnis weiter auszubauen.

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Die Statistiken des Spieltages

Im Schlussabschnitt kamen die Gäste nochmals auf. Doch Norm Maracle, der am Ende seinen zweiten Shut-Out der Saison feiern konnte, verhinderte einige Male einen möglichen Gegentreffer. Einmal hatten die Starbulls auch Glück, dass ein "Hammer" von Crimmitschaus Kapitän Jeff Tory am Lattenkreuz landete. So hatte es zumindest Schiedsrichter Sven Fischer aus Hamburg gesehen, denn die Proteste der Gästespieler, die ein Tor reklamierten, waren durchaus vorhanden. Die letzten Zweifel am Sieg beseitigte Corey Quirk in der 57. Minute, als er vor den Augen seines aus Amerika angereisten Vaters einen Penalty cool zum 3:0-Endstand versenkte.

Franz Steer im Interview bei Radio Charivari:

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"Nach einem 0:2-Rückstand ist es natürlich schwierig, gegen einen kompakten Gegner wie Rosenheim noch etwas mitzunehmen", analysierte Crimmitschaus Coach Fabian Dahlem. Sein Kollege Franz Steer räumte ein, dass er im Vorfeld der Partie etwas nervös gewesen sei. "Ich wusste, dass Crimmitschau nicht einfach zu spielen ist", so Steer, der dann aber zufrieden seine angeschlagenen Spieler loben konnte. Außerdem bekamen Max Meirandres und Max Renner noch ein Sonderlob, schließlich hatten sie am Samstag auch noch in der DNL gespielt.

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - ETC Crimmitschau 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Tore: 1:0 (22.) Simon Wenzel (Stephan Gottwald, Peter Kathan), 2:0 (28.) Michael Baindl (Patrick Asselin, Michael Rohner), 3:0 (57.) Corey Quirk (Penalty).

Schiedsrichter: Fischer (Hamburg).

Strafen: Rosenheim 6, Crimmitschau 8.

Zuschauer: 2.295.

Hier könnt ihr nochmal unseren Live Ticker nachlesen!

Video mit Spielhöhepunkten folgt!

mw

Rubriklistenbild: © eraffe

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