Starbulls besiegen Steelers mit 6:2

Rosenheim - Nach einer halben Stunde Verspätung ging es um 18.30 Uhr los im Kathrein-Stadion. Die Starbulls Rosenheim haben die Bietigheim Steelers mit 6:2 abgefertigt. *Live-Ticker zum Nachlesen*O-Töne aus der PK auf Radio Charivari*

Lesen Sie hier den Vorbericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Lauf nutzen und punkten

Ab kommenden Sonntag beginnt die Aufholjagd der Starbulls mit dem Heimspiel gegen Bietigheim - was die Anzahl der Spiele aber auch der Punkte betrifft. Sechs Mannschaften liegen in der Tabelle der 2. Eishockey-Bundesliga vor Rosenheim und nach dem Spieltag gestern haben fünf Teams drei und ein Team zwei Spiele mehr als die Starbulls absolviert. Dass dabei ein völlig verzerrtes Tabellenbild entsteht ist klar, dass der Kontakt zu den Spitzenteams dabei noch nicht abgerissen ist, sondern der Tabellendritte Dresden bei drei Spielen mehr nur sieben Punkte weg ist, zeugt von der Klasse der Starbulls. Und ab Sonntag, 2. Januar, 18 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Bietigheim beginnt die Aufholjagd - was die Anzahl der Spiele aber auch der Punkte betrifft.

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"Wir müssen dran bleiben, Punkte holen wo es geht und möglichst bald unser Ziel, einen Platz unter den ersten zehn, schaffen", erklärte Starbulls-Trainer Franz Steer. Natürlich liebäugelt man bei den Starbulls nach dem bisher tollen Saisonverlauf mit einem direkten Play-off-Platz. Dazu müssten die Starbulls Rang sechs erreichen, die Plätze sieben bis zehn ermitteln in einem sogenannten Pre-Play-off zwei weitere Play-off-Teilnehmer. Bis dahin ist es aber noch ein weiter und vor allem schwerer Weg. "Aber wir wollen unseren Lauf nutzen und weiter punkten. Egal wie der Gegner heißt", fordert Steer, der auch gestern zu Recht noch begeistert war vom Spiel und vom Auftritt seiner Mannschaft beim 5:2-Sieg gegen Ravensburg. "Das war erstklassiges Eishockey und beeindruckend, wie meine Mannschaft nach dem schwierigen ersten Drittel gespielt hat", freut sich Steer. Spitze sind vor allem die Leistungen in bisher allen Heimspielen. Da bekommt der Fan für sein Eintrittsgeld beste Unterhaltung geboten, und dass sich die Topleistungen der Starbulls herumgesprochen haben, beweisen die über 3000 Zuschauer in einem Dienstag-Spiel gegen Ravensburg. Natürlich hoffen die Rosenheimer auf eine ähnliche Unterstützung gegen Bietigheim, schon allein deshalb, weil die Gäste-Fans unter anderem mit einem Sonderzug anreisen.

Bietigheim zählt zu den großen Enttäuschungen im bisherigen Saisonverlauf. Die Schwaben haben eigentlich einen erstklassig besetzten Kader, zählten zu den Favoriten auf die Meisterschaft, doch der Knoten ist bislang noch nicht geplatzt.

Namen wie Brent Walton, Olivier Latendresse, Pierre-Luc Sleigher, Stephane Robitaille oder Alexander Serikow zeugen von Qualität und am Mittwoch haben die Bietigheimer noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den kanadischen Mittelstürmer Chris St. Jacques bis zum Saisonende unter Vertrag genommen. Der 28-Jährige spielte bis zum letzten Wochenende noch für die Edinburgh Capitals, wo er in 30 Spielen auf 50 Scorerpunkte kam. Er war damit nicht nur Topscorer des Tabellenachten, sondern auch drittbester Scorer der gesamten Elite-Liga. Im Jahr zuvor machte der Kanadier bei den Tilburg Trappers in der holländischen Ehrendivision 114 Scorerpunkte (57 Tore/47 Vorlagen). Für St. Jacques muss einer der fünf anderen Kontingentspieler weichen. "Egal wer bei Bietigheim spielt oder nicht spielt - wir müssen unser Spiel konzentriert durchziehen, dann werden wir auch gewinnen und erfolgreich ins neue Jahr starten", sagt Franz Steer.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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