Starbulls: Hoffen auf die Revanche

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Erstmals im Starbulls-Dress gegen Kaufbeuren: Patrick Asselin will auch im Allgäu jubeln.

Rosenheim - Durchaus selbstbewusst nach den jüngsten Ergebnissen können die Starbulls am Dienstag in das erste Punktspiel des neuen Jahres beim ESV Kaufbeuren gehen.

Nachdem man zum Jahreswechsel bis auf Rang drei in der Tabelle geklettert war, will man den Erfolgslauf natürlich auch 2012 fortsetzen.

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Allerdings wartet mit den Allgäuern ein Kontrahent, gegen den die Starbulls in den bisherigen zwei Saisonduellen noch ohne Punkt sind: Im Oktober gab es in Kaufbeuren eine 2:3-Niederlage für die Rosenheimer, im November unterlag das Team von Trainer Franz Steer zuhause mit 1:4. Es war das letzte Spiel mit Mike Wilson auf der Kontingentstelle - kurz danach verpflichteten die Starbulls ja Angreifer Patrick Asselin, der mit bislang 13 Treffern in zwölf Begegnungen seinen Anteil an der Rosenheimer Klettertour auf Rang drei hat. Vielleicht gelingt es ja mit ihm, den Negativtrend gegen Kaufbeuren zu stoppen. "Es wäre nicht das erste Mal, dass wir eine solche Serie beenden", meint Steer - und spricht damit speziell den Rosenheimer Erfolg in Hannover an, als man eine jahrelange Bilanz von Niederlagen mit einem deutlichen 7:1-Erfolg ausgelöscht hatte.

Steer und sein Team brennen auf die Revanche - vor allem die 2:3-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen wurmt den Rosenheimer Coach noch heute: "Da haben wir einen 0:2-Rückstand aufgeholt und dann ist kurz vor Schluss ein Tor gegen uns gegeben worden, dass man einfach nicht geben darf." Auch deshalb will man sich diesmal erst recht beweisen und Punkte aus dem Allgäu mitnehmen.

"Kaufbeuren tut sich auswärts leichter als zuhause", hat Steer festgestellt. Trainer Ken Lattas Kader ist nicht allzu groß, "er spielt mit drei Blöcken, die sich aber gut gefunden haben". Der ESVK leistet sich den Luxus eines sechsten Ausländers - einer der fünf Kontingentstürmer muss also immer zuschauen. Im Tor setzen die Allgäuer auf eine deutsche Lösung: "Stefan Vajs spielt bislang eine überragende Saison", urteilt der Rosenheimer Trainer.

Es steht noch nicht fest, ob Steer die erfolgreiche Formation aus den jüngsten Begegnungen aufbieten kann. "Wir haben noch angeschlagene Spieler", sagt er. Dies konnte die Starbulls in den letzten Spielen aber auch nicht bremsen - obwohl schon da immer wieder Kandidaten dabei waren, die Verletzungen ignoriert und auf die Zähne gebissen haben. "Es haben sich einige Akteure hervorragend in den Dienst der Mannschaft gestellt", betont Steer und hebt das Kollektiv hoch: "Nur mit diesem Teamgeist können wir in dieser ausgeglichenen Liga etwas erreichen." Den jüngsten Beweis dafür will man heute antreten.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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