Starbulls holen "Floppo" Zeller

Rosenheim - Prominenter Neuzugang bei den Starbulls Rosenheim: Der Zweitliga-Aufsteiger hat gestern Außenstürmer Florian "Floppo" Zeller verpflichtet.

Spielt nächste Saison für die Starbulls Rosenheim: Forian "Floppo" Zeller.

Der gebürtige Münchner verbrachte die längste Zeit seiner Karriere in Bad Tölz, wo er zehn Jahre (1995 bis 2005) hintereinander spielte, ehe er für zwei Jahre zum EHC München wechselte. Danach kam er wieder zu den Tölzer Löwen zurück, wo er in der Oberliga-Saison 2007/2008 in 60 Spielen 43 Tore erzielte und 61 Assists gab. Den überwiegenden Teil seiner bisherigen Karriere spielte der quirlige Stürmer, der am 29. August 33 Jahre wird, in der 2. Liga. In 600 Zweitliga-Spielen erzielte Zeller 139 Tore und 212 Assists.

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Starbulls feiern den Aufstieg in die 2. Liga

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In der letzten Saison folgte Zeller seinem Trainer Axel Kammerer von Bad Tölz nach Schwenningen in die 2. Liga, wo er 52 Spielen neun Tore und 30 Assists verbuchte. Jetzt zieht es den 1,78 Meter großen Linsschützen wieder zurück nach Oberbayern, um wieder näher bei seiner Familie zu sein. "Ich stand mit ihm schon vor der letzten Saison in Kontakt und nachdem ich erfahren habe, dass er zurück will habe ich ihm ein Angebot unterbreitet", erklärte Starbulls-Coach Franz Steer. Zeller hat nicht lange überlegt und gestern lag der unterschriebene Vertrag beim Zweiten Starbulls-Vorstand Karl Aicher auf dem Schreibtisch. "Ich habe einen erfahrenen Spieler gesucht, der die 2. Liga kennt und da ist Zeller der optimale Mann. Er ist torgefährlich und er ist ein hervorragender Überzahlspieler", weiß Steer. Das bekamen die Rosenheimer in der gemeinsamen Oberliga-Saison mit Bad Tölz nicht nur einmal zu spüren, denn zusammen mit Yannick Dube bildete Zeller ein kongeniales Paar.

Die Rosenheimer Fans dürfen sich auf einen Spieler freuen, der für attraktives Eishockey steht und mit der Verpflichtung von Zeller unterstreichen die Starbulls, dass man in der 2.Liga nicht nur im Tabellenkeller mitspielen will. Die Verantwortlichen hoffen jetzt, dass der Dauerkarten-Verkauf wieder anzieht, denn die Starbulls haben laut Trainer Franz Steer noch den einen oder anderen "ganz hervorragenden Spieler" an der Angel. "Da müssen wir an unsere Schmerzgrenze gehen, falls nicht wieder ein anderer Verein ein deutlich besseres Angebot macht", erklärte Steer. Können die Starbulls allerdings mit dem Geld zusätzlich zu den bisher verkauften 425 Dauerkarten rechnen, würde man eventuell "mitbieten".

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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