Gegen die Teams in "Lauerstellung"

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So sah das in den bisherigen Spielen gegen Kaufbeuren aus: Die Allgäuer obenauf und die Rosenheimer (hier Mitch Stephens) mit einer Bruchlandung. Das soll sich am Sonntag im Heimspiel ändern. Hier wollen die Starbulls den ersten Saisonsieg gegen Kaufbeuren einfahren.

Rosenheim - Die Starbulls müssen am Freitag und Sonntag Platz vier verteidigen. Die Gegner aus Kaufbeuren und Weißwasser sitzen den Rosenheimern im Nacken:

"Ich will gegen keine Mannschaft der Liga ohne Sieg bleiben, nicht gegen Landshut und nicht gegen Kaufbeuren", sagte Starbulls-Coach Franz Steer, angesprochen auf die drei bisherigen Niederlagen.

Zumindest gegen die Allgäuer lässt sich die Negativ-Bilanz kurzfristig ändern, denn die Kaufbeurer sind am Sonntag, 18 Uhr, zu Gast im Kathrein-Stadion.

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Vorher steht aber heute, Freitag, 19.30 Uhr, bei den Lausitzer Füchsen eine nicht minder schwere Aufgabe für die Rosenheimer Eishockeyspieler an. In den beiden Wochenendspielen heißt das Motto: der Kampf um Platz vier. Die Füchse aus Weißwasser und die Kaufbeurer sind mit jeweils 59 Punkten in Lauerstellung hinter den Starbulls, die bei 64 Punkten stehen, selbst aber Chancen haben mit einem Sieg in der Lausitz an Schwenningen vorbei auf Platz drei zu ziehen.

"Natürlich wollen wir auch in Weißwasser punkten, auch wenn das enorm schwer wird", glaubt Franz Steer und liefert auch gleich die Begründung dazu: "Weißwasser hat zuletzt gegen Kaufbeuren und gegen Landshut zu Hause gewonnen. Gegen Landshut bogen sie sogar einen 0:3-Rückstand in einen 5:4-Sieg nach Verlängerung um. Das zeugt schon von Qualität, wenn man den Spitzenreiter besiegt."

Weißwasser ist dazu verdammt seine Heimspiele zu gewinnen, ansonsten droht in der Schlussphase der Verlust des Play-off-Platzes. Wie man in der Lausitz gegen die Füchse mit den Topskorern Matt McKnight (36 Punkte), Marc Derlago und Chris Straube (beide 35) gewinnt, bewiesen die Starbulls am 20. November beim 3:0-Erfolg. Die Tore erzielten Simon Wenzel, Mitch Stephens und Michael Baindl, wobei alle drei Treffer im Überzahlspiel fielen.

Drei Niederlagen und 5:13 Tore

Gar nicht zurecht gekommen sind die Starbulls in dieser Saison mit dem ESV Kaufbeuren. Drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 5:13 lautet die ernüchternde Bilanz gegen die Allgäuer um ihren Toptorjäger Brady Leisenring (24 Treffer), der sich allerdings bisher gegen Rosenheim vornehm zurückhielt und nur einen Treffer erzielte. Da sind Rob McFeeters und Mark Soares wesentlich torhungriger gegen die Starbulls.

An was liegt es, dass die Rosenheimer gegen Kaufbeuren bisher so "versagt" haben? "Zu Hause haben sie uns gnadenlos ausgekontert, im ersten Spiel in Kaufbeuren waren wir nah dran. Da wurde uns ein reguläres Tor nicht gegeben und am Ende stand es 3:2 für Kaufbeuren." blickt Steer zurück, dem im dritten Spiel mit seinem Team gegen Kaufbeuren eine deftige Klatsche drohte, denn nach 33 Minuten stand es 5:0 Am Ende hielt sich das Ergebnis bei der 2:6-Niederlage noch in Grenzen. Da besteht als reichlich Revanche-Potenzial und vielleicht gelingt den Starbulls nach diesem Wochenende tatsächlich der Sprung auf Platz drei in der 2. Eishockey-Bundesliga.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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