Halbfinal-Serie

Starbulls erringen deutlichen Heimsieg

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Rosenheim – Mit einer konsequenten und über weite Strecken beeindruckenden Leistung haben die Starbulls den ersten Steelers-Matchpuck im Playoff-Halbfinale abgewehrt. *NEU: Bilder*

Video: Die Höhepunkte des Spiels

Vor 3.280 begeisterten Zuschauern im Kathrein-Stadion gewannen die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend Spiel fünf letztlich auch in der Höhe verdient mit 6:2 (2:0, 1:1, 3:1) gegen die Bietigheim Steelers und haben damit in der Best of Seven-Serie auf 2:3 verkürzt. Der erste abgewehrte „Matchpuck“ bedeutet aber noch nicht viel: Die Innstädter müssen am Dienstagabend im Ellental unbedingt gewinnen, um ein entscheidendes siebtes Spiel am Freitag in Rosenheim zu erzwingen.

"Haben 60 Minuten Gas gegeben!"

Trainer Franz Steer bei Radio Charivari:

OTON

Die Schlüssel zum Erfolg lagen neben einer engagierten Mannschaftsleistung mit vier Reihen und einer guten Torwartleistung von Pasi Häkkinen vor allem auch in einer im Vergleich zu den letzten Matches besseren Chancenauswertung. Das sah auch Starbulls-Trainer Franz Steer so: „Im Gegensatz zu den letzten Spielen haben wir heute auch die Tore geschossen. Die Mannschaft hat 60 Minuten Gas gegeben und jeder Spieler hat seine Leistung gebracht.“

Die Grün-Weißen legten gleich furios los und schossen im ersten Drittel eine wichtige 2:0-Führung heraus. Den Auftakt machte der Kapitän. Es lief die 6. Minute, als Steelers-Keeper Frederic Cloutier, der am Ende nach dem fünften Gegentor sogar ausgewechselt wurde, eine Scheibe abprallen ließ und Stephan Gottwald diese reaktionsschnell unter die Latte schaufelte – 1:0. In der 11. Minute kam es noch besser, als Micky Rohner von der blauen Linie einfach mal draufhielt und der Puck an Freund und Feind vorbei ins lange Eck sauste. Cloutier dürfte in dieser Szene überhaupt nichts gesehen haben.

Starbulls vs. Steelers (Spiel 5)

Zwei Treffer von Shawn Weller

In den letzten 20 Minuten schlug dann die Stunde des Shawn Weller. 42 Sekunden waren erst gespielt, als er – eigentlich völlig powerplayuntypisch – mit einer Einzelaktion zwei Gegner narrte und dann auch noch Cloutier verlud – 4:1 (41.). Die Vorentscheidung fiel schließlich in Minute 44, als der Amerikaner nach einer Energieleistung von Norman Hauner und McNeely nur noch den Stock hinhalten musste. Am verdienten Starbulls-Erfolg konnte auch der zweite Treffer des Ex-Landshuters Schütz (46.) nichts mehr ändern. Vielmehr war es Beppo Frank, der in der 49. Minute mit einem weiteren Powerplay-Tor den alten Abstand und damit auch den Endstand (wieder) herstellte. 

Sollte den Starbulls auch am Dienstag (20 Uhr, EgeTrans-Arena) eine solch tolle Leistung gelingen, dann ist es durchaus realistisch, dass die Männer von Franz Steer das Match dort „ziehen“ und damit die Serie zum entscheidenden Match am Freitag nach Rosenheim zurückholen.Rosenheim24 (Live Ticker) und Radio Charivari werden es in gewohnter Weise beobachten und Euch morgen Abend auf dem Laufenden halten.

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Bietigheim Steelers 6:2 (2:0, 1:1, 3:1)

Tore: 1:0 (6.) Stephan Gottwald (Max Hofbauer, Dominic Auger), 2:0 (11.) Michael Rohner (Kim Staal, Beppo Frank), 2:1 (30.) Marco Schütz (Chris St. Jacques), 3:1 (32.) Tyler McNeely (Robin Weihager, Robin Hanselko - sechster Feldspieler), 4:1 (41.) Shawn Weller (Norman Hauner, Beppo Frank - Überzahl-Tor), 5:1 (44.) Shawn Weller (Tyler McNeely, Norman Hauner), 5:2 (46.) Marco Schütz (Chris St. Jacques, Robin Just), 6:2 (49.) Beppo Frank (Shawn Weller, Norman Hauner - Überzahl-Tor).

Schiedsrichter: Eric Daniels (Gelsenkirchen) und Ramin Yazdi (Neuss).

Strafen: Rosenheim 18 - Bietigheim 14.

Zuschauer: 3.280.

redro24/mw

Rubriklistenbild: © Ruprecht

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