Fernduell um die Spitze

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Rosenheim - Am morgigen Freitag, 11.10.2013, um 19.30 Uhr geht es im Rosenheimer Kathreinstadion weiter mit der "Sachsenralley" und dem Fernduell um die Tabellenspitze. Die Starbulls empfangen Dresden.

Nach dem erfolgreichen Auftritt der Starbulls in Crimmitschau ( 6:1), gibt jetzt das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt seine Visitenkarte ab, bevor es die Starbulls dann am Sonntag bei den Lausitzer Füchsen mit dem dritten sächsischem Vertreter zu tun bekommen werden.

Auch dieser Spieltag steht wieder ganz im Zeichen des Fernduells um die Tabellenspitze. Hier liegen die Rosenheimer Kufencracks momentan punktgleich mit Bietigheim auf Platz zwei, mit der selben Tordifferenz wie die Steelers, die aber aufgrund der mehr erzielten Tore die "Poleposition" für sich in Anspruch nehmen dürfen.

Starbulls gegen Dresden, das bedeutete in der Vergangenheit zumeist ein Spiel mit offenem Visier. Die Spielauffassung beider Mannschaften passt einfach gut zu einander und so ist auch dieses Mal wieder mit einem attraktiven Spiel zu rechnen. Drei der Vier Aufeinandertreffen konnte Rosenheim in der letzten Saison für sich entscheiden und damit die Bilanz beider Teams eindeutig zu unseren Gunsten drehen.

Der Tabellensechste aus Dresden ist gut in die Saison gestartet und kann bereits 14 Zähler sein Eigen nennen. Bis auf die letzte 3:4 Niederlage in Bremerhaven, konnten die Eislöwen bisher in jeder Partie punkten und das wiederum macht sie zu einem mehr als nur Ernst zu nehmenden Gegner. Dabei muss das Team von Coach Thomas Popiesch mit einem Minikader auskommen, der dazu auch noch frühzeitig diverse Ausfälle hinzunehmen hatte.

Nur einer der Gründe, warum man die Elbstädter von Expertenseite eher am Tabellenende angesiedelt hatte. Drei der Sechs Verteidiger sind angeschlagen oder fallen aus, dazu kommt das Kevin Nastiuk im Tor ( kam aus Heilbronn) zuletzt an einer Grippe laborierte. Definitiv ausfallen werden David Hajek (Kompartmentsymdrom) und Thomas Ziolkowski (Prellung des Schlüsselbeins) und auch Max Prommersberger war zuletzt angeschlagen. Das ist die halbe Abwehr! Entsprechend wird Popiesch erneut Andre Mücke in die Verteidigung zurückziehen müssen, damit man überhaupt noch zwei Verteidigerpärchen aufbieten kann.

Im Sturm fällt mit Feodor Boiarchinov ein weiterer Neuzugang aus.  Immerhin meldete sich vor kurzem Carsten Gosdeck wieder zurück und feierte in Bremerhaven mit einem Treffer einen erfolgreichen Einstand. Im Sturm liegt auch aktuell die große Hoffnung der Elbstädter, die hier erneut schlagkräftig aufgestellt zu sein scheinen. Zwar musste man im Vorfeld dieser Saison mit Patrick Jarrett einen ihrer Besten nach Dornbirn/ EBEL ziehen lassen, fand aber mit dem Finnen Tomi Pöllänen schnell einen adäquaten Ersatz. Dieser führt  momentan auch mit 11 Punkten die interne Scorerwertung bei den Eislöwen an und bildet mit seinem finnischen Landsmann Sami Kaartinen ein neues kongeniales Duo. Die beiden kennen sich noch aus früheren Zeiten und Pöllänen wurde nicht zuletzt auf Anraten von Kaartinen verpflichtet.

Ansonsten setzt man in Dresden auf Kampf, Einsatzwillen, mannschaftliche Geschlossenheit und natürlich auf Kevin Nastiuk im Tor, der einer der besten Keeper in der Liga ist. Wie weit man mit dieser dünnen Personaldecke allerdings kommen wird, wird sich zeigen. Finanzielle Spielräume hier noch mal nachzulegen hat man nicht. Aber die Saison ist noch jung und bisher gelingt es den Sachsen sehr gut diesen Malus auszugleichen.

Zum "Studieren" kommen die Eislöwen sicherlich nicht nach Rosenheim, auch wenn an diesem Abend im Kathreinstadion die sogenannte "Students Night" ausgerufen ist. An diesem Abend machen die Starbulls Schülern und Studenten ein besonderes Preisangebot und bieten die Stehplatzkarte für nur 5 Euro an. Hierzu wurde bereits im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt.

Natürlich will sich die Mannschaft von SBR Trainer Franz Steer auch gegen Dresden schadlos halten und somit weiterhin im Kampf um die Tabellenspitze mitzuwirken. Zuletzt zeigten sich die Grün-Weißen in bestechender Form und vor allem ein gewisser Robin Weihager wusste auf sich aufmerksam zu machen. In Crimmitschau gelang dem schwedischen Verteidiger das Kunststück eines "Hattricks". Damit kommt es am morgigen Freitag zu einem Novum, denn erstmals wird ein Verteidiger den goldenen Helm des Topscorers tragen dürfen. Ausfallen hingegen wird Shawn Weller, welcher sich in Crimmitschau einen Bänderriss am Knie zugezogen hatte. Aber auch ohne ihn sollten die Starbulls in der Lage sein diese Aufgabe bestehen zu können.

Olaf Lüeße

Rubriklistenbild: © Daniela Müller

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