Starbulls Rosenheim gegen EC Peiting

7:2 gegen Peiting – Bucheli, Wenzel und Reichel treffen doppelt

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Starbulls Rosenheim gegen EC Peiting

Rosenheim - Mit einem wahren Torspektakel haben sich die Starbulls am Sonntag die Tabellenführung gesichert. Am Freitag kommt Lokalrivale Landshut ins emilo-Stadion.

Mit einem 7:2-Erfolg gegen den EC Peiting haben die Starbulls Rosenheim ihre Tabellenführung in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga-Süd erfolgreich verteidigt. Vor 2.112 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion ließen sich die Grün-Weißen auch durch einen frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen, schlugen schnell zurück und siegten letztlich auch in der Höhe verdient. Thomas Reichel, Daniel Bucheli und Yannick Wenzel trafen jeweils doppelt.

Ganze 29 Sekunden waren gespielt, als Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer erstmals hinter sich greifen musste. Peitings Anton Saal nahm einen Flachschuss von Simon Maier quer durch den Slot fahrend auf und schob gegen eine verdutzt wirkende Rosenheimer Defensive zur frühen Gästeführung ein.

Die Hausherren hatten aber eine schnell Antwort parat. Yannick Wenzel kam dank eines rechts neben das Peitinger Tor abgelenkten Schusses aus kurzer Distanz zum Abschluss und schob flach auf das offene kurze Eck. Gästekeeper Florian Hechenrieder kam mit seinem Schläger zwar noch ran, konnte die Scheibe aber nur noch ins eigene Netz ablenken (2.).

Sturmreihe zauberte sehenswerte Spielzüge aufs Eis

Zwei Minuten später hatte Hechenrieder erneut Pech. Wieder kam der Torwart gut reagierend im letzten Moment mit dem Stock noch ans Spielgerät, schob es sich aber doch noch über die eigene Linie. Thomas Reichel hatte nach gutem Querpass von Vitezslav Bilek aus kurzer Distanz abschließen können – 2:1 (4.).

Reichel vertrat den verletzten Michael Fröhlich, harmonierte mit dem Tschechen Bilek und dem Kanadier Chase Witala aber ebenfalls bestens. Die nominell zweite Sturmreihe der Hausherren zauberte immer wieder sehenswerte Spielzüge auf das Eis.

Nachdem die Hausherren eine erste Powerplaysituation ungenutzt ließen, in der sie eine knappe Minute sogar mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen, gelang Dominik Daxlberger in der nächsten Überzahlsituation der Treffer zum 3:1. Beim im oberen Eck einschlagenden Handgelenkschuss aus dem rechten Bullykreis hatte Michael Baindl dem Gästekeeper effektiv die Sicht verstellt (14.).

Die Zuschauer sahen vor der ersten Pause noch einige weitere gute Rosenheimer Torchancen, sodass die 3:1-Führung nach zwanzig temporeichen Minuten absolut in Ordnung ging.

Peiting dreht zwischendurch auf

Der zweite Spielabschnitt hielt nicht mehr ganz, was der erste versprach. In der 27. Spielminute lieferten die Gäste einen Beweis, warum ihnen die zweitbeste Powerplaybilanz der Liga am Revers haftet. Ganze 13 Sekunden dauerte es, bis Ty Morris den einstudierten Pass in den idealen Laufweg von Milan Kostourek spielte und der Tscheche im Peitinger Trikot keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zum 3:2-Anschlusstreffer einzunetzen.

Den nächsten einstudierten und erfolgreichen Überzahl-Spielzug legten dann aber die Starbulls aufs Eis. Über Baindl und Daxlberger kam die Scheibe zu Daniel Bucheli, der aus der Halbdistanz direkt abzog und mit einem Flachschuss ins linke Eck zum 4:2 traf (30.).

Thomas Reichel erhöhte per Direktabnahme aus kurzer Distanz schließlich auf 5:2 – Bilek hatte ihn von hinter dem Tor maßgenau bedient (36.).

Peitinger am Ende ohne Chance

Im letzten Spielabschnitt fehlten den Gäste aus Peiting, die mit nur vier nominellen Verteidigern antreten konnten und mit Dominic Krabbat, Philip Wachter und Jonas Lautenbacher auch auf wichtige Offensivkräfte verzichten mussten, jegliche Mittel, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Die mehr und mehr unkonzentriert wirkende Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser lud die Starbulls durch Scheibenverluste und Abwehrfehler vielmehr dazu ein, die Führung noch klarer zu gestalten.

Torwart Hechenrieder konnte sich einige Male auszeichnen, musste sich aber auch noch zwei weitere Male geschlagen geben. Bei einer aus der Rosenheimer Verteidigungsszone weit nach vorne gelupften Scheibe zögerte er mit dem Herauskommen, sodass Bucheli sie ungehindert annehmen konnte und frei auf den Keeper zufahrend zum 6:2 traf (47.).

Fünfzig Sekunden später traf Yannick Wenzel zum 7:2, indem er eine sehenswerte "No-Lock-Vorlage" von Baindl aus halbrechter Position eiskalt im Netz versenkte (48.).

Spitzenposition am Freitag verteidigen

Trotz der unglücklich zustande gekommenen 3:6-Niederlage am Freitag in Landshut sind die Starbulls Rosenheim damit auch nach dem dritten Meisterrunden-Wochenende Tabellenführer – zwei Punkte vor dem Deggendorfer SC.

Am Freitag gilt es, die Spitzenposition mit einem weiteren Heimsieg zu verteidigen. Zu Gast im emilo-Stadion ist dann der Lokalrivale aus Landshut. Das mit Spannung erwartete Derby beginnt um 19.30 Uhr.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V.

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