Derbytriumph mit einem Nachspiel im VIP-Raum

Diese Pressekonferenz wird für Diskussionen sorgen: Franz Steer (links), Moderator Stephan Mitte und Gästecoach Jiro Ehrenberger (rechts).
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Diese Pressekonferenz wird für Diskussionen sorgen: Franz Steer (links), Moderator Stephan Mikat und Gästecoach Jiri Ehrenberger (rechts).

Rosenheim - Das 3:1 gegen Landshut war für die Starbulls ein großer Schritt in Richtung Halbfinale. Auf der Pressekonferenz im Anschluss krachte es dann so richtig. *mit PK-Video*

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Charivari-Eiszeit-Reporter Stephan Mikat, der auch die Pressekonferenz moderierte, spricht in einem Kommentar auf seiner facebook-Seite von einem "Eklat" und macht dem Vorstand der Starbulls große Vorwürfe. 

Was war passiert?

Landshuts Trainer Jiri Ehrenberger beklagt auf der PK die Schiedsrichterleistung und gibt ihr eine Mitschuld an der Niederlage seines Teams. Zuerst wird im Publikum hämisch darüber gelacht. Moderator Stephan Mikat versucht einzuschreiten und bittet um Ruhe: "Seid bitte schön so fair und lasst den Gästetrainer sprechen. Wir sind auch froh, wenn der Franz (Anmerk. der Red.: Franz Steer) in Landshut ungestört reden kann, ok?!"

Als dann Ehrenberger statt der ausgesprochenen Spieldauerstrafe gegen Ryan Del Monte eine Matchstrafe für sein Foul gegen Thomas Brandl fordert, bricht noch mehr Unmut im VIP-Raum aus. "Genau der gleiche Scheiß wie letztes Jahr" und "Zirkusnummer" ist zu hören. Moderator Mikat und auch Franz Steer versuchen die Rosenheimer zu mäßigen.

Doch auch im dritten Anlauf wird Ehrenberger gestört und bricht daraufhin sein Statement aus Protest ab. Er verlässt zusammen mit einer Landshuter Delegation den Raum.

Mikat: "Das war ein Bärendienst und eine Blamage"

In einem Kommentar auf facebook ging Stephan Mikat noch in der Nacht auf die Pressekonferenz ein.

Dort ist unter anderem zu lesen: "So sehr man als Rosenheimer Eishockeyfan die Beweggründe des Ärgers verstehen kann, sowenig ist die Art und Weise der Kritik zu akzeptieren. Natürlich hat Landshuts Trainer Jiri Ehrenberger mit seinen Äußerungen auf der Pressekonferenz (wie schon im Finale 2011/2012) versucht, die Schiedsrichter zu beeinflussen. Natürlich ist er ein Profi und mit allen Wassern gewaschen. Aber das gibt doch der Rosenheimer Vorstandschaft nicht das Recht, laut grölend (...) die Ausführungen des gegnerischen Trainers während der Pressekonferenz zu unterbrechen. Das ist einfach nur peinlich. Vor allem geht damit die 'Rechnung' des Landshuter Trainers endgültig auf. Er stellt sich in der Märtyrerrolle dar und seine Mannschaft muss vor den 'bösen Rosenheimern' geschützt werden."

Weiter fordert er in seinem Kommentar eine Entschuldigung nach Landshut von den Rosenheimer Offiziellen.

Den ganzen Kommentar können Sie hier lesen.

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Diskutieren Sie unterhalb dieses Artikels mit! Hat Stephan Mikat mit seiner Kritik recht oder reagierte Jiri Ehrenberger zu empfindlich?

Das PK-Video in voller Länge:

Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier

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