Rosenheim besiegt Bad Nauheim

Heimsieg! Starbulls gewinnen irren Schlagabtausch mit 4:3

Rosenheim - Die Starbulls haben ihr Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim gewonnen. Am Ende steht ein 4:3-erfolg für die Rosenheimer.

+++ Hier gibt's die Partie zum Nachlesen im Ticker +++

Ende letztes Drittel:

Was für eine Energieleistung der Starbulls im letzten Abschnitt! Die ersten Minuten des letzten Abschnitts gehörte den Bad Nauheimern, da kontrollierten sie die Starbulls und hielten die Rosenheimer vom eigenem Tor fern. Doch dann kam Leopold Tausch und erzielte den Ausgleich. Tyler Scofield brachte die Starbulls mit 3:2 in Front ehe Krestan in Überzahl den Ausgleich erzielte. Doch Yannick Wenzel übernahm Verantwortung, forderte die Scheibe von Classen und machte den Sieg perfekt. Einer der Garanten für den Sieg war Keeper Lukas Steinhauer, der die Starbulls Ende des zweiten Drittels im Spiel gehalten hat. Weiter geht es am Dienstag in Bayreuth, ehe am kommenden Freitag der Tabellenführer Bietigheim nach Rosenheim kommt.

Ende zweites Drittel:

Die Roten Teufel aus Bad Nauheim führen nach dem zweiten Drittel in Rosenheim durch ein Tor von Hofland mit 2:1! Die Rosenheimer kamen gut in den zweiten Abschnitt und kamen Anfangs zu mehreren guten Möglichkeiten, doch je länger das zweite Drittel dauerte, umso mehr übernahm Nauheim das Spiel und ging folgerichtig in Führung. Die Rosenheimer hatten anschließend bei mehreren Großchancen der Nauheimer Glück, dass man nicht mehr Tore kassierte.

Ende erstes Drittel:

Nach dem ersten Drittel steht es zwischen Rosenheim und Bad Nauheim 1:1 , womit die Starbulls gut leben können, da die Roten Teufel das aktivere Team im ersten Drittel waren. Die Rosenheimer gingen in Überzahl mit der der ersten Chance in Form von Tyler Scofield in Führung, ehe Alanov den Ausgleich erzielte.

Vorbericht:

Im Gegensatz zu den Eispiraten, die seit inzwischen zwölf Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz stehen, hat der Rosenheimer Sonntagsgegner aus Bad Nauheim die Playdown-Ränge am vergangenen Wochenende wieder verlassen können. 14 von 15 möglichen Punkten holte das Team von Trainer Petri Kujala aus den letzten fünf Spielen, und vor allem der 7:4-Auswärtssieg am Freitag des Vorwochenendes gegen den direkten Konkurrenten SC Riessersee war entscheidend, dass sich die vor Saisonbeginn als sicherer Playoff-Kandidat gehandelten Wetterauer zumindest wieder auf Pre-Playoff-Rang zehn schieben konnten. Und dort wollen sie auch bleiben, entsprechend ist das Ziel der Roten Teufel für das Spiel im emilo-Stadion klar: Punkte sollen und müssen her.

Wie Franz Steer muss möglicher Weise auch Petri Kujala auf mehrere wichtige Spieler verzichten. Hinter den Einsatzmöglichkeiten der erfolgreichen Scorer Andreas Pauli (Gehirnerschütterung, 33 Punkte) und Dusan Frosch (Knieverletzung, 30 Punkte) standen im Vorfeld nämlich große Fragezeichen. Der Einsatz von Vitalij Aab (Schulterverletzung) ist ebenfalls unwahrscheinlich. Zwei mit Förderlizenz ausgestattete Verteidiger stehen vermutlich (Marcel Pfänder, Gehirnerschütterung) bzw. sicher (Nicklas Mannes, Schien- und Wadenbeinbruch) nicht zur Verfügung.

Die Starbulls sind heiß auf einen weiteren Heimsieg

Allerdings haben die Roten Teufel zahlreiche personelle Alternativen. Den Kanadier Charlie Sarault beispielsweise, der im Januar für den nach Dresden abgewanderten Finnen Juuso Rajala nachverpflichtet wurde und in nur neun Spielen schon satte 17 Scorerpunkte verbucht hat. Oder auch den Slowenen Ales Kranjc. Der offensivstarke Verteidiger scorte der bei 22 Einsätzen 20 Mal, darf als überzähliger Ausländer aber nun meist die Spiele nur von der Tribüne aus verfolgen. Gut möglich, dass Petri Kujala sich wieder einmal für ihn und – Kontigentstellen bedingt – gegen den Finnen Mikko Rämö im Tor entscheidet. Jan Guryca würde dann die Position zwischen den Holmen bekleiden.

Keine Kontingentstelle – er kam aus Bremerhaven... – besetzt dagegen der im Januar verpflichtete Verteidiger Steve Slaton, der die Defensive verstärkt, aber auch im Sturm eingesetzt werden kann. Ob die Gäste jedoch am Sonntag eine vierte Sturmreihe auf das Eis bringen können, ist angesichts der drohenden Ausfälle fraglich. In den letzten Partien gelang es ihnen trotz der Förderlizenkooperationen mit der Düsseldorfer EG (DEL) und den Moskitos Essen (Oberliga) nicht mehr – dem Erfolg stand das aber nicht im Wege. Im direkten Vergleich Rosenheim/Bad Nauheim haben jedoch die Grün-Weißen bislang die Nase, respektive die Bullenschnauze, vorn. Einer 1:4-Auswärtsniederlage stehen ein 3:2-Auswärts- und ein 4:3-Heimsieg gegenüber. Und die Starbulls sind heiß auf einen weiteren Heimsieg – auch, um sich für die unnötige, aber selbst verschuldete 0:3-Pleite gegen Kassel vor genau einer Woche heute vor den eigenen treuen Fans zu rehabilitieren.

rosenheim24.de berichtet von der Partie wie gewohnt per Live Ticker.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Rubriklistenbild: © Ludwig Schirmer/Starbulls Rosenheim

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