Zum Spitzenspiel nach Bietigheim

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Ex-Rosenheimer gegen Neu-Rosenheimer - eine Szene aus dem Hinspiel: Greg Squires im Duell mit Tyler McNeely.
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Rosenheim - Für die Starbulls bleibt keine Zeit zum Verschnaufen: Schon heute geht es mit dem Auswärtsspiel beim Meister und Tabellenzweiten Bietigheim Steelers weiter.

Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der EgeTrans-Arena. Nicht nur die Starbulls mussten zuletzt Federn lassen, sondern ebenso der Gegner, der zuletzt sein Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren mit 5:6 verloren hatte. Trotz allem ist diese Partie sicherlich das Topspiel des 13. Spieltags, trifft doch immerhin der Zweite auf den Tabellendritten.

Am fünften Spieltag gab es diese Ansetzung schon einmal, damals im Rosenheimer Kathrein-Stadion. Hier behielten die Starbulls in einer hochklassigen Partie knapp mit 2:1 n.V. die Oberhand. Seitdem liefern sich beide Mannschaften zusammen mit dem EV Landshut ein Fernduell um die Tabellenspitze, bei dem sich bisher keiner so richtig hat absetzen können. Ausschlaggebend für die heutige Partie ist sicherlich die Tagesform, wer weniger Fehler macht und welche Spieler dem jeweiligem Team grade zur Verfügung stehen. Aktuell ist Letzteres ein klarer Nachteil für die Starbulls, die jetzt schon seit einigen Spielen auf eine ganze Latte an Spielern verzichten müssen. Gejammert wird nicht, aber natürlich hat es Auswirkungen, wenn Spieler wie Kim Staal oder Shawn Weller längere Zeit nicht mitmachen können.

Wrigley und Squires in Top-Form

Dadurch war Franz Steer gezwungen, sämtliche Reihen durchzuwechseln, so auch die Special Teams, welche in Folge dessen natürlich nicht die Abstimmung hatten, die auf diesem Niveau nötig ist, um erfolgreich zu sein. Trotzdem schlugen sich die Innstädter beachtlich und wurden zuletzt nur knapp und äußerst unglücklich geschlagen. Zu viele eigene Fehler von „alten Hasen“ waren die Ursache gewesen. Das hat Franz Steer überhaupt nicht gefallen und entsprechend nahm er sein Team am Montag ins Gebet. „Die Mannschaft muss spielen, was ich ihnen sage und diszipliniert auftreten. Nur dann sind wir auch erfolgreich“, so der Rosenheimer Übungsleiter.

Aus dem Archiv: Bilder vom ersten Spiel

Starbulls vs. Bietigheim

Eine deutliche Verringerung der Fehlerquote wird auch dringend nötig sein, um im Ellental bestehen zu können. Immerhin  hat der Meister mit 49 Toren so oft getroffen wie kein anderes Team in der Liga. Mit David Wrigley und Greg Squires führen gleich zwei Steelers die Top-Scorer-Liste an und auch Neuzugang  Patrick Asselin kommt immer besser in Fahrt. Da ist höchste Konzentration gefordert.  Noch dazu gab es bei den letzten Rosenheimer Auftritten im Schwäbischen nichts zu holen. Gleich sieben Mal, das DEB-Pokal-Finale mitgerechnet, verließen die Starbulls in Bietigheim zuletzt das Eis als Verlierer.

Aber die Mannschaft wird wieder alles versuchen, um auch bei diesem Spitzenteam etwas Zählbares mitzunehmen. Darauf kann sich der Starbulls-Anhang verlassen.

Olaf Lüeße

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