Starbulls wollen weiteren Sieg

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Die erste Überzahlformation der Starbulls (von links): Andrej Strakhov, Peter Kathan, Mitch Stephens, Stephan Gottwald und Mike Wilson.

Rosenheim - Nach dem jüngsten Heimerfolg gegen Crimmitschau, wartet der Tabellensechste aus Dresden als nächste Herausforderung auf die Starbulls. **Live-Ticker ab 20 Uhr**

Nicht lange genießen können die Starbulls-Eishockeyspieler ihren Heimerfolg gegen Crimmitschau, denn am Dienstagabend um 20 Uhr steht bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Die Steer-Schützlinge gastieren beim Tabellensechsten in Dresden.

Mit solchen Aktionen, wie die gezündete Rauchbombe im Landshuter Stadion, zerstört eine Handvoll Randalierer den guten Ruf der Rosenheimer Fans.

„Nur nicht in Rückstand geraten, denn die Eislöwen haben eine starke Defensive gegen die es schwer ist viele Tore zu erzielen“, lautet das Motto von Franz Steer vor diesem Spiel. Einen kurzen Rückblick auf die beiden Wochenendspiele wollte Steer aber trotzdem machen. "Die Schuss-Statistik in Landshut war lächerlich. Die haben jeden Schlenzer in Richtung unseres Tores gezählt, auch wenn der drei Meter vorbeiging. Trotzdem haben sich die Landshuter die drei Punkte verdient, weil sie den Sieg mehr wollten als wir". Und deshalb war Steer auch angesäuert, weil er nicht die Einstellung sah, die für ein Derby notwendig ist. Steer martialisch: "In so einem Spiel muss man das Messer zwischen den Zähnen haben". Was dem Rosenheimer Coach wie rund 985 anderen mitgereisten Rosenheimer Fans nicht gefiel, war die Rauchbombe im Landshuter Stadion - gezündet von Randalierern in Grün und Weiß. Was Steer wiederum gefiel war der Selbstreinigungsprozess unter den Fans: "Da haben unsere richtigen Anhänger selbst einmal auf ihre Art und Weise eingegriffen."

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Sehr zufrieden war Steer dagegen mit dem Auftritt seines Teams gegen Crimmitschau und mit der Stimmung im Stadion: "So muss es sein. Und meine Spieler haben einige gute Kombinationen gezeigt", freute sich Steer, der begeistert ist von der Überzahl-Statistik. "Fast 28 Prozent ist phänomenal. Wir haben ein paar ganz gute Laufwege einstudiert. Ich weiß aber auch, dass dieser Prozentwert auch wieder zurückgehen wird".

Solange sich die Rosenheimer auf ihr gutes Powerplay und auf das hervorragende Penaltykilling verlassen können sind weitere Erfolge möglich - auch heute in Dresden.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Crimmitschau:

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