Stadionfrage: "Der Stadtrat ist am Zug"

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Rosenheim - Seit der Starbulls-Vorstand am Mittwochabend bekannt gab, dass er nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung steht, hat die Stadionfrage wieder neuen Zunder bekommen.

Die drei Vorstände der Starbulls - Willi Graue, Richard Diebald und Karl Aicher - haben bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehen. Als Grund nannten alle drei geschlossen die enorme Belastung, die diese ehrenamtliche Tätigkeit mit sich bringen würde, aber vor allem auch die ausstehende Stadionfrage in Rosenheim. Man wünsche sich von der Stadt Rosenheim eine klare Aussage, ob nun ein neues Eisstadion gebaut werde oder nicht.

Wie Thomas Bugl, Wirtschaftsdezernent der Stadt Rosenheim, im Interview erklärte, habe der Vorstand die Oberbürgermeisterin schon vor einigen Wochen über diesen Schritt informiert. "Sie hat diese Information mit Bedauern zur Kenntnis genommen." In Sachen Stadionfrage sei nun der Stadtrat am Zug. "Er muss eine grundsätzliche Entscheidung darüber treffen, wie es mit dem Eisstadion weitergehen soll." Zu konkreten Standorten für ein neues Stadion wollte sich Bugl nicht äußern. Klar ist nur, dass die Lebenszeit des Kathrein Stadions begrenzt ist: "Es ist dem Stadtrat kommuniziert, dass das Stadion am bestehenden Standort noch etwa fünf Jahre bestand haben wird. Dann ist das Ende der technischen Bauzeit dieser Halle erreicht."

Das sagt der Starbulls-Vorstand:

Rubriklistenbild: © ps

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