Starbulls: Fliegender Wechsel zum Liga-Alltag

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Zurück im Liga-Alltag: Die Rosenheimer Starbulls.

Rosenheim - Vor einer Wochen das Super-Heimspiel mit einem Sieg gegen Landshut und am Dienstag der Pokalerfolg gegen Ravensburg, doch wie bringt Franz Steer seine Truppe zurück in den Liga-Alltag.

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Vor einer Woche das Super-Heimspiel mit einem Sieg gegen Landshut vor ausverkauftem Haus und 5900 Zuschauern, am Dienstag der Pokalerfolg gegen Ravensburg mit Nationalhymne vor dem Spiel und rauschender Siegesfeier im Stadion - da stellt sich die Frage: Wie bringt Rosenheims Eishockeytrainer Franz Steer seine Truppe wieder auf die Spur zurück in den Liga-Alltag, wenn es heute, Freitag, 19.30 Uhr, zu Hause gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven geht? "Das krieg ich schon auf die Reihe, das werden die Spieler am Abend im Training schon merken, wenn ich durch die Kabine marschiere. Meine Jungs kennen mich mittlerweile", sagte Steer gestern Nachmittag kurz vor dem Abschlusstraining für die heutige Partie.

Der Starbulls-Coach hat keine Bedenken, dass seine Spieler nach dem Pokaltriumph abheben könnten. Viel mehr macht sich Steer wegen der Belastung Sorgen. "Das hat viel Kraft gekostet und wir haben verletzte und angeschlagene Spieler", sagt Steer. Ausgerechnet jetzt wäre es wichtig mit vier Reihen spielen zu können, weil sich am Dienstag zusätzlich noch Max Renner eine Knieverletzung zuzog und ausfällt wird es eng. Da muss Steer auf DNL-Spieler zurückgreifen und wird das auch tun. Mit Sicherheit fehlen am Wochenende Florian "Floppo" Zeller (Schulterprellung), soweit Fabian Zick (Oberschenkel-OP). Der Einsatz von Verteidiger Niko Senger ist fraglich. Er wurde zuletzt gut vom 17-jährigen Talent Max Meirandres vertreten.

Lob für Reader

In den ersten drei Sturmreihen wird sich gegenüber dem Pokalspiel nicht verändern. Das heißt, dass auch gegen Bremerhaven Alan Reader zu Mitch Stephens und Marcus Marsall rückt. "Alan hat gegen Ravensburg sein bestes Spiel in den letzten Wochen gemacht. Nicht wegen seinem Tor, sondern weil er defensiv ganz hervorragend gearbeitet hat", lobt Steer seinen Stürmer.

Gerade die Defensivarbeit wird auch heute wieder der Schlüssel zum möglichen Starbulls-Sieg sein. "Bremerhaven hat vier hervorragende Sturmreihen", weiß Steer und einer der guten Stürmer ist sein Stiefsohn Gerrit Fauser, der jetzt fest für Bremerhaven spielt und von den Verantwortlichen als Glücksfall für das Team bezeichnet wird.

Trotz Fauser und anderen hervorragenden Spielern (Chris Stanley, Justin Kurtz, Brad Self, die Janzen-Brüder) haben die Rosenheimer beide Spiele gegen Bremerhaven gewonnen, gegen den Sonntag-Gegner Lausitzer Füchse dagegen beide Begegnungen verloren. Da wird es Zeit für einen Sieg, um in der Tabelle weiter unter den ersten sechs zu bleiben. Fest steht, dass ein sicherer Play-off-Platz mindestens doppelt soviel Wert wäre wie der Pokalsieg und dafür gilt es in den nächsten Wochen zu kämpfen. Die Ausgangsposition ist für die Rosenheimer auf alle Fälle optimal.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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