Video vom vierten Play-off-Halbfinale

Rosenheim - Obwohl sein Team in der Serie mit 1:3 in Rückstand liegt, gibt sich Trainer Franz Steer kämpferisch: "Wir werden alles versuchen, damit wir uns am Dienstag wiedersehen“.**NEU: Video vom Spiel** 

„Warum nicht“, meinte Franz Steer nach dem Spiel. Warum sollen die Starbulls nicht noch ein zweites Mal in Ravensburg gewinnen und so ein weiteres Heimspiel in der Halbfinal-Play-off-Serie erzwingen?

Steer gibt sich kämpferisch, auch wenn sein Team nach der 2:5-Heimniederlage, dem dritten Spielverlust in Folge, in der Serie mit 1:3 in Rückstand liegt.

Viertes Halbfinale Starbulls Rosenheim - Ravensburg Towerstars

"Wir werden alles versuchen, damit wir uns am Dienstag wiedersehen“, meinte Steer nach dem vierten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Auch diesmal hatten die Rosenheimer alles versucht, alles gegeben, das Letzte aus sich herausgeholt – letztlich hatte es aber nicht gereicht. Weil Ravensburg ein selbstbewusstes Auftreten an den Tag legte. Weil die Gäste sowieso eine immens hohe Qualität im Kader haben. Und weil die Towerstars auch ihre Gelegenheiten nutzten. „Die haben ihre Chancen konsequent verwertet“, bilanzierte Steer.

Die Ravensburger Führung: Der Hammer von Brian Maloney schlug unhaltbar für Norm Maracle ein.

Zunächst traf Brian Maloney in Überzahl zur Führung der Gäste. Dem verdienten Starbulls-Ausgleich durch ein Powerplay-Tor von Kapitän Stephan Gottwald folgte noch im ersten Drittel das 1:2 durch einen satten Kracher von Lukas Slavetinsky. „Das war ein Positionsfehler unsererseits“, meinte Steer, schließlich durfte der Ravensburger Verteidiger ungehindert abschließen, „die ersten zwei Tore waren aber auch brutale Hämmer“, so der Starbulls-Coach weiter.

Rosenheim gab nicht auf, auch nicht, als man sich beim 1:3 durch Frederik Cabana benachteiligt fühlte. Dominic Auger schaffte den Anschlusstreffer und die Starbulls-Fans (Steer: „Sie haben toll hinter der Mannschaft gestanden und uns großartig unterstützt“) schöpften noch einmal Hoffnung. Letztlich hatten die Gäste aber noch mehr Körner, was sich in den Treffern von Maloney und Christopher Oravec (ins leere Tor) wiederspiegelte.

Fans bei Starbulls Rosenheim - Ravensburg Towerstars

Neues Spiel, neues Glück heißt es nun für die Starbulls am Sonntag: Ravensburg hat den Matchball undRosenheim braucht wohl das, was das Hamburger Urgestein Lotto King Karl besingt: „Jetzt brauchst du Glaube, Liebe, Hoffnung, und einen Lauf von Anfang an. Glaube, Liebe, Hoffnung und einen richtig guten Plan. Am rechten Ort zum rechten Zeitpunkt, und Freunde, die durchs Feuer gehen. Glaube, Liebe, Hoffnung und Winde, die sich günstig drehen.“

Statistik: Starbulls Rosenheim - Ravensburg Towerstars 2:5 (1:2, 1:1, 0:2). Tore: 0:1 (10.) Maloney/Leavitt, Kinch, 1:1 (17.) Gottwald/Paderhuber, Auger, 1:2 (19.) Slavetinsky/Leavitt, Gleich, 1:3 (30.) Cabana/Boon, Oravec, 2:3 (34.) Auger/Werner, Marsall, 2:4 (53.) Maloney/Thomson, Leavitt, 2:5 (59.) Oravec/Maloney, Busch; Schiedsrichter: Fischer; Strafminuten: Rosenheim 4, Ravensburg 6; Zuschauer: 4080. Play-off-Halbfinale: Starbulls Rosenheim - Ravensburg Towerstars 2:5 (Stand: 1:3), Dresdner Eislöwen - Schwenninger Wild Wings 1:4 (Stand 0:4 - Schwenningen im Finale).

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © reisner

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