Wende geschafft - Shutout für Maracle

Weißwasser/Rosenheim - Wende geschafft: Nach zwei Niederlagen hintereinander haben die Starbulls Rosenheim in der 2. Eishockey-Bundesliga wieder einen Sieg gelandet. **Mit PK-Video** 

Bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser siegten die Mannen von Trainer Franz Steer mit 3:0. Den Hauptanteil am Sieg hatten ein fast perfektes Überzahlspiel – drei Tore aus vier Situationen – und ein unbezwingbarer Goalie Norm Maracle, der – manchmal mit Glück, oftmals mit Geschick – seinen Kasten sauber hielt und einen Shut-out feierte. „Es war ein sehr gutes Auswärtsspiel“, befand Rosenheims Trainer, sein Team hätte sehr diszipliniert gespielt und vor allem im Powerplay überzeugt.

Vor dem ersten Starbulls-Treffer musste der Lausitzer Jens Heyer auf die Strafbank. Dann beförderte Dominic Auger die Scheibe zu Michael Baindl, der bediente Simon Wenzel und dieser besorgte die Führung. Weißwassers Verteidiger Heyer war auch vor dem zweiten Rosenheimer Tor in der Kühlbox: Über Peter Kathan und Ryan Gaucher kam die Scheibe zu Mitch Stephens und dieser war im zweiten Versuch erfolgreich. Und als im letzten Drittel Robert Bartlick eine Strafzeit abbrummen musste, klingelte es zum dritten Mal im Tor der Hausherren: Nach Zuspiel von Corey Quirk schoss Auger aufs Tor, Baindl hielt rechtzeitig den Schläger hin und fälschte die Scheibe unhaltbar für Füchse-Goalie Dustin Haloschan ab. Haloschan stand für den verletzten Jean-Francois Boutin im Tor.

Auf der anderen Seite hatte Starbulls-Goalie Norm Maracle jede Menge zu tun, hielt aber seinen Kasten sauber. „Er hat eine sehr gute Leistung gezeigt“, lobte Steer seinen Torhüter, der unter anderem gegen Danny Albrecht, Thomas Götz, Chris Straube, Ervin Masek und Marcus Sommerfeld rettete. Einmal hatte er auch das Glück auf seiner Seite, als der Pfosten bei einem Versuch von Mark Derlago rettete. Sicherlich meinte Steer diese Szenen, als er davon sprach, dass „wir in den entscheidenden Szenen mehr Glück gehabt haben als am Freitag im Heimspiel gegen Kaufbeuren“.

Bestritt am Freitag sein letztes Spiel für die Starbulls: Mike Wilson.

Die Starbulls traten übrigens nur mit vier Kontingentspielern in der Lausitz an. Mike Wilson befindet sich zwar noch in Deutschland, wurde von den Rosenheimern aber bereits freigestellt. Das Spiel gegen Kaufbeuren war also bereits die Abschiedsvorstellung Wilsons, der Verteidiger wird im Laufe dieser Woche den Heimweg antreten. Im Gegenzug soll der neue Mann in dieser Woche seinen Dienst in der Innstadt antreten. Franz Steer hofft darauf, dass im Laufe des heutigen Tages der unterschriebene Vertrag eintrifft und sich der avisierte Stürmer aus Kanada dann auf den Weg nach Rosenheim macht.

Das Spiel in der Statistik:

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

Tore: 0:1 (18.) Wenzel/Baindl, Auger, 0:2 (33.) Stephens/Gaucher, Kathan, 0:3 (58.) Baindl/Auger, Quirk.

Schiedsrichter: van Gameren (Berlin).

Strafen: Weißwasser 8, Rosenheim 8.

Zuschauer: 1699.

Rubriklistenbild: © Kästle

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