Pressemitteilung des EHC Waldkraiburg

Ein Hauch von Oberliga - EHC Waldkraiburg empfängt Höchstadter EC

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Wollen am Wochenende wieder jubeln. Leon Decker und Christof Hradek.

Waldkraiburg - Erneut steht den Waldkraiburger Löwen ein anspruchsvolles Wochenende ins Haus. Dabei wird es nicht leichter sich bei den Fans für das 0:8-Debakel vom vergangenen Sonntag zu rehabilitieren.

Dass die Löwen allerdings auch anders können, dass haben viele Spiele in der Vergangenheit gezeigt und so können Fans und Zuschauer auch am kommenden Wochenende auf spannende Begegnungen und möglicherweise die ersten Punkte für die Löwen in der Verzahnung hoffen. Den Start macht am kommenden Freitag das Auswärtsspiel beim EHC Klostersee. Auch die Grafinger sind nicht optimal in die Verzahnungsrunde gestartet, jedoch konnte man sich von den Gladiators aus Erding einen Punkt mit nach Hause nehmen und auch gegen Passau konnte man nach einem 1:3 Rückstand zum zwischenzeitlichen 3:3 ausgleichen.


Kapitän Michael Trox will seine Manne wieder auf die Siegerstraße führen.

Mit Blick auf die Liste der Topscorer im Kader des EHC Klostersee, fällt auf, dass man zwar keinen Spieler in den oberen 15 bis 20 Plätzen der Liga hat, dafür aber reichlich Spieler, die in etwa gleich stark dahinterstehen. Einen besonderen Blick lohnt es sich hier auf Gennaro Hördt oder den Bruder des Klosterseer Trainers Philipp Quinlan zu werfen. Beide sind, wie auch Bob Wren oder Raphael Kaefer für Tore gut und auf jeden Fall brandgefährlich vor dem Löwen-Gehäuse. In der Vorrunde der Bayernliga konnte der EHC Waldkraiburg in zwei knappen Spielen die Partie jeweils für sich entscheiden, auch wenn das zweite Spiel erst in der Overtime gewonnen werden konnte.

Josef Straka

Am kommenden Sonntag kommt mit dem Höchstadter EC der erste von zwei Oberligisten in die Raiffeisen-Arena Waldkraiburg. Hinter Höchstadt liegt eine Oberliga-Süd-Hauptrunde zum Vergessen, eintüten und ganz weit hinten wegsperren. Nur drei Siege standen bei den Alligators nach 30 Spielen zu Buche, zu wenig, um ernsthaft in der Oberliga mitspielen zu können. Aufgrund des Ligenunterschieds ist es schwer eine Prognose für den kommenden Sonntag zu treffen. Bemüht man aber Ergebnisse aus der letzten Saison, in der Waldkraiburg sich in einer ähnlichen Situation befand, so sieht man, dass Höchstadt zwar drei von vier Vergleichen gewinnen konnte, jedoch ausnahmslos jedes Spiel in die Verlängerung ging und jeweils nur mit einem Tor Unterschied gewonnen werden konnte.


Nico Vogl, Leon Decker und Christof Hradek

Auch die bisherige Leistung in der Verzahnung lässt wenige Rückschlüsse auf die Stärke der Höchstadter zu. Zum Auftakt verlor man bei einem der Favoriten in Passau mit 4:1, zwei Tage später besiegte man den anderen Favoriten Miesbach mit 5:3. Auf jeden Fall verspricht es eine sportlich interessante Partie zu werden die da am Sonntag, 19. Januar um 17.15 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg stattfindet. In Waldkraiburg selbst ist diese Woche auch schon so einiges passiert. Die vorzeitige Verlängerung des Spitzenverteidigers Mathias Jeske könnte auch innerhalb der Mannschaft einen moralischen Schub auslösen.

Zeigt es doch, dass es, trotz eines kleinen Formtiefs, insgesamt in der Mannschaft zu stimmen scheint. Auch der Abgang von Thomas Nuss zum DNL-Team der Augsburger Panther ist, so schmerzlich er auch vermisst werden wird, ein positives Signal aus der Waldkraiburger Nachwuchsschmiede.

Pressemitteilung des EHC Waldkraiburg

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