EHC Waldkraiburg: Vier Siege hintereinander

Der Löwen-Express ist nicht zu stoppen

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Nach dem Sieg bedankte sich das Löwen-Team bei den mitgereisten Fans.

Waldkraiburg - Der EHC Waldkraiburg konnte am Freitagabend den vierten Sieg in Folge verbuchen. Das Derby beim EV Landshut entschied das Team von Trainer Rainer Zerwesz mit 2:1 für sich.

Dieser Sieg macht das Rennen um den letzten Playoff-Platz im Oberliga-Tableau wieder richtig spannend. Nur noch zwei Zähler trennen die Industriestädter von Rang 8, die Tore erzielten Fabian Zick und Max Kaltenhauser.

Je mehr Spieler ihm verletzt fehlen würden, desto mehr Partien würde seine Mannschaft offenbar gewinnen, hat Löwen-Coach Zerwesz am Mittwoch nach dem Heimsieg über Sonthofen gescherzt. Diese Aussage scheint sich zu bewahrheiten, denn Zerwesz musste wieder einmal umstellen. Daniel Hämmerle zog sich eine Bänderverletzung zu und wird seinem Team die nächsten zwei bis drei Wochen nicht zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Martin Führmann und Lukas Wagner für Überbelegung im Löwen-Lazarett sorgen.

Im ersten Drittel dominierten die Gastgeber

In den ersten Minuten in Landshut nahmen die Hausherren gleich das Heft in die Hand, hatten Chancen mit Roman Tvrdon und Dominik Hammer, doch Keeper Björn Linda stand in gewohnter Weise parat. Jakub Marek hatte die einzige nennenswerte Chance für den EHC, doch war auch EVL-Schlussmann Max Englbrecht auf Betriebstemperatur. Ihre erste Unterzahl brachten die Löwen dann auch über die Zeit, in der 12. Minute musste Linda gegen Hammer an seine Grenzen gehen und das torlose Remis festhalten.

Nach diesem ersten Drittel, in dem eigentlich nur die Gastgeber die Partie bestimmten, kamen die Löwen im zweiten Durchgang besser ins Spiel und Michael Trox (22. Minute), Tomas Vrba (26.) und Fabian Zick (29.) prüften Englbrecht. Doch die Führung konnte Landshuts Keeper ebenso verhindern wie Björn Linda, der gegen Tvrdon (22.) und Peter Abstreiter (33.) sein ganzes Können aufbieten musste und in der 36. Minute sogar einen Penalty gegen Philipp Michl zu parieren hatte.

Fehlpass führt zum Tor

Nach einem kapitalen Fehlpass des EHC kam die Scheibe direkt zu Peter Abstreiter, dieser zog an die Bande und ließ von dort einen Schuss ab, der sich sehen lassen konnte und den Linda nicht parieren konnte (43:11). Anschließend testeten Max Hofbauer, Tvrdon und Marco Sedlar abermals Lindas Können, doch er hielt den knappen Rückstand fest. 

Und wie das im Sport so ist, rächt es sich manchmal, wenn man seine Chancen vorne nicht nutzt und die Löwen konnten zurückschlagen. Im Gewühl vor dem Tor des EV Landshut war Fabian Zick wieder mal am schnellsten und sorgte zunächst für den 1:1-Ausgleich (52:57). Als viele dann schon mit der Verlängerung rechneten, bissen die Löwen nochmals zu: Tomas Vrba zog über den rechten Flügel ins Landshuter Drittel, spielte einen starken Querpass auf Max Kaltenhauser, der jagte die Scheibe in den Winkel zum 2:1 (58:10). Landshut nahm in der Folge zwar noch seine Auszeit und drängte auf den Ausgleich, doch die Löwen hielten stand und feierten den dritten Derbysieg im vierten Spiel mit dem Altmeister aus Niederbayern.

Eishockey Oberliga Süd 2016/ 2017, 27.Spieltag: EV Landshut – EHC Waldkraiburg 1:2 (0:0/ 0:0/ 1:2). Tore: 1:0 43:11 Abstreiter P., 1:1 52:57 Zick F. (Thalhammer T.), 1:2 58:10 Kaltenhauser M.(Vrba T., Marek J.). Strafen: EV Landshut 4 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten. Zuschauer: 1629.

Pressemitteilung EHC Waldkraiburg

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