EHC Waldkraiburg

EHC Waldkraiburg fährt mit Sieg gegen Königsbrunn 6-Punkte-Wochenende ein

Waldkraiburg - Der EHC Waldkraiburg trat in der Raiffeisen-Arena gegen den EHC Königsbrunn an und konnte sich von Anfang an erfolgreich durchsetzen. Der Sieg bringt sechs Punkte für die Waldkraiburger Löwen.

Die Meldung im Wortlaut

4. Spieltag in der Eishockey Bayernliga und zu Gast in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena war der EHC Königsbrunn. Der Spieltag jedoch startete mit einer Hiobsbotschaft in der Bayernliga. Aufgrund eines positiven Coronafalles im Umfeld eines Peißenberger Spielers, kann der TSV Peißenberg, ebenso wie der Freitagsgegner Miesbach, bis auf weiteres nicht antreten.

Die Löwen jedoch betraf diese Meldung am heutigen Tage nicht. Sie liefen zwar mit verringerter Mannschaftsstärke auf, hatten als Motivation jedoch den 4:7-Sieg vom Freitag gegen Amberg im Rücken. Dies ließen sie die Pinguine bereits in der dritten Minute spüren.

Drei Treffer für Waldkraiburg

Josef Straka scheitert an Darian Sommerfeld.

In Überzahl, Luka Gottwald verbrachte einen Kurzurlaub auf der Strafbank, trifft Michael Trox auf Zuspiel von Christof Hradek zum 1:0 und eröffnet somit dieses Spiel. Keine vier Minuten später in der siebten Spielminute dann der nächste Treffer für die Löwen. Erneut auf Zuspiel von Christof Hradek trifft diesmal Nico Vogl zum 2:0.

Auch wenn der Spielstand darüber hinwegtäuschen könnte, die Partie gestaltete sich sehr ausgeglichen. 12 zu 8 Torschüsse zugunsten der Löwen standen am Ende des Drittels auf dem Zettel der Statistiker. Dennoch, den nächsten Treffer und somit seinen ersten bei den Löwen-Senioren, steuert Kevin Schneider bei, das Zuspiel kam von Tim Ludwig. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

EHC Königsbrunn wechselt den Torhüter aus

Christof Hradek war mit drei Vorlagen maßgeblich am Erfolg beteiligt.

Das zweite Drittel, eigentlich das berühmte „Sorgenkind“ des EHC Waldkraiburg, sah jedoch ähnlich wie das Erste aus. Beide Teams gestalteten das Spiel unterhaltsam und kreierten jeweils auch ihre Chancen. Doch wieder waren es die Löwen, die ihre Möglichkeiten nutzten, während Königsbrunn das Nachsehen hatte. Michael Trox erzielt das vierte Tor des Abends und erneut ist Christof Hradek, zusammen mit Matthias Bergmann der Vorlagengeber und macht damit seinen Vorlagen-Hattrick perfekt.

Nur zwei Minuten später schlägt es erneut im Königsbrunner Tor ein. Auf Zuspiel von Mathias Jeske erzielt Nico Vogl seinen zweiten Treffer und löst damit einen Torhüterwechsel bei den Pinguinen aus. Für Darian Sommerfeld stand nun Marc Henne im Gehäuse.

Eben dieser Marc Henne, noch kalt und von der Bank kommend, wurde in der 32. Minute in Königsbrunner Überzahl, von Nico Vogl begrüßt. Dieser schnappt sich an der eigenen blauen Linie den Puck von Daniil Fursa und startet mit seiner überragenden Geschwindigkeit in Richtung Königsbrunner Tor. Der Rest ist Jubel über das halbe Dutzend Tore und über einen Hattrick von Vogl – seinen ersten in der laufenden Saison.

Nico Vogl hier mit dem Schuss, der zum 6:0 und zum Hattrick führt.

Ehrentreffer für Königsbrunn

Zumindest mit Blick auf die Tore verlief der letzte Durchgang deutlich ruhiger als die beiden zuvor. Zwar gab es doch die ein oder andere brenzlige Situation vor beiden Toren wie durch Königsbrunns Simon Moritz in der 10. Minute oder Guft-Sokolovs Pfostentreffer in der 14. Minute, doch streckenweise lief das Spiel ohne nennenswerte Akzente vor sich hin. Waldkraiburg hatte mit der 6:0-Führung aus seiner Sicht alles getan, Königsbrunn wollte zwar, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung.

Kevin Yeingst im EHC-Gehäuse bot eine souveräne Vorstellung.

In der 57. Minute, als die Löwen-Anhänger innerlich schon ein Shootout von Kevin Yeingst feierten, schlägt es dann doch hinter ihm ein. Daniil Fursa erzielt für die Brunnenstädter den verdienten Ehrentreffer und beschließt damit auch das Spiel zwischen den beiden Teams mit dem besseren Ende und einem 6-Punkte-Wochenende für Waldkraiburg. aha

Pressemitteilung des EHC Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © Paolo Del Grosso

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