Eishockey in der Region

Spielfreudige Waldkraiburger drehen erstes Spiel in der Vorbereitung

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Waldkraiburg/Erding - Waldkraiburg im Eishockeyfieber und das schon nach dem ersten Vorbereitungsspiel. Das erste Spiel war ein Spannung kaum zu überbieten.

Pressemeldung im Wortlaut:

Wie im Laufe der vergangenen Woche angekündigt, ließen die Löwentrainer Alex & Sergej Piskunov die Mannschaft im ersten Vorbereitungsspiel mit ganzen vier Reihen antreten. Die junge Löwentruppe, motiviert wie sie zu sein scheint, konnte den taktischen Vorgaben folgen und sie im ersten Spiel der Saison auch auf das Erdinger Eis zaubern. Nach anfänglichem stottern im Motor der Löwen, konnten diese das Spiel am Ende noch mit 3:4 an sich reißen und bei den „Gladiators“ aus dem Nachbarlandkreis, eine erste Duftmarke im ersten Spiel der Vorbereitung setzen. Doch der Reihe nach:

Das erste Drittel lief für unsere Löwen in etwa so an, wie man sich ein erstes Drittel nach einer Sommerpause vorstellen kann. Die Automatismen greifen noch nicht ganz ineinander, hier und da kann die Position des Mitspielers noch nicht vorausgesehen werden. In der elften Minute dann allerdings die Doppelstrafe auf der Seite der Erdinger. Sebastian Lachner und Mark Waldhausen mussten sich auf die Strafbank verabschieden. Diese 5-gegen-3-Überzahl ließ sich der EHC nicht entgehen und ging in der 12. Spielminute durch ein Tor von Chris Hradek in Führung. Vorlagengeber für dieses erste Tor der Saison waren Michael Trox und Philip Seifert. Nur rund dreieinhalb Minuten durfte man sich über diese Führung freuen, in Minute 15 nämlich glich Erding durch Christian Poetzel aus. Es sollte noch schlimmer kommen für den König der Tiere. In der 19. Minute fing sich Alex Kanzelsberger eine zweiminütige Strafe, die er, dank des Tores des Gladiators mit der Nummer 15, Phillip Spindler nur 30 Sekunden lang absitzen musste. Mit dem Stand von 2:1 ging es dann auch in die Pause.

Auch im zweiten Drittel wusste das Team des ehemaligen Löwen-Coaches Thomas Vogl zuerst wo sich das Tor befindet. Nach einem Scheibenverlust vom Torschützen Hradek und einer eher ausbaufähigen Verteidigungsleistung in dieser Situation, erhöhte der Erdinger Daniel Krzizok durch das Umfahren von Kevin Yeingst den Spielstand vorerst auf 3:1. Die Löwen-Antwort folgte allerdings nur gute drei Minuten später und sie kam in Person von Nico Vogl. Nach einer kleinen Ping-Pong-Einlage mit dem Erdinger Keeper Christoph Schedlbauer, landete die Scheibe dennoch im Tor und es stand nur noch 3:2. Dies sollte aber nicht das letzte Mal sein, dass der Erdinger Keeper im zweiten Drittel hinter sich greifen musste. Nachdem die Löwen planmäßig nach 30 Minuten Kevin Yeingst im Tor gegen den jungen Christoph Lode wechselten und das Duo Rousek/Straka eine Zwei-gegen-eins-Situation nicht für sich nutzen konnten, schlug es erneut im Erdinger Gehäuse ein. Wobei „einschlagen“ hier wohl das falsche Wort sein dürfte. Vielmehr wurde die Scheibe von Michael Trox, mithilfe des „Bauerntricks“ sanft hinter die Torlinie geschubst. Gleich wie es passierte, beide Mannschaften gingen ausgeglichen, mit einem 3:3 in die zweite Pause.

Den

dritten Durchgang

wollen wir mit einer, wohl nicht komplett überraschenden Erkenntnis beginnen. Der EHC muss, gerade in der Verteidigung, noch etwas an Selbstvertrauen gewinnen. Ein wenig wackelt es hier und da noch und man hat das Gefühl, dass sich die Löwen gleich wieder „eins fangen“. Dies passierte jedoch nicht in diesem letzten Spielabschnitt. Ganz im Gegenteil. Michael Trox sah die Chance und nutzte diese mit einem schön gespielten Solo und erhöhte den Spielstand auf 3:4. Vorlagengeber war Fabian Kanzelsberger. Nun hieß es die Verteidigung aufrecht zu erhalten. In der 55. Minute dann die schlechte Nachricht, 2+10 Minuten für den Neuzugang aus Tschechien Josef Straka. Nichtsdestotrotz hielt die Verteidigung auch beim Spiel in Unterzahl und die Löwen beendeten ihr erstes Spiel in der Saison 2019/2020 mit einem 3:4 Sieg.

Die Pressemeldung von Alexander Ahrends 

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