32. Spieltag

2. Liga: Stuttgart marschiert in Richtung Aufstieg

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Klopfen an die Tür zur Bundesliga: Die Profis des VfB Stuttgart feiern den Heimsieg über Erzgebirge Aue.

Stuttgart - Nach dem Heimsieg gegen Erzgebirge Aue steht der VfB Stuttgart kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga. Im Abstiegskampf der 2. Liga geht es eng zu.

Der VfB Stuttgart und Hannover 96 eilen im Gleichschritt dem Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga entgegen und sind bestens gerüstet für das direkte Duell am kommenden Samstag. Der Kampf um den Klassenerhalt indes scheint zwei Spieltage vor dem Saisonende offener denn je.

Dank Doppel-Torschütze Simon Terodde (14.,FE/69.) und Alexandru Maxim (75.) behaupteten die Stuttgarter (66 Punkte) durch ein 3:0 (1:0) gegen Erzgebirge Aue ihre Tabellenführung souverän.

Terodde: „Haben noch Schritt zu gehen“

"Das fühlt sich gerade sehr, sehr gut an. Unser Ziel ist die Bundesliga, und die Konstellation spricht für uns - aber wir haben noch einen weiteren Schritt zu gehen und müssen noch Punkte holen", sagte Terodde bei „Sky“ mit Blick auf das Spitzenspiel in Hannover am kommenden Sonntag. Mit einem Sieg wäre die Bundesliga-Rückkehr der Stuttgarter vorzeitig besiegelt.

Beim fünften VfB-Sieg in Serie baute Stürmer Terodde seine Bilanz in der Torjägerliste der 2. Liga auf 23 Treffer aus. Zehn Jahre nach dem letzten deutschen Meistertitel und knapp ein Jahr nach dem ersten Bundesliga-Abstieg seit 1975 bleiben die Schwaben auf Aufstiegskurs.

Harnik beschert Hannover drei Punkte

Hannover (63) hatte im Aufstiegsrennen durch ein 2:0 (2:0) beim 1. FC Heidenheim am Freitagabend vorgelegt. Dabei war Martin Harnik der Held des Abends. Der österreichische Nationalspieler stellte mit seinen Saisontoren 16 und 17 vor der Pause die Weichen auf Sieg. "Das war unsere bislang beste Leistung in diesem Jahr", lobte Harnik.

Hinter dem Führungsduo kommt es am Montag (20.15 Uhr/Sky und Sport1) zum Duell der Verfolger Eintracht Braunschweig (60) und Union Berlin (57).

Bielefeld verpasst Befreiungsschlag in Bochum

Im Abstiegskampf verspielte der Tabellenvorletzte Arminia Bielefeld (33) beim 1:1 (1:0) gegen Gastgeber VfL Bochum zwei Punkte und den möglichen Sprung auf Relegationsplatz 16. Bis zur 82. Minute hatten die Ostwestfalen durch einen Treffer von Keanu Staude (7.) geführt, doch der Bochumer Selim Gündüz (82.) glich noch aus.

Auch für den seit über sechs Monaten zu Hause sieglosen Traditionsklub Fortuna Düsseldorf (36) wird die Lage immer bedrohlicher. Im Kellerduell gegen die Würzburger Kickers (34) mussten sich die Rheinländer mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben. Das Team von Trainer Friedhelm Funkel liegt nach dem elften Heimspiel in Folge ohne Sieg zwei Punkte vor dem Relegationsrang 16, den die in diesem Jahr sieglosen Würzburger belegen.

Krisenduell findet keinen Sieger

"Wir haben ein sehr nervöses Spiel gesehen, man hat beiden Mannschaften die Angst angemerkt. Ich bin sehr enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben", sagte Funkel. Julian Schauerte (90.) bewahrte die Düsseldorfer mit seinem späten Ausgleich vor einem noch bittereren Rückschlag. Lukas Fröde (86.) hatte Würzburg vor 27.192 Zuschauern in Führung gebracht.

Kultklub FC St. Pauli indes hat dank einer imponierenden Aufholjagd in den vergangenen Wochen den Klassenerhalt sicher. Die lange am Tabellenende rangierenden Hamburger feierten beim 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 (0:0) ihren fünften Erfolg nacheinander. "Wir haben Grund zum Feiern. Wir haben dem Druck standgehalten", meinte St. Paulis Sportdirektor Andreas Rettig. Aziz Bouhaddouz (49.) und Christopher Buchtmann (69.) besiegelten den Erfolg beim FCK, der weiter zittern muss.

Auch 1860 München konnte seinen Negativtrend stoppen und neue Hoffnung auf den Klassenerhalt schöpfen. Die Löwen verließen durch ein 2:1 (1:0) bei Dynamo Dresden die Abstiegszone. Der bereits als Absteiger feststehende Karlsruher SC ließ durch ein 1:0 (0:0) bei Greuther Fürth aufhorchen.

sid

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