EM 2008 brachte Innsbruck Millionen-Minus

Fanzone in Innsbruck bei der EM2008.
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Fanzone in Innsbruck bei der EM 2008.

Innsbruck - Die Fußball-Europameisterschaft 2008 hat dem Austragungsort Innsbruck ein Millionen-Defizit beschert.

Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA vom Donnerstag hat der Tiroler Landesrechnungshof ein Minus von 1,26 Millionen Euro für das Fußball-Spektakel in der Tiroler Hauptstadt konstatiert. Der offizielle Report wird am 30. Juni vorgelegt.

Angesichts des bereits im Vorfeld bekanntgewordenen Defizits war Innsbrucks stellvertretender Bürgermeister Christoph Platzgummer im Mai zurückgetreten. Nach Angaben des Rechnungshofs ist das Defizit ausschließlich durch Mindereinnahmen entstanden.

Unterschiedlichen Medienberichten zufolge hat die EM -Endrunde auch Klagenfurt keinen finanziellen Erfolg gebracht. Salzburg hat laut Medienberichten “eine schwarze Null“ geschrieben. Der Bericht der Hauptstadt Wien , wo das Endspiel stattfand, liegt noch nicht vor. dpa

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