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WM 2010: Bis zu 10 000 deutsche WM-Touristen

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Südafrika erwartet bis zu 10 000 WM-Besuchern

Kapstadt - WM-Berater Horst R. Schmidt sieht Gastgeber Südafrika auf einem guten Weg und rechnet bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr mit einem großen Fan-Andrang aus Deutschland.

Den bis zu 10 000 deutschen WM-Touristen empfiehlt Schmidt eine intensive Reisevorbereitung. “Für sie wie für alle WM-Besucher gilt: Zuschauer müssen sich an Regeln halten und dürfen keine Sorglosigkeit walten lassen. Generell sollten sich Reisende auf die Sitten und Gepflogenheiten des Gastgeberlandes einstellen“, sagte der deutsche Spitzenfunktionär in einem am Montag auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) veröffentlichten Interview.

25 000 WM-Tickets an deutsche Fans verkauft

Vier Tage vor der Gruppenauslosung an diesem Freitag (18.00 Uhr) in Kapstadt seien etwa 25 000 WM-Tickets an deutsche Fans verkauft. Da jeder durchschnittlich etwa vier Spiele besuchen wolle, könne man von etwa 5000 bis 6000 Fans ausgehen. Diese Zahl werde sich durch weitere Kartenverkäufe nach der Auslosung, wenn Gegner und Spielorte der DFB-Auswahl feststünden, verdoppeln. “Ich rate jedem, sich gut vorzubereiten, mit den logistischen Voraussetzungen vertraut zu machen und zum Beispiel auf das Wetter einzustellen. Im Juni ist in Südafrika schließlich Winter: Die Spiele werden bei tagsüber angenehmen Temperaturen um die 20 Grad Celsius stattfinden, nachts aber kann es kalt werden“, sagte Schmidt.

Für die Sicherheit werde alles getan

Für die Sicherheit der WM-Besucher werde vom Veranstalter alles getan. “Es gibt neben der Stadion-Infrastruktur praktisch kein Thema, das mit einer solchen Intensität bearbeitet wurde und wird - die Anstrengungen und Vorbereitungen der Organisatoren in Zusammenarbeit mit der Polizei und allen zuständigen Behörden sind wirklich immens“, sagte Schmidt.

Die WM-Begeisterung werde durch die in 200 Länder übertragene Loszeremonie nochmals geschürt. “Die Auslosung ist ein Schlüsselereignis, das die Vorfreude der Menschen wecken wird. Danach gibt es in Südafrika keinen mehr, der nicht weiß, dass am 11. Juni 2010 WM-Anpfiff mit Bafana Bafana ist. Und weltweit wird klar werden, wie sehr sich Afrika auf diese WM freut“, betonte Schmidt

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