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Aufsteiger Hertha lässt Poldi & Co. keine Chance

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Dem Brasilianer Raffael gelang beim 3:0 ein tolles Tor.

Berlin - Dem kurzen Höhenflug folgte ein Debakel: Der 1. FC Köln ist in der Fußball-Bundesliga auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Herthas Pierre-Michel Lasogga avancierte brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

Bei Hertha BSC Berlin verloren die davor zweimal siegreichen Kölner um den zuletzt überragenden Nationalspieler Lukas Podolski nach einer desaströsen ersten Halbzeit mit 0:3 (0:3) und fielen damit auf Rang zwölf zurück. Aufsteiger Hertha rückte dagegen auf Platz neun vor und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Rang vier.

Dabei wurden die Berliner vor 59.491 Zuschauern regelrecht zu ihrem Glück gezwungen. Aufgrund von Sperren und Verletzungen hatte Rotations-Gegner Markus Babbel seine Startelf auf drei Positionen ändern müssen, und die drei neuen Spieler nahmen allesamt entscheidende Rollen ein. Der gebürtige Berliner Änis Ben-Hatira war bei seinem Startelf-Debüt der überragende Spieler auf dem Platz, U21-Nationalspieler Pierre-Michel Lasogga erzielte die ersten beiden Tore (14./26.), Christoph Janker bereitete das 3:0 von Raffael (34.) mustergültig vor. Zwei weitere Tore der Berliner wurden im ersten Durchgang zu Recht aberkannt.

Berlins Trainer Babbel hatte vor dem Spiel einen „Anti-Poldi-Plan“ ausgegeben, und der ging voll auf. In der neunten Minute hatte Ben-Hatira bereits die erste Chance zur Führung, er vertändelte jedoch den Ball. Zwei Minuten später bejubelten die Hertha-Fans bereits das 1:0 - allerdings verfrüht: Vor dem Pass von Lewan Kobiaschwili auf Schütze Raffael hatte der Ball bereits die Torauslinie überquert. Eine ähnliche Situation führte drei weitere Minuten später dann aber doch zur Führung: Ben-Hatira bediente von der Grundlinie maßgenau Lasogga, der den Ball am langen Eck aus zwei Metern über die Linie drückte. In seinem Übermut wollte Lasogga über das Stadion-Mikrofon sein Tor selbst verkünden, der Stadionsprecher am Spielfeldrand rückte es aber nicht heraus.

Millionen für die Brust: Trikotsponsoren der Bundesliga-Saison 2011/12

Millionen für die Brust: Trikotsponsoren der Bundesliga-Saison 2011/12

Mit dem FC Bayern München pflegt die Deutsche Telekom als Hauptsponsor eine langjährige Partnerschaft. Der Kommunikations-Riese überweist den Bayern jährlich bis zu 20 Millionen Euro. © getty
Seit der Saison 2007/2008 sponsert der Essener Energiekonzern den deutschen Meister Borussia Dortmund. Erfolgsabhängig kann der Meister pro Jahr bis zu 9,5 Millionen Euro verdienen. © getty
Die Pose passt zum Trikotsponsor: Die Fluggesellschaft Emirates bezahlt für ihr Engagement beim Hamburger SV rund sieben Millionen jährlich. © getty
Rund 16 Millionen Euro pro Jahr investiert das russische Energieunternehmen Gazprom bei Schalke 04. © getty
Neuzugang Srjdan Lakic präsentiert das VW-Logo - wer sollte auch sonst in der Autostadt Haupt- und Trikotsponsor? Das Unternehmen steckt bis zu 20 Millionen Euro jährlich in den Klub.
Bei Aufsteiger FC Augsburg prangt auch in der ersten Liga AL-KO auf der Kickerbrust. Das Unternehmen aus der Branche Fahrzeugtechnik lässt sich das jährlich zirka eine Million Euro kosten. © ap
Lukas Schmitz kam von Schalke 04 zu Werder Bremen - an das für ihn neue Logo der Targobank hat er sich bereits gewöhnt. Die Bank bezahlt jährlich zirka zehn Millionen Euro für ihr Sponsoring. © getty
Das Energieunternehmen Areva unterstützt den 1. FC Nürnberg mit rund drei Millionen pro Jahr. © dpa
William Kvist zeigt das neue Trikot des VfB Stuttgart. Der Trikotsponsor Gazi - ein Unternehmen aus der Lebensmittelbranche - ist der gleiche wie in der Vorsaison. Bis zu sechs Millionen kassieren die Schwaben jährlich. © dpa
Die Deutsche Bahn wirbt für 4,5 Millionen Euro pro Jahr beim Bundesliga-Rückkehrer Hertha BSC. © getty
Für vier Millionen Euro tragen die Profis von Borussia Mönchengladbach den Schriftzug der Postbank spazieren. © getty
Das Handelsunternehmen Rewe wirbt auf der Brust des 1. FC Köln. Die "Geißböcke" erhalten dafür bis zu vier Millionen jährlich. © getty
Der Nahrungsmittelhersteller Ehrmann lässt sich sein Sponsoring beim SC Freiburg zirka 2,5 Millionen Euro pro Jahr kosten. © dpa
Das Pharmaunternehmen Allgäuer Latschenkiefer sponsort den 1. FC Kaiseslautern - für rund vier bis Millionene Euro im Jahr. © getty
Das Trikot von Neuzugang Zoltan Stieber trägt den Schriftzug des Hauptsponsors Entega. Das Energieunternehmen sponsort den 1. FSV Mainz 05 mit drei Millionen pro Jahr. © getty
Der Reiseveranstalter Tui schmückt die Brust von Hannover 96 und überweist dafür rund drei Millionen Euro jährlich an die Niedersachsen. © ap
Die Arbeitskleidung von 1899 Hoffenheim schmückt in der Saison 2011/12 das Logo des neuen Hauptsponsors Suntech. Das Solarenergieunternehmen lässt sich das Engagement rund 4,5 Millionen Euro kosten. © dapd
Die Brust von Bayer Leverkusen ziert diese Saison der Solarzellenproduzent Sunpower. Der Werksklub erhält von der Solarfirma rund sechs Millionen Euro jährlich. © dpa

Die zuletzt so starken Kölner enttäuschten in der ersten Halbzeit und setzten vor allem offensiv lange keinerlei Akzente. Die Strafe folgte prompt: Wieder bediente Ben-Hatira Lasogga per Flanke, und der Stürmer köpfte das 2:0. Der dritte neu ins Team gerückte Profi, Janker, bediente Raffael schließlich mit einem langen Ball, und der Brasilianer erhöhte per Direktabnahme auf 3:0. Ben-Hatira traf danach sogar erneut ins Netz, er hatte zuvor jedoch Andrezinho gefoult.

Kölns Trainer Stale Solbakken reagierte in der Pause mit zwei Wechseln, nahm unter anderem den überforderten Andrezinho vom Feld und stellte nun Sascha Riether gegen Ben-Hatira. Der FC war fortan besser im Spiel, auch weil die Hertha es ruhiger angehen ließ. So kamen die Gäste durch Slawomir Peszko zu ihrer ersten großen Chance, der Pole scheiterte aber Hertha-Keeper Thomas Kraft (56.).

Vor dem Spiel hatten Kölner Fans in Berlin durch eine kuriose Aktion für Aufsehen gesorgt. Sie überklebten ein Schild der U-Bahn-Station Podbielskiallee mit dem Schriftzug „Podolskiallee“ und bekannten sich in einem „McKenna-Schreiben“ schuldig. Dies berichtete der Express.

Bei der Hertha ragten Ben-Hatira und Lasogga heraus. Bei den Gästen erreichte keiner Normalform.

SID

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