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Barcelona ohne Glanz an die Tabellenspitze

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Lionel Messi vom FC Barcelona (l) im Zweikampfduell mit Tomas Botia von Sporting Gijon

Gijon/Barcelona - Mit einer glanzlosen Vorstellung hat sich Champions-League-Sieger FC Barcelona an die Spitze der spanischen Fußball-Liga gesetzt. Grund zur Freude hatte Torwart Victor Valdes.

Das Starensemble um Weltfußballer Lionel Messi setzte sich bei Sporting Gijon mit 1:0 (1:0) durch. Der bisherige Spitzenreiter Betis Sevilla verlor mit 0: 1 (0:1) gegen UD Levante, das wie Barcelona 14 Punkte, aber die schlechtere Tordifferenz aufweist und auf Platz zwei vor Real Madrid kletterte. Die „Königlichen“ kamen mit ihrem deutschen Nationalspieler Mesut Özil durch ein 4:0 (1:0) bei Espanyol Barcelona zum fünften Saisonsieg. Bayer Leverkusens Champions-League-Gegner FC Valencia belegt in der Tabelle Platz fünf.

In Gijon erzielte der Brasilianer Adriano in einer durchwachsenen Partie gegen das Tabellenschlusslicht in der 12. Minute den Siegtreffer für Barcelona. Grund zur Freude hatte auch Victor Valdes. Der Barca-Keeper bestritt sein 301. Ligaspiel für die Katalanen und zog mit Torwartlegende Andoni Zubizarreta, dem jetzigen Sportdirektor des spanischen Meisters, gleich.

Bei ihrem vierten Saisonsieg musste Barcelona auf Cesc Fabregas verzichten. Der Rückkehrer erlitt im Training am Samstagmittag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel und fällt mindestens für drei Wochen aus. Dies ist umso bitterer, da der auf derselben Position spielende Andres Iniesta ebenfalls wegen eines Muskelfaserrisses fehlt.

Das Bayern-Trauma von Barcelona 1999

Bayern-Trauma: Das Finale der Champions League 1999

Das Finale der Champions League 1999
Das Nou Camp in Barcelona sollte die Bühne der Krönung einer überragenden Saison des FC Bayern werden. Vor 98 000 Zuschauern sollte gegen Manchester United nach 1976 endlich wieder dir Krone des europäischen Klub-Fußballs nach München geholt werden. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Es begann vielversprechend. Mario Basler legte sich in der 6. Minute den Ball zum Freistoß zurecht. ManU-Keeper Peter Schmeichel rechnete mit einem heber über die mauer, doch Basler zielte auf das Torwart-Eck, das Schmeichel verließ... © dpa
Das Finale der Champions League 1999
... und traf zur frühen Bayern-Führung. Stefan Effenberg und Sammy Kuffour feiern mit dem Torschützen, der eine Klasse-Leistung ablieferte. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Gary Neville im Kopfballduell mit Alexander Zickler. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Lothar Matthäus dirigert sein Team, das mehrere Großchancen ungenutzt ließ. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Wieder ist Zickler schneller am Ball - diesmal gegen Ronny Johnson. Der Sekt konnte kaltgestellt werden, die 90. Minute lief. Doch dann kam die erste Minute der Nachspielzeit... © ap
Das Finale der Champions League 1999
Die Bayern bekommen nach einer Ecke den Ball nicht weg, der eingewechselte Teddy Sheringham trifft zum Ausgleich. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Die Ecke kam von David Beckham , der wenig später (90.+3) erneut an die linke Eckfahne trabte. Eigentlich hatten sich alle anwesenden schon auf eine Verlängerung eingestellt. Doch dieser Eckstoß sollte zum Todesstoß führen. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Beckham bringt die Ecke hoch herein, Sheringham verlängert und Ole Gunnar Solskjaer bugsiert mit einem Reflex mit dem rechten Fuß den Ball unter die Latte. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr bei den Inselkickern. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Michael Tarnat, Oliver Kahn und Mehmet Scholl sind am Boden . Trotz der dreifachen Absicherung bei der Ecke fiel noch das 1:2. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Einfach unglaublich. Hier feiern Stürmerstar Dwight Yorke und der damals 24-jährige David Beckham nach dem Abpfiff. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Mehmet Scholl muss tatenlos zusehen, wie die Spieler von ManU ausgelassen feiern. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Carsten Jancker und Stefan Effenberg können es nicht fassen. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Stefan Effenberg schwor sich noch in der Nacht, den Pott ein anderes Mal zu holen - zwei Jahre später sollte er als Kapitän den Cup holen. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Der verletzte Bixente Lizarazu versucht Carsten Jancker zu trösten - vergeblich. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Trainer Ottmar Hitzfeld läuft in Gedanken versunken an Markus Babbel vorbei. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Dem Pokal so nah und doch so fern. Bei der Siegerehrung müssen die Bayern-Spieler an der Trophäe, die sie fast schon sicher hatten, vorbei. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
Und dann hatte Manchester den Pokal... © ap
Das Finale der Champions League 1999
... und feierte ausgelassen den nicht für möglich gehaltenen Triumph. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Für ManU war es der zweite CL-Sieg nach 1968. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Er brachte das Team auf die Siegerstraße: Teddy Sheringham mit dem Cup mit den großen Ohren vor der ManU-Fankurve. © dpa
Das Finale der Champions League 1999
International: Zwei Norweger in englischen Trikots in einem spanischen Stadion mit dem europäischen Pokal. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Der Vater des Erfolgs ist der langjährige Trainer Alex Ferguson. Am 20. Juli 1999 schlug ihn Queen Elisabeth II . zum Ritter. © ap
Das Finale der Champions League 1999
Während die deutschen Zeitungen den Last-Minute-K.O. des FC Bayern betrauerten... © ap
Das Finale der Champions League 1999
... kannten die englichen Gazzetten kein Halten mehr und feierten den Sieg ManUs als historischen Triumph. © ap

Fabregas muss auch auf die Länderspiele des bereits für die EM qualifizierten Welt- und Europameisters Spanien gegen Tschechien und Schottland verzichten. Er ist nach Iniesta, Alexis Sanchez (Muskelfaserriss) und Ibrahim Afellay (Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie) bereits der vierte Leistungsträger, der wochenlang ausfällt.

Gonzalo Higuain war mit drei Treffern in der 17., 66. und 89. Minute der Matchwinner bei Real Madrid. Tor Nummer vie5r ging auf das Konto von Jose Callejon (82.), der fünf Minuten zuvor für den verletzten deutschen Nationalspieler Mesut Özil eingewechselt worden war.

Sehenswert war Higuains zweites Tor, als er einen hohen Ball von Arbeloa von der Mittellinie direkt annahm und volley in den Winkel schoss. Die Treffer Nummer eins und drei legte Torjäger Ronaldo nach Kontern mustergültig auf. Zunächst nur auf der Bank saß der deutsche Nationalspieler Sami Khedira. Der Ex-Stuttgarter kam aber in der 71. Minute für den Franzosen Lassana Diarra.

Drei Tage nach dem glücklichen 1:1 in der Königsklasse gegen den englischen Ex-Meister FC Chelsea gewann Valencia am 7. Spieltag von La Liga 1:0 (1:0) gegen den FC Granada. Den Siegtreffer erzielte Sergio Canales bereits in der vierten Spielminute.

Valencia liegt mit 13 Punkten zählergleich aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter dem FC Malaga (3:2 gegen den FC Getafe). Der Ex-Hamburger Ruud van Nistelrooy (64.), Enzo Maresca (88.) und Julio Baptista (90.+2) schossen die Tore für Malaga. Pedro Leon (55.) und Miku (75.) waren für Getafe erfolgreich, das Mehdi Lacen (75.) durch Platzverweis verlor.

Der FC Villarreal, Champions-League-Gegner von Bayern München, kam gegen Real Saragossa über ein 2:2 (1:2) nicht hinaus. Mit sechs Punkten liegt Villarreal als 13. nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz.

SID

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