Nach Transfer-Offensive des BVB

"Marketing vom Feinsten" - Netz lacht sich über Brandt-Vorstellung kaputt

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Dortmund - Nationalspieler im Dreierpack: Borussia Dortmund hat bei seiner Transferoffensive im Kampf um den nächsten Meistertitel binnen 29 Stunden ein klares Zeichen Richtung FC Bayern gesetzt. Über die Präsentation von Julian Brandt lässt sich allerdings streiten. 

Einen Tag nach Nico Schulz (1899 Hoffenheim) und nur wenige Stunden nach Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) hat der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Mittwoch auch den Wechsel von Bayer Leverkusens Leistungsträger Julian Brandt vermeldet. Das Gesamt-Transfervolumen für das prominente Trio dürfte fast 80 Millionen Euro betragen.

Drei auf einen Schlag

Wie der 26 Jahre alte Hazard erhält auch Brandt einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024, wie der BVB mitteilte. Brandt verfügte laut Medienberichten über eine Ausstiegsklausel, die es dem 23-Jährigen ermöglichte, Leverkusen in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro vorzeitig zu verlassen. "Obwohl Julian Brandt schon lange in der Bundesliga spielt und sowohl national als auch international über viel Erfahrung verfügt, ist er mit 23 Jahren immer noch ein sehr junger Profi mit Entwicklungspotenzial", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Marketing-Geniestreich oder doch einfach peinlich?

Während der Verein für seine Transferpolitik viel Lob erntete, muss er nun hämisch Sprüche für sein Marketing einstecken. Auf BVB.tv veröffentlich der Verein ein Vorstellungsvideo von Julian Brandt. 

Dieser Marketing-Geniestreich ging jedoch etwas nach hinten los. Aber sehen Sie selbst:

In den Kommentaren unter dem Facebook-Post von spox.com überschlagen sich die "Komplimente": "Fehlt nur, dass Nico Schulz ins Bild kommt, rülpst und „Schulz“ ruft", schriebt ein User. Ein anderer: "Spielt der BVB jetzt immer montags bis freitags auf RTL um 19.40 Uhr? richtiger GZSZ Style!" Und: "Boah immer wenn man denkt es geht nicht mehr lächerlicher, kommt von iwo her ein Dortmunder". Oder: "Marketing vom feinsten ich bin baff"

Über diese Marketing-Maßnahme kann man sicherlich streiten. Doch die getätigten Transfers sind durchaus beachtlich. 

Brandt sei laut Zorc ein Mensch, der "Dinge auch mal aus dem Bauch entscheidet und für den ein gutes Gefühl wichtig" sei, erklärte Brandt und ergänzte: "Im Fall von Borussia Dortmund habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, das ist einer der Hauptgründe für meinen Wechsel. Der BVB ist in der vergangenen Saison sehr knapp am Titel vorbeigeschrammt. Es gibt also Luft nach oben."

Rubriklistenbild: © Screenshot facebook

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